Der heutige 12. war einer von diesen Arbeitstagen, wo man sich die Verschnaufpausen suchen muss. An Fotos habe ich zwischendurch gar nicht gedacht. 12 Fotos sind es dann aber trotzdem noch geworden, dank viel Grün das unbedingt festgehalten werden musste. Hier sind also meine 12 Bilder des Tages im Mai, wie schon seit Jahren gesammelt bei der Frau, bei der es Draußen nur Kännchen gibt. Danke dafür.
Immer nah dabei, der Herr Kater. Selbst während ich dusche liegt er am Duschteppich. Da liegt er allerdings sowieso gerne.Währenddessen haben sich die Ameisen über das Katzenfutter hergemacht. Kater Kasimir bekommt aber sowieso frisches. Und ich bekomme meinen morgendlichen Milchkaffee.Bei Tageslicht noch die restlichen Maschen aus dem I-Cord zunehmen. Am Vorabend bei Kunstlicht habe ich recht schnell aufgegeben. Die Maschenmarkierer für die Raglanzunahmen liegen auch schon bereit.Auf der anderen Seite von mir die gleiche Farbkomposition 😉Tassen in den Geschirrspüler, und ab ins Büro.Bereits beim ins Büro radeln fing es an zu regnen. Da der Regen aber dringend benötigt wird, war es weniger schlimm bei Regen zu radeln. Außerdem hatte ich vorsorglich Regenhose und Regenjacke angezogen. Im Stiegenhaus traf ich den Nachbarn vom Erdgeschoss und wir plauderten über Ljubljana und Triest und das Buch über Ljubljana, das ich mir übers Wochenende ausgeborgt hatte. Danach war Eintauchen in Arbeit angesagt. An Fotos dachte ich erst wieder nach der kurzen Mittagspause, der Blick in den grünen Innenhof mit einer Ahnung vom Schloßberg im Hintergrund ist aber eh schöner als mein karges Mittagessen.
Dann bin ich nach einem schnellen Foto durch das Fenster auf das straßenseitige Fassadengerüst wieder ins Arbeiten abgetaucht. Und am späteren Nachmittag kurz wieder daraus hervorgetaucht, um verblüfft festzustellen dass draußen plötzlich die Sonne durch die Wolken hindurchgekommen ist. Das Sujet zähle ich dann mal als 1 Foto…
Beim Heimradeln kurz nach 20 Uhr und nach 10 Stunden effektiver Arbeitszeit dämmerte es dann bereits. Die Kastanienallee in der Schubertstraße gefiel mir mit ihren blühenden Blütenkerzen so gut, dass ich stehenbleiben und ein Foto machen musste. Allerdings sieht man die Blüten kaum. Was man auch nicht sieht ist die Eiseskälte. Ich hätte mir zum Radeln die Handschuhe wieder gewünscht, die ich vor 2 Wochen weggepackt habe.Auch die blühenden Maiglöckchen rechts vom Gartentor sieht man in ihrer trockenheitsbedingten Zierlichkeit kaum. Dafür hat sich der Farn bereits prächtig entrollt. Die durch die grüne Hölle hinter dem Gartentor tanzenden Akeleien gibt es oben auf dem Beitragsfoto außer Konkurrenz zu bewundern.Zum Abendessen gibt es schnelle Nudelsuppe.Den Abend lassen wir dann mit dem 1. Vorentscheid zum European Songcontest ausklingen. Gerade noch das Ärmelbündchen meines roten Cardigan fertigstricken ging sich nebenher noch aus. Der immerhin ist jetzt bis aufs Fäden vernähen fertig. Für den schwarzen Cardigan reichte es dann nicht mehr, da darf ich wieder trennen, weil ich die Zunahmen am Rand vergessen habe. Ich sollte wohl besser eines meiner mindless knitting Projekte hervorkramen…
Schnell noch die 12 von 12 auf Schiene bringen, dann ist es auch schon wieder höchste Zeit zum Schlafen gehen. Zum Glück ist übermorgen Feiertag, da werde ich dann hoffentlich auch meine Runde bei den anderen 12ern schaffen, darauf freue ich mich schon.