Monatsspaziergang im Januar 2026

Der Januar ist wieder ein Monat, wo ich unter mehreren SpaziergĂ€ngen aussuchen kann. Kommen doch an den freien Tagen um Weihnachten und Jahresende immer etliche SpaziergĂ€nge mit Familie und Freunden, in der alten und der neuen Heimat, zusammen. FĂŒr den Monatsspaziergang hier habe ich mich fĂŒr die neue Heimat entschieden, getreu meinem Vorhaben, hier am Blog SpaziergĂ€nge in meiner Stadt oder mit textilem Konnex zu zeigen. Klappt nicht immer, aber doch meistens. Mindestens einen, wenn nicht gar zwei SpaziergĂ€nge in der alten Heimat werde ich fĂŒr den Monatsspaziergang drĂŒben am Unterwegs-Blog veröffentlichen. Passt auch, denn wir waren ja unterwegs.

Wie nun bereits seit mehreren Jahren kam mein Bruder mit einigen seiner Kinder an Neujahr fĂŒr ein paar Tage zu Besuch. Wir waren an zwei Tagen zu Fuß in die und in der Innenstadt unterwegs und haben natĂŒrlich wieder einiges gesehen. Da wir jedoch meist den gleichen, schönen, Weg in die Innenstadt nehmen und natĂŒrlich auch unbedingt wieder auf den Schloßberg mussten (ĂŒber die Stiegen, war ja klar), gab es das meiste hier am Blog bereits zu sehen. Da traf es sich gut, dass im Schlossbergstollen vom Karmeliterplatz zum Schlossbergplatz in einigen Nischen und Sackgassenstollen neuerdings Kunstinstallationen zu sehen sind. Kombiniert mit einigen Kunstinstallationen, die uns an den zwei Tagen die wir durch die Stadt spaziert sind noch so ĂŒber den Weg gelaufen sind gibt es also nun einen eher kĂŒnstlerischen Monatsspaziergang.

Nicht zum ersten Mal gibt es diese Kunst am Bau hier beim Monatsspaziergang zu sehen. Mein Bruder und die Nichten und Neffen hatten es allerdings noch nicht in echt gesehen. Ich selbst finde es immer wieder faszinierend und mache gerne ab und zu den kleinen Schwenker ins UnigelĂ€nde, um es mir anzusehen. Auf der Unterseite einer 20x27m großen Auskragung, die im Zuge des Umbaus und der Aufstockung der Unibibliothek entstand, entwarf die KĂŒnstlerin Anna Artaker ein Sgraffito mit Bezug zu Bau, Buch und Perspektive.
Anna Artaker, Perspectiva Practica. Auf der Webseite der KĂŒnstlerin (Quelle) steht dazu zu lesen: Es handelt sich um die VergrĂ¶ĂŸerung eines Kupferstichs aus dem gleichnamigen Perspektivelehrbuch, das Anfang des 17. Jahrhunderts gedruckt wurde und das Wissen seiner Zeit zur Konstruktion zentralperspektivischer Darstellungen zusammenfasst und illustriert. Damit verweist es auf den Wissensstand der historischen Epoche der UniversitĂ€tsgrĂŒndung Ende des 16. Jahrhunderts. Zudem wird die Zentralperspektive mit der Entfaltung der neuzeitlichen Naturwissenschaften in Zusammenhang gebracht, fĂŒr die wiederum der Buchdruck entscheidend war. Die Verwendung einer Buchillustration – die durch die VergrĂ¶ĂŸerung ins Architektonische optisch einen zusĂ€tzlichen Raum schafft – ist ein konkreter Bezug auf das Medium Buch, das die Bibliothek archiviert und ihren NutzerInnen zugĂ€nglich macht.
Fast noch UnigelÀnde, ist die Mauer zum öffentlichen Attemsgarten mit mehreren Graffiti bemalt. Dieses ist eines davon.
Direkt vor dem Paulustor befindet sich die eine HĂ€lfte des zweigeteilten Denkmals fĂŒr Oktavia Aigner-Rollett. Die andere HĂ€lfte befindet sich nunmehr beim HauptgebĂ€ude der UniversitĂ€t, zuvor war sie vor der nun abgebrochenen Vorklinik in der Harrachgasse aufgestellt. Dort also von wo wir gerade herkommen, am Denkmal sind wir allerdings nicht vorbei gegangen. Barbara Edlinger, Ehrenring, Denkmal fĂŒr Oktavia Aigner-Rollett, 1997/2008/2022. Oktavia Aigner-Rollett (1877-1959) war die erste Frau, die in Graz eine Arztpraxis anmeldete und am Allgemeinen Krankenhaus, das sich zu der Zeit noch hier in der Paulustorgasse befand, arbeitete. Unbezahlt wohlgemerkt, und nur kurz, da sie 1907 ihre eigene Praxis eröffnete und bis 1952 fĂŒhrte. Der Innendurchmesser des Rings entspricht Aigner-Rolletts KörpergrĂ¶ĂŸe und die Neigung zur ErdoberflĂ€che entspricht dem Sonneneinfallswinkel zu ihrer Geburtsstunde und zu ihrer Sterbestunde in Graz. UrsprĂŒnglich waren in der oberen Bruchstelle jeweils Monitore eingelassen, diese wurden inzwischen durch einen QR-Code ersetzt. Informationen zu Oktavia Aigner-Rollett findet man auch auf Wikipedia.

Der Bruder wollte zum Gut Schlossberg, um die reichhaltige Auswahl an lokalen SpezialitĂ€ten zu sichten. Es ist zwei Jahre her, dass wir mit ihm zuletzt dort waren, und die Dame hinter dem Tresen erinnerte sich noch an ihn und seine Expertise zu alten Apfel- und Birnensorten. Zum Ausgleich fĂŒr den lĂ€ngeren Aufenthalt im SpeziaitĂ€tengeschĂ€ft wurde dann dringend das Erklimmen des Schlossbergs gefordert. Wie gut, dass das Gut Schlossberg bereits ein paar Meter hĂŒgelan am Fuße des Schlossbergs liegt. Und der Fahr- und Fußweg sich von hier auf den Schloßberg schlĂ€ngelt. Aber nicht doch, es muss unbedingt die Stiege sein. Die auf der gegenĂŒberliegenden, der tiefer gelegenen flussseitigen Seite des Schlossbergs beginnt. Also sind wir erst ein paar Meter hĂŒgelan zum Eingang des durch den Berg fĂŒhrenden FußgĂ€ngerstollens gestiegen. Dieser fĂŒhrt bergab durch den Schlossberg hindurch bis zum etwa 32m tiefer gelegenen Schlossbergplatz. Wir sind also erstmal hinunter, um dann die Stiegen wieder hinaufzusteigen. Uffz. HĂ€tten wir das nicht gemacht, hĂ€tten wir allerdings nicht bemerkt, das neuerdings in einigen Nischen und nicht weiter gebauten kurzen StollenstĂŒcken Kunstinstallationen verortet sind.

Das Stollensystem im Grazer Schloßberg entstand ab 1943, bis 1945 wurden etwa 6,3 km Stollen mit 20 EingĂ€ngen von Zwangsarbeitern in den Berg geschlagen. Die Stollen dienten als Luftschutzsystem und boten offiziell 40.000 Menschen Schutz. In den 1960er Jahren wurde ein Teil fĂŒr die heute noch existierende, jedoch modernisierte MĂ€rchengrottenbahn genutzt (Monatsspaziergang 12/2022). Es gibt ein (geschlossenes) Montan- und Werksbahnmuseum, den Veranstaltungsort „Dom im Berg“, einen Lift auf den Berg und eine Erlebnisrutsche. Und eben den Schlossbergtunnel.

Das Stollensystem wurde auch bereits des Öfteren fĂŒr Kunstausstellungen genutzt. Nicht nur zum Kulturhauptstadtjahr 2003 als „Berg der Erinnerungen„, ich erinnere mich auch daran, als gerade frisch verliebt nach Graz Gezogene zusammen mit dem Besten um 1995 herum eine kleine Kunstinstallation im Schlossberg besucht zu haben. Im Fotoalbum klebt ein selbst ausgearbeitetes Schwarz-Weiß-Foto eines Pickel in einem Goldklumpen als Erinnerung an diese Ausstellung. Das Netz das nichts vergisst meint außerdem dass der Steirische Herbst 1984 eine „Architekturvision 1984“ genannte Ausstellung im Stollensystem hatte. Nur zu den jetzt vorgefundenen Kunstinstallationen, zu denen finde ich nichts. Vermutlich verwende ich nicht die richtigen Schlagwörter. Und die QR-Codes auf den beigestellten Infoschildern habe ich nicht leserlich fotografiert, ĂŒberhaupt kam man wegen der Absperrungen kaum gut genug zum Lesen dran. Wenn denn Zeit zum Lesen gewesen wĂ€re, denn meine Begleitmenschen waren weniger interessiert und warteten bereits draußen auf mich. Vielleicht hing auch irgendwo eine Infotafel zum Projekt, die ich nur nicht gesehen habe. Die im Tunnel gesehenen Kunstinstallationen gibt es deshalb nun ohne weitere Info.

Und zum Vergleich ein Stollen ohne Kunst 😉

Wo man weit genug dran kam, habe ich die Hand durch das Gitter gesteckt fĂŒrs Foto, deshalb sind einige mit und einige ohne Absperrung. Also nicht wundern, Absperrung war bei allen davor. Ist schließlich ein öffentlicher Tunnel, leider ist es notwendig alle SeitengĂ€nge abzusperren. Und auch Installationen jeglicher Art zu schĂŒtzen.

Klitzekleine Augenzwinkerkunst, oder was zumindest ich dafĂŒr halte, im Fels der Schloßbergstiege.
Auf dem Plateau vor dem Schloßbergmuseum befindet sich seit 1992 diese Edelstahlplatte. Mit Artsat handelt es sich um ein Kunstprojekt von Richard Kriesche, das im Rahmen von Austromir, dem ersten Weltraumflug eines Österreichers, durchgefĂŒhrt wurde. Die Skulptur reprĂ€sentiert die in den Donauwalzer verschlĂŒsselte Botschaft des Kosmonauten bei seinem Überflug Österreichs am 6.10.1991. Wie genau das vonstatten ging, gibt es unter diesem Link zu Artsat zu lesen.
WetterhĂ€uschen am Hochplateau des Schloßbergs. Die runde Wetterstation mit Sgraffiti der 4 Elemente wurde 1955 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Angaben zum KĂŒnstler der Sgraffiti werden in der Denkmalliste leider keine gemacht.
Anderntags waren wir am Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz, der direkt hinter der Grazer Oper liegt. Die Vorderseite ziert derzeit ein großer goldener Fuß. Im Inneren gibt es anscheinend noch andere Körperteile/HĂ€nde (Quelle), zusammen sollen sie auf die Tanzproduktion „La Divina Comedia“ einstimmen, die mit Dantes Göttlicher Komödie als Grundlage und mit Musik von Philip Glass und Arvo PĂ€rt am 17.01.2026 Premerie hatte. Vielleicht ein Grund, endlich mal wieder in die Oper zu gehen.
Das Lichtschwert neben der Oper ist ein Überbleibsel eines steirischen herbstes und habe ich schon mal gezeigt. Auf der Seite des steirischen herbstes ist dazu folgender Text zu finden: Hartmut Skerbisch errichtete im steirischen herbst 1992 vor der Grazer Oper das sogenannte „Lichtschwert“ – auch heute noch eines des markantesten „Überbleibsel“ des Festivals im öffentlichen Raum. Mit der Skulptur, das eine Kopie der Freiheitsstatue von New York darstellt bzw. von deren StahlgerĂŒst, das von Gustav Eifel stammt, bezog Skerbisch sich auf Franz Kafkas „Amerika“ mit der Intention dessen „gegenstĂ€ndliche Sprache als skulpturales Zeichen in den öffentlichen Raum zu ĂŒbersetzen“. Aus dem temporĂ€r angedachten Kunstwerk wurde ein dauerhaftes – es wurde lediglich versetzt vom Brunnen-Basin direkt vor dem Opernhaus auf die Wiese daneben, wo es heute noch als eines der signifikantesten Zeichen neuer Kunst im Stadtraum wirkt.

Wir waren im WollgeschÀft, im BuchgeschÀft, einen Kaffee trinken, und dann sind wir so langsam wieder Richtung heimzu spaziert.

Um in guter Nachbarschaft zu einem weiteren Überbleibsel eines steirischen herbstes festzustellen, dass die Figuren des Stadtparkbrunnen endlich wieder zurĂŒckgekommen sind und sich die Restaurierungsarbeiten einem Ende zu neigen. Zur modernen Skulptur, inzwischen nur noch als der Rostige Nagel bekannt, findet sich auf der Seite des steirischen herbstes folgender Text: Die Skulptur von Serge Spitzer enstand im steirischen herbst 1985 im Rahmen des Projekts „Die neue Dimension: Skulptur und Raum“. In ihrer metallenen PrĂ€senz und als Kontrapunkt zum historistischen Stadtpark-Brunnen und der Parklandschaft rief sie rasch konservative Zeitgenossen auf den Plan. Die vom KĂŒnstler ursprĂŒnglich als „Brunnenwerk“ titulierte Arbeit wurde von der Gegnerschaft als rostiger Nagel verhöhnt und jahrelang heftig kritisiert. Die einstige Beschimpfung blieb als Name, genauso wie das Werk selbst. Bis heute steht beides fĂŒr politische Auseinandersetzungen rund um Kunst im öffentlichen Raum. Noch mehr Info zum Rostigen Nagel und zur Kontroverse um ihn gibt es bei offsite_graz.
Vor der Leechkirche die nĂ€chste Kunstinstallation. Die Buchstaben stehen fĂŒr trans-MIR*grazion – Ein Friedenszeichen wandert durch die Stadt. Aus einer Kunstinstallation mit dem Wort Wir entstand durch Buchstabendrehung das Wort „MIR“, das in vielen slawischen Sprachen Frieden bedeutet. Zur weiteren Geschichte und den bisherigen Stationen folge dem Link zur Steirischen Landesbibliothek. Und ich weiß nun auch endlich, was es mit dem Wort auf sich hat. Komme ich doch regelmĂ€ĂŸig mit dem Fahrrad daran vorbei, habe mir aber noch nie die Zeit genommen, zum Infotafel lesen anzuhalten oder sonstwie zu recherchieren.

Das waren 2 Tage SpaziergÀnge durch die Stadt, mit Kunst am Wegesrand. Als Bonus gibt es noch ein paar Schaufensterinhalte, die ebenfalls im engeren und weiteren Sinn Kunst zeigen.

Eine Galerie in der BĂŒrgergasse zeigt wirkliche Kunst. Textile Kunst noch dazu.
Sorry, den Text dazu zeige ich lieber als Foto, bevor ich die ganze Info zusammenfasse und tippe.
Die Blumengebinde beim Burgfloristen sind immer wieder ein Kunstwerk. Ich wiederhole mich da.
Mehr Kitsch als Kunst, wĂŒrde ich sagen. Harry Styles zum an den Christbaum hĂ€ngen gefĂ€llig?

Damit verabschiede ich mich fĂŒr diesmal. Einen Spaziergang um den Happurger Stausee gibt es hier zu sehen.

Und wo seid ihr so unterwegs gewesen?

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34 Kommentare

    • Es finden sich hier am Blog noch sehr viel mehr Inspirationen zu Graz. Bei den meisten MonatsspaziergĂ€ngen und auch sonst ab und zu.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  1. Graz ist eine wunderschöne, immer wieder faszinierende Stadt. Danke fĂŒr`s Zeigen und Mitnehmen!

    GlG Elena

    • Mich fasziniert diese Stadt nach ĂŒber 30 Jahren hier leben auch immer noch und immer wieder 🙂
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  2. Das war ja mal eine interessante Tour! Graz hat allerhand zu bieten, nicht nur die abwechslungsreiche Landschaft & Architektur. ( Die Frau natĂŒrlich, die sogar ein Denkmal hat! )
    Einen schönen Sonntag wĂŒnscht dir
    Astrid

    • Es gibt auch noch mehr interessante Frauen in Graz. Ehemalige und Lebende. So viele, dass es seit mindestens 20 Jahren FrauenstadtspaziergĂ€nge gibt. Habe gerade nachgesehen, der Verein Frauenservice Graz bietet die FrauenStadtSpaziergĂ€nge seit 1991 an. Zum Kulturhauptstadtjahr 2003 gab es das Projekt WOMENT, im Rahmen dessen wurden 20+03 Gedenktafeln installiert. Ich habe so das GefĂŒhl, ich sollte mich mal wieder mit ein paar Themen dazu befassen.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  3. Jetzt wurde ich ausgeschimpft:“ Du schreibst die Kommentare zu schnell“ Und weg ist er
.😳
    Da lass ich dir nur noch einen Sonntagsgruß da.
    Herzlich
    Astrid

  4. beim letzten foto musste ich erstmal lachen – auf was die leute so alles kommen!!
    bestimmt gibt es auch taylor swift als weihnachtsanhÀngsel :)!
    graz ist ja wirklich sehr kunstaffin. ich glaube in braunschweig haben wir lange nicht so viele kunstwerke im öffentlichen raum – und wenn sind des meist bronzeskulturen, von moderner kunst weit entfernt. die werke in den katakomben sind spannend, aber ein wenig gruselig wird mir immer an solchen orten. wĂŒrde ich dort ein kunstwerk schaffen, es wĂ€re ganz hell, leuchtend und freundlich!!
    am besten hat mir der große fuß an der oper gefallen, er sieht einfach grandios aus!
    danke fĂŒrs mitnehmen, es hat wieder spaß gemacht, dich durch graz zu begleiten!
    liebe sonntagsgrĂŒĂŸe von mano

    • Es waren noch einge Glaskugeln mehr im Schaufenster, hauptsĂ€chlich Grazer SehenswĂŒrdigkeiten, aber eben auch ein paar Celebrities. Diese beiden waren mit Abstand die schrĂ€gsten 😉
      Seit den 1960er Jahren gibt es das Kunst- und Avantgardefestivel steirischer herbst in Graz, und ab und zu bleibt etwas sehr viel lĂ€nger stehen als es so manchen gefĂ€llt. Interventionen im Stadtraum dieser Art gab es nun allerdings schon lange nicht mehr. Die Bronzeskulpturen gibt es auch zuhauf, es waren auch einige am Weg, aber weder das MĂ€dchen mit Delfin im Rosariumgarten bei der Oper noch den Hackherlöwen am Schloßbergplateau noch die diversen religiösen und politischen Denkmale wollte ich hier zeigen. Den Fuß fand ich auch faszinierend, leider wird er nicht allzu lange bleiben. Ich muss unbedingt noch Fotos aus anderer Perspektive machen.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

      • Was fĂŒr ein toller Beitrag, liebe Heike! Sehr interessant in Bild und Text. Die ChristbaumanhĂ€nger wĂ€ren allerdings nicht so mein Fall, danke.
        Hab eine gute neue Woche!
        Liebe GrĂŒĂŸe
        Ingrid

        • Meiner sind sie auch nicht. Da gefĂ€llt mir die alte NĂ€hmaschine als ChristbaumanhĂ€nger, die ich zu Weihnachten bekommen habe, um einiges besser 🙂
          Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  5. Puh. ich weiß gar nicht, wozu ich anfangen soll. Jedenfalls alles interessant, kreativ und besonders!
    Die Höhlenkunst mag ich, der Fuss ist klasse und das perspektivisch Bild sowieso. Den „Nagel“ und vor allem die Diskussion drum herum finde ich auch gut.
    Die Stiege hĂ€tte ich im Moment nicht gern genommen, japs 😉😅
    Dankeschön fĂŒrs mitnehmen und bin auf die anderen GĂ€nge (so viel MĂŒhen) bin ich natĂŒrlich auch gespannt
    Liebe GrĂŒĂŸe und hab einen schönen Sonntag Abend noch
    nina

    • Hast du auch den verlinkten Beitrag zum Rostigen Nagel gelesen? Ich fand die Überlegung, den Nagel zum Entfernen quasi in den Boden zu klopfen, damit er nicht mehr sichtbar, aber doch noch vorhanden ist, ziemlich genial. Bin aber froh, dass daraus nichts wurde und der Nagel nun weiterhin neben dem Stadtparkbrunnen zu sehen ist. Die Stiege, ja, ich habe auch gejapst. Und hatte am Tag danach Spatzen in den Oberschenkeln (Spatzen haben auf steirisch bedeutet Muskelkater).
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike (die sich nun zumindest ans Fotos bearbeiten eines der anderen BeitrĂ€ge macht)

    • Hallo Martin, super, genau das ist es, danke. WĂ€re ich mal so smart gewesen und hĂ€tte nach Smart Art gesucht 😉 Bis Ende Januar werden die Kunstinstallationen also noch zu sehen sein.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  6. Wahnsinn, soviel verschiedenes gibt es bei dir zu schauen! Mir gefĂ€llt die Kunst im Stollen. Die Treppe hoch zum Schloßberg wĂ€re ich gerne mal gegangen, auch wenn es anstrendend ist. Die beiden Kitschfiguren sind der passende Abschluß.
    LG Gabi

    • Bei deinem nĂ€chsten Besuch in Graz schleppe ich dich auf den Schloßberg. Über die Stiege. Vielleicht bleibt das auch nicht die einzige Kunstinstallation im FußgĂ€ngertunnel, dann gĂ€be es auch dort einiges zu sehen.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  7. Fantastisch, Graz hat wirklich eine ganze Menge zu bieten, so eine tolle Stadt. Das Stollensystem finde ich sehr spannend, nur schade, das man nicht so nah an die Installationen rankommt. Die GrĂŒnde dafĂŒr sind natĂŒrlich nachvollziehbar.
    Das Blumengebinde ist der Wahnsinn, da kann man nur staunen.

    • Das Stollensystem sollte auch schon mal eine Tiefgarage werden, und ein Museum, und noch so einiges mehr. Im recht neuen Schloßbergmuseum oben am Berg gibt es eine Projektion, wo man das Stollensystem im Berg als Ganzes sieht, das ist ziemlich beeindruckend. Ich stehe auch immer wieder staunend und bewundernd vor den Auslagen dieses BlumengeschĂ€fts 🙂
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  8. Da habe ich zu schnell auf den Button „Kommentag abschicken“ geklickt.
    Ich wollte doch noch GrĂŒĂŸe dalassen.

    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Claudia

  9. Ein toller Spaziergang und ganz besonders finde ich ja den Stollen zur KunstprĂ€sentation…ich liebe diese etwas anderen Orte bzw. Locations zur Ausstellung. Ich finde sie haben ihren ganz eigenen Reiz und Faszination.
    Einen lieben Gruß von Marita

    • Ich mag das auch immer wieder, ungewöhnliche Orte fĂŒr Ausstellungen. Rom hat mit dem Museum Centrale Montemartini da ja vorgelegt, das ist inzwischen ein regulĂ€res Museum und Dependance des Museums am Kapitol. Ausstellungen in alten Fabrikhallen, die danach leider abgerissen wurden, gab es in Graz auch schon. Und in den Stollen auch immer wieder. Aber das TemporĂ€re macht dann auch irgendwie den Reiz aus, finde ich.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  10. Philip Glass und Arvo PĂ€rt?!?! Die Musik von jedem der beiden fĂŒr sich genommen wĂ€re fĂŒr mich schon allein Grund hinzugehen, dann zusammen und auch noch Dantes Göttliche Komödie… Die moderne Auskragung, die sich ĂŒber das historische GebĂ€ude schiebt, erinnert mich immer ein wenig an das Port House von Zaha Hadid in Antwerpen. Wie immer war es auch dieses Mal ein VergnĂŒgen, Dich bei Deinen StreifzĂŒgen durch Graz zu begleiten. Liebe GrĂŒĂŸe Manuela

    • Alles miteinander ist fĂŒr mich nun ein Grund, endlich mal wieder in die Oper zu gehen. Ein GebĂ€ude, Ergebnis eines von Zaha Hadid gewonnenen Wettberwerbs, gibt es in Graz auch. Gar nicht so weit von der Oper, das erste Grazer Opernhaus musste ihm weichen. Nimmt man all diese Faktoren zusammen, ist die AusfĂŒhrung dann allerdings recht enttĂ€uschend geworden. Wollte ich eh schon lĂ€nger mal zeigen, vielleicht sollte ich einen Monatsspaziergang mal dort entlang fĂŒhren. Das Port House habe ich mir auch angesehen, ziemlich spektakulĂ€r. Die letzten GebĂ€ude von Zaha Hadid, die ich in echt erlebt habe, fand ich alle leider nicht besonders ĂŒberzeugend. Vor allem im Innenraum und in der AusfĂŒhrung nicht. Was ich sehr schade finde. Da mein ehemaliger Chef außerdem immer mal wieder EntwĂŒrfe mit weiten Auskragungen gemacht hat, kann ich ein Lied singen vom Versuch, das statisch ohne StĂŒtzen zu bauen…
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  11. Hallo liebe Heike,
    was fĂŒr ein toller und abwechslungsreicher Spaziergang. HĂ€tte ich das frĂŒher gelesen hĂ€tte ich meiner Tochter noch ein oder zwei Dinge als Tipp fĂŒr ihren Grazbesuch geben können.
    Dieses Mal habe ich auch einen Spaziergang fĂŒr Dich, der ist zwar Nachts aber dafĂŒr bunt 😉
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Kirsi

    • Über Graz gibt es bei mir einiges zu lesen. Beim nĂ€chsten Besuch dann, denn Graz ist immer einen Besuch wert, nicht nur einmal 😉 Schön dass es diesmal eine so schöne bunte Auswahl gibt, dann werde ich gleich mal bei dir schauen.
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

  12. Liebe Heike,

    das war wirklich ein toller Beitrag und so bin ich gerne mit Dir durch Graz spaziert. Eine Stadt in der ich noch niemals war. Die Kunst unter dem Vorsprung an der Decke finde ich ganz besonders interessant. Auch die Oper ist ja toll anzuschauen. Sorry, dafĂŒr dass ich nicht richtig gelesen habe, aber nun weiß ich es ja dass nur aktuelle SpaziergĂ€nge verlinkt werden sollen… Danke fĂŒr Deinen Kommentar und super dass Du schon mal dort am Kloster Lorsch warst.♄

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Kerstin und Helga
    P.S.: Ich hab leider keine Ahnung wie ich die Verlinkung wieder rĂŒckgĂ€ngig mache…

    • Die Verlinkung musst du nicht rĂŒckgĂ€ngig machen. Du hast es ja nicht gewusst, und außerdem ist es ein interessanter Spaziergang. Es sollte nur nicht ĂŒberhand nehmen, deshalb verweise ich von Fall zu Fall darauf. Und sollte wohl auch endlich mal die Regeln selbst niederschreiben, nicht nur immer auf Kristinas Blog verweisen, wo der Monatsspaziergang ja ursprĂŒnglich seinen Anfang nahm. Ich hoffe auch weiterhin den einen oder anderen Monatsspaziergang von euch zu sehen, dann eben aktueller 😉
      Liebe GrĂŒĂŸe, heike

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