Montag, Arbeitstag, schlecht und viel zu wenig geschlafen habe ich außerdem, der 12. Tag im Oktober beginnt schon mal nicht allzu gut. Und weil ich mehr müde als wach bin, denke ich an den 12. erst als bereits der Morgenkaffee vor mir steht. Kein Foto also vom Kater, der ausnahmsweise mal wieder sehr anhänglich und kuschelbedürftig war. Und auch sonst zieht sich das mit dem vergessen Fotos zu machen durch den ganzen Tag.




Entlang der Radelstrecke hätte es schönere Motive gegeben, aber erstens war ich mit radeln und auf den Verkehr achten beschäftigt, und außerdem habe ich mal wieder nicht mehr ans fotografieren gedacht. Auch beim und im Supermarkt nicht, als ich kurz angehalten habe um meinen Bürovorrat wieder ein bisschen aufzustocken.


Der Blick aus den Fenstern vom jetzigen Büro gefällt mir um einiges besser. Das Wetter ist inzwischen wunderbar herbstlich sonnig mit angenehmen Temperaturen. Kurze Kaffeepause am Bürobalkon. Gut, über das Elisabethhochhaus lässt sich streiten, aber es ist das einzige in Altstadtnähe geblieben, weil man danach Bauten dieser Höhe in Altstadtnähe nicht mehr zuließ. Und von meinem Arbeitsplatz blicke ich direkt auf die gegenüberliegende Gründerzeitzeile. Und ganz neu auf die Topfpflanze, die mir vom Büro zum Geburtstag Ende September überreicht wurde.
Zu Mittag gab es den Rest Minestrone vom Samstag. Ohne Foto. Und am Nachmittag stundenlange Besprechung, diesmal für ein anderes, für mich neues Projekt. Und den Versuch, mir noch ein paar Projekte umzuhängen, für die der Kollege keine Zeit mehr hat. Ich auch nicht.





Immerhin ist das Garn orange. Wie gut dass niwibo im Oktober Orange sucht.
Und Frau Kännchen sammelt wie immer unsere 12 Fotos des Tages. Geburtstag hat sie außerdem, alles Gute und Danke für das unermüdliche Sammeln.

Das war dann ein Montag, wie er im Buche steht… (?)
Ja, die Nächte geben gerade den Ausschlag für das Runterfahren der Natur und ich merke, dass ich dafür noch nicht bereit bin. Euer Herbstgarten gefällt aber sehr und der Hopfenkranz auch (kommt mir nur nicht mehr in den Garten, ist kaum wieder wegzubekommen und mein Garten ist zu klein) 😉
Wir wohnen ja auch in Sichtweite von so einer hohen Bausünde. Die anderen Riesen gibt es nicht mehr, dieser bleibt. Dabei merke ich gerade, dass ich eigentlich ein Bild von einem Teil eines sehr alten Fachwerks (nur noch dasTeil) bei 12 v 12 mit reinbringen wollte…
Ich hoffe, Deine Arbeit frisst Dich nicht wieder fast auf und Du kommst dafür mit dem Garn hinterher
sende ganz liebe Grüße
nina
Ich hätte auch eine passende Montagskarte fotografiert gehabt, nur ein Wort hat nicht mehr ganz gepasst, deshalb dann doch nicht in der Auswahl. Müder Montag eben.
Hopfen hat sich bei uns im Garten an mehreren Stellen wild angesiedelt. Furchtbar, wuchert, kaum wegzubekommen. Und Dolden gibt es auch keine. Heißt auch veredelten Hopfen brauchen wir gar nicht probieren, wegen dem wilden männlichen. Der Kranz stammt aus Hecken am Wegesrand.
Vom Garn sieht man nur 3 oder eigentlich 4 Farben von 8, da kommt noch ein bisschen was dazu. Wie das Tuch am Ende aussehen wird, keine Ahnung. Ich bin jedenfalls gespannt, was in den beiden noch ausstehenden Teilen der Anleitung noch daherkommt.
Liebe Grüße heike
der Kranz ist ja auch viel zu schön, aber damit er sich nicht weiter noch versamt, würde ich Sprühklarlack nutzen
schönen Abend
😉🤗
nina
Sowas hab ich gar nicht zuhause… Aber du hast recht, er verliert schon Doldenblätter.
Liebe Grüße heike
Mal ein ganz anderer ( Ein)Blick auf deine Stadt! Und in den Arbeistalltag – uff!
Das Buch habe ich übrigens auch 😆.
GLG
Astrid
Das Buch bzw. die darin enthaltenen Stoffmuster sind toll. Sind ja auch aus dem Archiv des Stoffdruckmuseums in Mulhouse, dort habe ich das Buch auch gekauft.
Liebe Grüße heike
Montag können leider so sein, finde aber trotzdem immer krass wie gut du daran denkst mit den 12en. Wenn ich irtgendwo versunken im Tun, denke ich immer viel zu spät dran.Das Stricken holt einen schön runter, aber ein Knitalong ist immer so an Terminen gebunden, finde ich oft schwierig.Hier 3 angefangene Strickprojekte, da muß erstmal was fertig werden.
Aha, Hopfen ist nicht so gewünscht, haben keinen im Garten, aber schön finde ich den Kranz schon. Genieße die herbstlichen Sonnenstrahlen !
Viele Grüße Karen
Stricken ist mein Wellness nach der Arbeit, da findet auch mein Hirn in den Entspannmodus. Für den MKAL lasse ich mich nicht von Terminen stressen, es gibt kein definiertes Fertigstellungsdatum, nur die 4 Termine, an denen jeweils ein Teil der Anleitung veröffentlicht wird. Und wenn das Tuch erst an Weihnachten fertig wird, ist es auch gut. Ich habe ja auch noch eine Weste für eine Freundin in Arbeit.
Der Kranz ist schön. Und wir haben Hopfen im Topf, Cascade glaube ich und damit eine Zuchtsorte. Der Hobbybrauer im Haushalt wollte den haben. Da ist so ein wilder männlicher Hopfen in der Umgebung nicht gerade gut. Aber da der Hopfen dank der Rehe sowieso immer klein gehalten wird (dass Rehe Hopfen fressen wissen wir jetzt auch) ist das auch schon egal. So eine Hopfenranke am Balkon mit Dolden wäre halt schön gewesen 😉
Liebe Grüße heike
Der diesige Morgen und die verfärbten Blätter sind schon schön… Nicht so schön natürlich, dass du immer so spät aus dem Büro kommst.
Ich hoffe, wir sprechen uns bald mal wieder, dass wir uns über die Arbeitssituationen austauschen können. Bis dahin erst mal: schöne Grüße!
Die Herbstfärbung ist nun wirklich schön. Und auch das Morgenlicht, wenn die Sonne durch den Dunst schimmert. Und ich habe mich schon verbessert, die Zeiten wo ich erst um 21 Uhr oder noch später aus dem Büro bin, und nicht schon zwischen 18 und 19 Uhr, sind zum Glück schon länger vorbei.
Bis hoffentlich bald mal wieder (bin schon ganz gespannt was du vom neuen Job berichten kannst) und liebe Grüße heike
Der herbstliche Anblick deines Gartens ist toll, die vielen verschiedenen Farben! Es gibt so Tage, die nicht gut anfangen und so auch weitergehen. Auch wenn du immer wieder vergessen hast zu fotografieren, reicht es doch für 12 Bilder. Die rosa angestrahlten Wolken am späten Nachmittag sind einfach schön. Die Farben für den Mystery sind so schön warm und passen doch gut zu deinen Vorlieben, da ist es doch egal wie lange du brauchst. Du bekommst doch sicher die Anleitung und kannst auch erst in einem Jahr oder so fertig werden. LG Gabi
Ganz so schlimm war der Tag dann eh nicht, ich war nur müde. Den ersten Termin habe ich gut absolviert, war gut vorbereitet und konnte alles darlegen. Bei der nachmittäglichen Besprechung musste ich nur zuhören, bei dem Projekt bin ich nur Korrekturleserin und Optimiererin, auch mal schön. Die Abendwolken waren schön, fand ich auch, da musste ein Foto sein, und dank dem 12. konnte ich es auch zeigen 🙂
Die Farben für das Tuch sind nur die ersten 4. Da kommen noch 4 weitere, insgesamt 8 unterschiedliche Farben. Und die anderen 4 sind im Blauspektrum. Ich bin schon sehr gespannt, wie das alles miteinander dann am Ende aussehen wird. Stressen lasse ich mich aber nicht. Ein Jahr allerdings möchte ich dann doch nicht brauchen 😉
Liebe Grüße heike
Liebe Heike,
ich kenne das sooo gut mit dem schlecht schlafen! Es ist schrecklich nervig. Ich finde, Dir sind aber trotzdem ganz schöne Fotos gelungen vom Tag. Ich habe in der letzten Zeit immer mal wieder auf halber Strecke/nach 3 bis Fotos aufgegeben am 12.
Ich versuche es jetzt seit 2 Tagen mal mit Tabletten für Nacht und Tag, die mit Rotklee und Hopfen und Vitamin B ein PLUS für Energie und Ausgeglichenheit versprechen… wehe wenn nicht.
Aber mal so 6 Stunden am Stück schlafen hat was (ich kann mich nur kaum dran erinnern, wann das das letzte Mal der Fall war)
LG Kristina
Für eine die eigentlich immer gut schlafen konnte ist dieses Wechselfeature Schlaflosigkeit echt furchtbar. Dicht gefolgt von den Hitzewallungen. So diverse „natürliche“ Tabletten habe ich auch schon ausprobiert, von der Frauenärztin verschrieben. Die haben allerdings nicht so wirklich gewirkt. Ich drücke dir die Daumen dass dein Körper da besser mitmacht. Oja, 6 Stunden am Stück schlafen, ein Traum. Habe ich seit Jahren nicht mehr geschafft. Und zum Glück sind nicht alle Nächte so wie die zum 12., manchmal bin ich in der Früh dann trotz mehrmaligem Aufwachen des Nachts tatsächlich einigermaßen ausgeruht 😉
Liebe Grüße heike
Die Wolle gefällt mir sehr gut liebe Heike, da bin ich schon gespannt, wie es weitergeht. Der Abendhimmel sieht wunderbar aus und die Dunkelheit abends mag ich so gar nicht. Das kommt wieder so schnell und dauert leider viel zu lange.
Ich wünsche Dir einen kuscheligen Abend mit Kater,
lieben Gruß
Nicole
Ich bin auch gespannt wie es weitergeht. Teil 2 kenne ich ja schon, auch wenn ich noch nicht mal die Hälfte von Teil 1 geschafft habe zu stricken. Ich hoffe jedenfalls dass in Teil 3 und 4 nicht nochmal so eine Shortroworgie kommt. Obwohl diese ganzen Fragmente schon toll aussehen…
Es macht vor allem auch keinen Spaß, im Dämmerlicht oder bei Dunkelheit heim zu radeln. Die nächsten Monate also wieder Warnweste für die Sichtbarkeit über der Jacke. Und auch wenn ich mir im Sommer manchmal wünschen würde, etwas weiter nördlich zu wohnen, im Winter bin ich dann doch ganz froh ab und zu und auch länger die Sonne zu sehen 🙂
Der Kater behauptet schon wieder meinen Platz am Sofa. Da werde ich mich bald dazu kuscheln 🙂
Liebe Grüße heike
Ich mag die Blicke in deinen Garten und den aus deinem Büro. Alte Bürgerhäuser sind doch viel schöner als das gleichförmige Hochhaus. Ansonsten hab ich mich gefreut das Katerchen gleich 2x zu sehen und das Bratkartoffeln wohl sehr beliebt sind!
Ich wünsche dir, dass du in Zukunft nicht immer die letzte im Büro sein wirst und dass nicht immer alles auf deine Schultern abgewälzt wird.
Die Wolle finde ich übrigens riesig schön!!
Liebe Grüße von mano
Ich arbeite ja im Gründerzeitviertel, da sind die Straßenzüge schon ein netter Anblick. Und die Häuserzeile, deren Rückseiten man beim Blick zum Hochhaus sieht, ist sogar noch älter. Zwar eigentlich auch Vorstadt, aber eben kleine Ansiedlung um die mittelalterliche Leechkirche (die man vom Bürobalkon leider nicht sieht, aber nur weil ein paar riesige Nadelbäume dazwischen stehen). Ich hab sogar mal einen Monatsspaziergang durch die Zinzendorfgasse gemacht, weil es dort so einige schöne Portale gibt.
Ich bin zwar oft die letzte im Büro, aber nicht diejenige, die jeden Sch… angetragen bekommt. Die jungen Kollegen sind da die Armen. Es hat lange gedauert, aber ich kann inzwischen Nein sagen. Und der Kollege wollte selbst nicht, dass ich seine kleinen Projekte, mit denen er ständig neben dem Großprojekt zugeschüttet wird, übernehmen soll, da ich mit beim großen unterstützen soll. Da mein Projekt gerade gut einschätzbar ist, kann ich da auch Zeit investieren, und mich für seine Hilfsbereitschaft bei Fragen zum Zeichenprogramm revanchieren.
Die Wolle mag ich auch, und ich freue mich, sie nun endlich zu verwenden. Kombiniert mit ein paar Blautönen übrigens 🙂
Liebe Grüße heike