12 von 12 im Dezember 2024

Auch im 12. Monat des Jahres gibt es wieder die 12 Bilder des 12. Tages im Monat, wie immer dankenswerterweise gesammelt von der Frau, bei der es Draußen nur KĂ€nnchen gibt. Hier sind meine.

Draußen ist es noch dĂ€mmrig, außerdem trĂŒb und grau. Drinnen findet die erste RaubtierfĂŒtterung des Tages statt. Ausnahmsweise fressen beide mal mit Gusto. Auch die inzwischen sehr am Alter leidende Felikatze.
Kaffee aus der Lieblingstasse und eine Runde stricken am Sofa, bevor es ins BĂŒro geht.
Schnell noch die Tasse in die SpĂŒlmaschine gesteckt. Und festgestellt, dass das dreckige Geschirr heute wie extra fĂŒr den 12. arrangiert aussieht. So weit ist es dann aber doch noch nicht hier.
Baustelle 1. Bei uns in der Gasse wird eine Zufahrtsstraße zu BaugrundstĂŒcken in zweiter Reihe angelegt. Nieselregen und Lehmbatzen auf der Straße sind keine gute Kombination, wenn man da seit 2 Wochen tĂ€glich mit dem Fahrrad durch muss.
Kurz vor dem BĂŒro dann Baustelle 2. Auch hier bei der riesigen Baustelle des zukĂŒnftigen Center of Physics die gleiche ungute Lehmschmiere bei der Baustellenausfahrt.
Da weiß man dann zu schĂ€tzen, dass es im BĂŒro eine elektrische Schuhpoliermaschine gibt. Denn in einem BĂŒro, das als Leistung auch Örtliche Bauaufsicht anbietet, gibt es den einen oder anderen Mitarbeiter, der sich legal auf Baustellen herumtreibt und dann mit staubigen oder gar dreckigen Schuhen zurĂŒckkehrt. Und meine ĂŒbergezogene Regenhose hat die Dreckspritzer zwar von der Hose ferngehalten, aber nicht von den Schuhen.
Der restliche Tag dann Business as usual. An mehreren Projekten gleichzeitig gearbeitet, Termine arrangiert, Terminplan mit dem Kollegen abgestimmt (der inzwischen auch das Post-it aktualisiert hat), Anmerkungen zu den Abgabeplakaten eines Wettbewerbs gemacht (bin ich froh, dass ich den nicht zeichnen muss, sondern nur mit meiner Expertise im Krankenhausbau klugscheißen darf), und dergleichen mehr.
Mittagessen bestand dann auch nur aus dem, was der Vorrat schnell hergab.
DafĂŒr gab es dann nach der Arbeit eine Einheit Shiatsu zur Entspannung. Herrlich. Warum gönne ich mir das eigentlich nicht regelmĂ€ĂŸig?
Und als schöner Ausklang des Tages wie jeden Donnerstag der Maschentreff im LieblingswollgeschÀft.
Anstoßen mit Vin Santo auf die neuen grĂ¶ĂŸeren GeschĂ€ftsrĂ€ume, die demnĂ€chst bezogen werden.
Nach dem Heimkommen spÀtes Abendessen mit KÀsebrot und Sudoku.

Das war mein 12. Tag des 12. Monats. Nun rufen Badewanne und danach Bett. Zuerst jedoch verlinken mit den 12 von 12 bei Draußen nur KĂ€nnchen. Bei den anderen 12ern vorbeispazieren werde ich erst in den nĂ€chsten Tagen schaffen.

22 Kommentare

  1. die kleine felikatze hat sicher einen geruhsamen lebensabend bei euch! so niedlich, wie sie sich in ihrem körbchen zusammengerollt hat. schlammige wege sind fĂŒr fußgĂ€nger und radfahrerinnen wirklich blöd, besonders wenn dann noch der frost kommt. in der nachbarschaft wird hier auch gerade gebaut…
    schön, den abend mit dem hobby und netten menschen ausklingen zu lassen, da kann ein glÀschen dabei nicht schaden!
    liebe grĂŒĂŸe und dir noch eine schöne adventszeit.
    mano

    • Die kleine Felikatze macht jetzt im Alter einen Charakterwandel durch. So niedlich ist sie nicht immer. DafĂŒr wird der um noch 2 Monate Ă€ltere Kater Kasimir immer schmusiger. Wir hatten jedenfalls die letzten 17 Jahre sehr großes GlĂŒck mit unseren beiden Stubentigern, und so werden sie auch einen schönen Lebensabend bei uns haben. Die schlammige StraßenoberflĂ€che ist bei Frost immerhin nicht ganz so glitschig wie bei Feuchtigkeit. Daheim werden wir seit etwa 20 Jahren von NeubautĂ€tigkeiten rundum einschließlich der dazugehörigen Schallkulisse heimgesucht, und kein Ende in Sicht. Gibt es doch noch einige noch unbebaute GrundstĂŒcke. Und die spezielle Schallverteilung in unserem Graben macht es nicht besser. Die universitĂ€re Megabaustelle in BĂŒronĂ€he wird sich auch noch ĂŒber Jahre hinziehen. Sind sie doch seit Monaten am Ausheben der Baugrube. Umso schöner, wenn man dann im Kleinen immer wieder schöne Begegnungen und regelmĂ€ĂŸige nette Treffen hat 🙂
      Dir auch noch eine schöne Adventszeit und liebe GrĂŒĂŸe, heike (die sich bald fĂŒr die Firmenweihnachtsfeier umkleiden muss)

  2. „Lehmbatzen“ – da hab ich sofort die Omastimme im Ohr ( seit 68 Jahren tot )! Eine Schuhputzmaschine am Arbeitsplatz, das finde ich sehr umsichtig. Und das Stricken so rund um den Tag wichtig ist, bemerkenswert ( dabei habe ich selbst mal hemmungslos gestrickt. Aber das ist auch schon sicher 35 Jahre her. ).Ja, Erinnerungen einer alten Frau
😄😄😄
    Bon week-end!
    Astrid

    • Meine nordbayrische Sozialisation kann ich offensichtlich nicht verleugnen. Auch wenn ich inzwischen einen guten Mischmasch zwischen österreichisch-steirisch-bayrisch-hiengerisch-hochdeutsch habe 😉 Und die Schuhputzmaschine ist wirklich nĂŒtzlich bei den TĂ€tigkeiten unseres BĂŒros. Bei den Erinnerungen einer alten Frau musste ich grinsen, habe ich doch auch bereits solche Anwandlungen. Vor allem wenn ich mich mit den jungen Kolleginnen unterhalte, deren Geburtsjahr das Jahr meines Studienabschlusses ist. Stricken ist ĂŒbrigens meine Feierabendmeditation, hilft beim Runterkommen. Also werde ich wohl noch viel stricken 😉
      Ein schönes Adventwochenende und liebe GrĂŒĂŸe aus Graz, heike

  3. Soso auch bei euch ist es trĂŒb und grau, ich hĂ€tte gerne mal wieder Sonnenschein. Auch bei uns gibt es ĂŒberall Baustellen mit dem entsprechenden Dreck. Der Stricktreff abends ist doch ein schöner Lichtblick. LG Gabi

    • Wahnsinn, wie so ein paar Tage trĂŒb und grau die Stimmung drĂŒcken können. Letzte Woche war es teilweise noch sonnig, das ist schon fast nicht mehr wahr. Winterbaustellen nehmen immer mehr zu, gefĂŒhlt gibt es inzwischen keine witterungsbedingte Pause mehr. So wie wir uns auch nicht nur im Winter wöchentlich zum Stricken treffen, sondern außerhalb der Ferien das ganze Jahr hindurch 🙂
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  4. 17 Jahre sind die Katzen schon alt? Großartig; Feli ist hĂŒbsch in ihrer FĂ€rbung, und der Schwarze gut aussehend in seinem Dunkel.
    Oh ja, die Uni-Baustelle…
    Und die beiden wollkundigen und freundlichen Damen ziehen um? In die NĂ€he des jetzigen GeschĂ€ftes? Oder kann vergrĂ¶ĂŸert werden? Bin schon gespannt 🙂

    Herzliche GrĂŒĂŸe nach Graz
    Elena

    • Ich wollte eine schwarze Katze und eine GlĂŒckskatze, und beides ist uns passiert 😊 Zu unserem GlĂŒck 🐈‍⬛🐈
      Ab Februar ist die vergrĂ¶ĂŸerte Maschenwerkstatt in der Neutorgasse zu finden. Ich bin auch gespannt 😊
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  5. Es wird viel und vielerorts gebaut. Aber Gott sei Dank mĂŒssen wir nicht durch solche glitschigen Schlammstraßen! das ist nicht nur nervig-dreckig, sondern gefĂ€hrlich!
    Eure alten Fellnasen sind auf den Fotos zumindest so knuffig.
    Hab ein schönes 3. Adventswoche und liebe GrĂŒĂŸe
    Nina

    • Die Schmusekatzen sind auch in echt knuffig, nur manchmal eben auch alt und nicht immer verlĂ€sslich dicht đŸ€Ș
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

    • Der Katzenkorb wird bei uns der Katzenthron genannt, denn er erreicht fast Tischhöhe und Felikatze hat von ihrem Platz vor dem Heizkörper einen guten Überblick. Dass es die KĂ€lbertassen nicht mehr gibt bei Marrimekko finde ich sehr schade. Deshalb gibt es bei uns auch eine zweite als Backup, denn eine wurde bereits zerstört und wurde dann gleich doppelt nachgekauft als es noch ging. Der Zettel ist nun immerhin fĂŒr immer am Blog dokumentiert 😉
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  6. Liebe Heike,
    nun muss ich Dir mal ein liebes Hallo senden, ich lese gerade, Du bist in der Bauaufsicht oder zumiindest aber im öfftl. Dienst tĂ€tig, bei der Bauaufsicht war ich auch ĂŒber 10 Jahre (nicht als Sachbearbeiterin, sondern im Vorzimmer beim Baukreisdirektor), war eine superschöne Zeit, aber so eine tolle Schuhputzmaschine hatten wir nicht, das ist eine grandiose Idee! Ich weiß noch, dass meine Kollegin, die oft in den Außendienst musste, immer Gummistiefel hinten im Kofferraum hatte ;-). Sie hat aber auch Kieswerke/Abgrabungen etc. kontrolliert.
    Ganz liebe GrĂŒĂŸe sende ich Dir und wĂŒnsche Dir einen schönen 3. Adventssonntag!
    Lony x

    • Hallo Lony, nein, im öffentlichen Dienst bin ich nicht. Und auch die Örtliche Bauaufsicht, kurz ÖBA, machen Kollegen im BĂŒro. Ich bin in der Planung. Aber auch als Planer ist man in der AusfĂŒhrungsphase durchaus auf Baustellen unterwegs. Die Schuhputzmaschine ist ein Relikt aus Zeiten, wo das mit den Sicherheitsschuhen auf Baustelle noch weniger streng war. Aber auch fĂŒr diese leistet sie gute Dienste.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  7. Hallo Heike,
    ich habe ĂŒber des „Haareis“ zu Dir gefunden 😉 Dieses muss ich auch mal finden und möglichst auch fotografieren.
    Du hattest ja einen ereignisreichen Tag hinter Dir, so ist’s halt meistens wenn man zur Arbeit muss. Deine Katzen fressen wenigstens zusammen, ich muss meine zwei immer getrennt fĂŒttern 🙁
    Liebe GrĂŒĂŸe aus Tauberfranken,
    Rolf

    • Haareis muss ich auch mal finden und auch erkennen

      Arbeitstage geben oft nicht allzu viel her, wenn man stundenlang vor dem PC sitzt. Und manchmal passt es doch. Die RaubtierfĂŒtterung ist ein DauerlĂ€ufer meines 12., gibt kaum eine 12er Strecke ohne. Und ja, sie fressen zusammen. Manchmal auch mit Futterneid und SchĂŒsseltausch, nur um festzustellen, dass sie eigentlich eh das gleiche haben 😉
      Schön dass du hergefunden hast.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  8. Liebe Heike,
    meine Tage waren angefĂŒllt, deshalb komme ich erst heute vorbei.
    Ich hoffe, du kommst immer heil zur Arbeit und wieder nach Haus, solche Lehmspuren können sehr rutschig sein. Schön dass du jeden Donnerstag einen netten Stricktreff hast.

    LG, Heike

    • Ich bin generell eine vorausschauende Radlerin, alles gut bisher. Als Radlerin muss man immer fĂŒr alle anderen Verkehrsteilnehmer mitdenken, sonst ĂŒbersteht man das nicht lange. Lehmschmiere ist trotzdem nicht fein. Stricktreff hingegen ist sehr fein, vor allem in der derzeitigen netten Runde.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  9. Liebe Heike,
    deine Katzen sind ja so niedlich! Und so klasse, eine Schuhputzmaschine bei der Arbeit. Deine Tassen finde ich auch sehr besonders.
    Wie schön ist doch bestimmt euer Stricktreffen – jeden Donnerstag – da wird sicher immer viel erzĂ€hlt und gelacht, und man kennt sich gut. Ist das eine Initiative vom WollgeschĂ€ft? Und wieviel Frauen (nehme ich an) seid ihr da? Kommen alle regelmĂ€ĂŸig? – Ich finde das richtig toll!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Ingrid

    • Das ist eine Initiative des WollgeschĂ€fts, so toll dass sie das bereits seit Jahren machen. Der harte Kern ist immer gleich, andere wechseln. Und es sind immer so zwischen 5 und 8 Frauen. MĂ€nner stehen dann immer nur vor der LadentĂŒr, so wie manch andere Frauen auch, und man hört bis drinnen wie sie sich unterhalten und ganz erstaunt sind dass da welche stricken 😉
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  10. Liebe Heike,
    ich habe es geschafft! Die Blog-Eiszeit ist beendet (hoffe ich zumindestens) Und da dachte ich mir, ich schaue mal bei Dir vorbei. Nur kurz zum 12 von 12, aber ein Anfang ist gemacht! Ich hĂ€tte auch gerne eine Badewanne…das ist hier in DK leider eher selten. Ich vermisse sie nicht oft, aber zu dieser Jahreszeit mit Dauerschmuddelwetter schon…
    Viele GrĂŒĂŸe sendet Kristina

    • Ach, schön, dann werde ich auch mal wieder bei dir schauen gehen.
      Ganz ohne Badewanne könnte ich nicht. Das ist so ein bisschen Wellness daheim, zum entspannen. Gerade wenn es draußen kalt und nass ist.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

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