12 von 12 im April 2026

Der 12. Tag im April ist ausnahmsweise mal kein Arbeitstag, sondern ein Sonntag. Besonders viel haben wir trotzdem nicht gemacht, es war ein geruhsamer Tag zuhause. Wie ich ihn immer öfter zum Auftanken benötige, bevor eine weitere stressige Arbeitswoche beginnt. Hier sind also die 12 Bilder eines geruhsamen Tages, wie jeden Monat gesammelt von der Dame, bei der es Draußen nur Kännchen gibt.

Der Kater kam am frühen Morgen und hat lautstark nach Futter verlangt, ließ sich dann aber doch noch zu einem Nickerchen überreden. So dass wir auch noch weiterschlafen konnten. Ist ja schließlich Sonntag.
Sonntag heißt auch Kuschelrunde im Pyjama am Sofa nach der Raubtierfütterung.
Dann ziehe ich mich aber doch gleich an. Den ersten Kaffee des Tages (in der Lieblingstasse mit den springenden Kälbern, wie meist am 12.) nehme ich mit in den Garten. Die gerade verschwenderisch blühende Felsenbirne will ohne Fensterglas dazwischen bewundert werden.
Nochmal mit Fokus auf der Felsenbirne. Ballerina passt ganz gut als Sortenname, so wie die Blüten im Lüftchen tanzen.
Der Beste macht derweil japanisches Omelette zum Frühstück. Das dauert seine Zeit, wird es doch unendlich oft gefaltet.
Fertig, und es schmeckt wie immer vorzüglich. Dazu gibt es Toast.
Pflanzenwechsel im Windfang. Die nicht ganz so frostempfindlichen Pflanzen kommen bereits ins Freie, während die frostempfindlichen Pflanzen wie Agapanthus, Duftgeranien und Co. vom hellen kühlen Winterquartier in den hellen kühlen und frostfreien Windfang kommen.
Die Feige hat in den letzten Tagen schon kräftig ausgetrieben und auch bereits Fruchtansätze. Auch Oleander und Yuzu dürfen nun ganz hinaus.
Wohlverdiente Pause mit Nachmittagskaffee nach der Pflanzenschlepperei. Dass Strickzeug und Kaffeetasse farblich abgestimmt sind, ist Zufall. Aber ein schöner.
Gestern habe ich eine weitere Patchworkdecke angefangen. Nichts Besonderes, nur verschieden große Quadrate. Um zu sehen, wieviele Quadrate in welcher Größe ich noch benötige, werden die fertigen Patches am Bett ausgebreitet.
Aus den Reststücken der ausgesuchten Stoffe schneide ich weitere Patches zu und nähe weitere zusammen. Ganz fertig werde ich nicht mit dem Zuschneiden, denn der Beste ruft zum Essen.
Zum Abendessen gibt es Kartoffelauflauf mit Karotten und Zucchini.

Zum Abschluss des Tages gibt es mein Wellnessprogramm in der Badewanne, da bin ich lieber alleine 😉 Was andere bei den 12 von 12 von ihrem Tag zeigen, werde ich mir an den nächsten Abenden gerne ansehen, je nachdem zu welcher Zeit ich nach Hause komme. Derzeit bin ich ziemlich mit Arbeit eingespannt, Wellness an Nähmaschine und Stricknadeln ziehe ich dann in meiner wenigen Freizeit noch weiterer Zeit am Computer vor, bitte nicht krumm nehmen wenn ich nicht ganz so konstant kommentiere wie sonst.

Als Bonus gibt es nun noch eine kleine Ablauffolge zum Omelette machen, falls ihr euch gefragt habt wie diese Schichtungen zustande kommen:

17 Kommentare

  1. das ist ja mal ein spannendes omelette, das ich noch nie vorher so gesehen habe. ich hatte das auch heute abend, aber mit zucchini und nannte es tortilla ;))!
    eure bäume und büsche geben ja alles, die felsenbirne liebe ich sehr, sie blüht bei euch ja besonders üppig.
    strickzeug samt kaffeetasse finde ich umwerfend und die zusammengelegten patches sehen mit den vielen grüntönen super aus.
    ich wünsche dir, dass deine woche weniger arbeitsreich wird als du erwartest!!
    hab es gut, ich schicke viele liebe grüße.
    mano

    • Wir haben in Tokyo am Markt ganz fasziniert zugesehen, wie es gemacht wurde, daraufhin musste der Beste auch so eine eckige Pfanne haben und seither gibt es das gefaltete Omelette immer wieder mal. Ich hätte die Geduld ja nicht, aber der Beste macht ja auch manchmal Nudeln selbst…
      Der Kirschbaum steht in Vollblüte, die Apfelbäume starten gerade. Die Felsenbirne liebe ich, wegen ihrem zierlichen Wuchs, ihren hübschen Blüten und auch wegen der Herbstfärbung. Und sie bietet Vogelnahrung, die Beerenphase ist noch kürzer als die Blühphase, so schnell ist sie immer abgeerntet. Draußen sprießt alles, und auch mir war nach Grün, endlich wurde der schon länger sortierte Stapel Stoffe verarbeitet.
      Weniger arbeitsreich wünsche ich mir auch, leider habe ich in den nächsten Wochen mehrere Fertigstellungstermine, aber auch das geht vorbei 😉
      Liebe Grüße, heike

  2. Also diese Geduld für das geschichtete Omelett hätte ich nicht. aber schmecken tut ein Ei, mehrfach so (halt wild drauflos gefaltet, mit Butter) sehr. mache ich ab und an abends aufs Brot.
    Gestern habe ich mich getraut, die geschenkte Pelergonie rauszustellen. Die Schmucklilie ist schon länger (immer) draußen, im Winter in Kokos eingepackt unterm Gartenhausvordach. Das gibt es nun nur nicht mehr… hm
    die Woche kommt mehr raus. Steht alles am Haus aber noch und Decke für Nachtfrost liegt bereit.
    das mit dem Ausruhen und länger brauchen um runter zu kommen kennen wir auch. Süß, wie der Frühaufsteher noch mal zum Schlafen überredet werden konnte. uns hält manchmal der etwas demente Hund nachts wach, weil er doch nicht schlafen mag und meint, im Garten wäre es jetzt viel spannender.
    Deine Tagesdecke und den neu begonnenen Quilt mag ich sehr
    Gerade im Frühling kommt viel zusammen, da ist nicht immer Zeit oder mentale Kraft da, digital auch noch kommunikativ zu sein.
    Deine 3D Karte macht mir so viel Freude, die hätte doch gereicht
    Einen guten Start in die Woche und sende liebe Grüße 🤗
    nina

    • Ich habe die Geduld für das dünn gerollte Omelette auch nicht, aber zum Glück der Beste 🙂
      Solange alles noch in den Windfang passt, was frostempfindlich ist, und wir noch zur Haustür durchkommen, gehe ich lieber auf Nummer sicher. Denn den Wetterbericht habe ich nicht immer so genau im Blick. Allzu viele Topfpflanzen habe ich eh nicht mehr. Demnächst ist das große Umtopfen angesagt, und Pflanzen- und Raritätenmarkt ist auch Ende April. Da wird es dann zumindest ein paar Tomatenpflanzen geben. Der etwas demente Kater schreit auch öfter des Nachts, und er kann laut schreien. Hört man vom Vorzimmer bis nach oben ins Schlafzimmer. Und manchmal kommt er und schreit mir ins Ohr. Wenn dann aber nur ein Stöhnen zurückkommt, rollt er sich zusammen und schnurrt vor sich hin, immerhin 🙂
      Ich sitze im Büro den ganzen Tag vor dem Computer, nicht immer mag ich dann am Abend daheim auch noch davor sitzen. Und kommentieren ist mit Handy auch oft mühsam, lesen geht, deshalb kommt das kommentieren manchmal etwas zu kurz. Ich habe schon gelesen, dass die Karte endlich auch angekommen ist, schön dass sie dir gefällt 🙂
      Liebe Grüße, heike
      und während ich schreibe, inspiziert ein Eichkatzl die Terrasse genau vor der Terrassentür, was für ein schöner Tagesstart 🙂

  3. Liebe Heike, deine Posts sind immer so erfrischend und lebendig. Mit Bekleidung kann ich nicht so viel anfangen, aber Andrea.. „C’est les femmes…“ Aber sowas wie hier ist so schön.
    Nach Högen werden wir erst im Herbst wieder kommen.
    Alles Gute euch allen, mit dem tierischen Anhang.
    Bleibt gesund, herzliche Grüße

    Heinz und Familie

    • Lieber Heinz, schön dass du trotz des textilen Schwerpunkts hier liest, zum Glück gibt es ja die 12 von 12 und auch den Monatsspaziergang. Wir werden Anfang Mai zum halbrunden Geburtstag meines Papas fahren, und Mitte Juli bin ich nochmal, Herbst eher nicht, treffen werden uns also wohl eher nicht in Högen.
      Euch auch alles Gute und liebe Grüße, heike

      • Schön dich zu begleiten.Die Strickjacke ist ja schon weit, du strickst turbo! Ich lese bei jemand,die in Japan gelebt hat und habe sofort gesehen,dass hier original gekocht wird. Diese eckigen Pfannen sind schon besonders.mich würde es auch sofort reizen,dass dann selbst auszuprobieren. Bei uns war es so kalt, dass auch im Gartenhäuschen was erfroren ist.leider.
        liebe Grüße,Karen

        • Dabei bin ich zuletzt gar nicht so viel zum Stricken gekommen. Bei Nadelstärke 5,5 geht aber auch was weiter.
          Ramen gibt es auch ab und zu, auch nicht gerade unaufwändig. Aber so gut 😊
          Im Windfang überwintern auch nur die Pflanzen, die ein paar Grad Minus aushalten, die empfindlichen Pflanzen überwintern drinnen. Ende März, Anfang April gibt es dann immer Schichtwechsel, bis Mitte Mai dann alles ganz ins Freie darf. So schade, dass euch sogar im Gartenhäuschen was erfroren ist.
          Liebe Grüße, heike

  4. Wenn das mit dem Omelett nicht noch gekommen wäre, hätte ich es erstmal recherchiert, danke für den Bonus, lg Anja

    • Tamagoyaki heißt es, wenn du doch noch recherchieren möchtest. Neben Eiern sind noch Dashi, Sojasauce, Salz, Zucker und Mirin enthalten. 🙂
      Liebe Grüße, heike

  5. Deine Felsenbirne blüht schon so schön prächtig… meine ist noch klein und ich freue mich, dass sie gerade ihre ersten paar Blüten ansetzt! Die Feige ist mir heuer erfroren, ich hätte sie doch wieder drinnen überwintern sollen und nicht nur gut verpacken. Aber ich setze sowieso vermehrt auf Waldviertel-taugliche Pflanzen… ;-))
    Ich bewundere immer, wenn wer so schön gleichmäßig stricken und schöne Dinge nähen kann!! Die Patschworkdecke wird ein Prachtstück! lg

    • Wir haben die Felsenbirne vor etwa 25 Jahren gesetzt, sie hatte Zeit sich zu entwickeln. Wir haben auch eine Feige im Garten eingesetzt, allerdings eine etwas robustere. Als sie noch ganz klein war, ist sie uns zwei Winter hintereinander zurückgefroren, aber jedes Mal wieder von ganz unten ausgetrieben. Diesen Winter ist sie an den Spitzen ein bisschen zurückgefroren, aber nicht allzu arg. Graz ist dann eben doch nicht Waldviertel, die kalten böhmischen Winde werden effektiv von den Alpenausläufern abgehalten 😉 Die Patchworkdecke wird vor allem einfach, die große grüne Unniko-Blume hat die Größe vorgegeben.
      Liebe Grüße, heike

  6. Wie schön es bei dir im Garten blüht, liebe Heike. Die beiden Agapanthuspflanzen haben wir schon vor zwei Wochen nach draußen gestellt. Die brauchen ja ein bisschen Minusgrade, um Blüten zu bilden.
    Deine Bettdecke ist klasse, so herrlich bunt und ganz besonders. Und ich staune über das japanische Rührei. So ein großer Aufwand, aber es schmeckt bestimmt oberlecker. Danke fürs Zeigen der Herstellung!
    Hab eine gute Woche!
    Liebe Grüße
    Ingrid

    • Ein dicht bewurzelter Topf ist angeblich auch gut für die Blütenbildung, und trotzdem wollen meine Agapanthus nicht so recht. Vielleicht sollte ich sie wirklich dem Frost aussetzen, vielleicht hilft es ja. Den Bettbezug mit den bunten Unniko-Blüten von Marimekko, den mag ich auch sehr gerne, vor allem im Frühling. Vom japanischen Omelette gibt es noch irgendwo in den Tiefen der Fotoordner eine ganze Serie die zeigt, wie ein japanischer Profi das macht.
      Dir auch eine gute Woche und liebe Grüße, heike

  7. Ein schön gefüllter Sonntag! Das japanische Omelett sieht spannend aus. Strickzeug geht immer, selbst wenn man in kurzen Pausen nur wenige Maschen strickt, es läppert sich zusammen. Die zugeschnittene Decke sieht toll aus, sind aber auch tolle Stoffe. Pflanzen stelle ich noch nicht raus, hier kann es unvermutet noch bis zu den Eisheiligen nachts Frost geben. Kannst du die vielen Überstunden bei der Arbeit irgendwann abfeiern? Wäre bei deinen vielen anderen Projekten jedenfalls eine gute Sache. LG Gabi

    • Stimmt, selbst wenn es nur ein paar Minuten sind, es geht dann doch was weiter beim Stricken. Und ich liebe die Unikkoblumen, endlich kommt der grüne halbe Meter den ich hatte zum Einsatz.
      Irgendwann werde ich hoffentlich Zeitausgleich gehen können, aber nicht so bald. Mein Stundenkonto jedenfalls wächst.
      Liebe Grüße, heike

  8. Wow, da warst du aber mutig, die überwinterten Pflanzen schon rauszustellen. Hier in der Eifel geht so etwas meist erst Anfang bis Mitte Mai.
    Vielen Dank für die Bilder zur Entstehung von deinem japanischen Omelett. Es sieht auf jeden Fall sehr lecker aus.
    Liebe Grüße
    Arti

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