Was für ein Sommer

Das diesjährige BINGO! von antetanni enthält ein Feld mit dem Namen Sommerliebe. Nach diesem Sommer mit seiner Dürre und den unendlichen Hitzetagen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich den Sommer auch weiterhin lieben kann. Also habe ich mich mal aufgemacht, zu sammeln, was ich am Sommer liebe.

  • Radeln ohne Handschuhe und auch ohne Jacke
  • Barfuß laufen, Sandalen tragen, und vor allem keine kalten Füße
  • Ein Kleid überwerfen, und man ist angezogen
  • Zumindest während der Sommerferien ist weniger Verkehr in der Stadt. Spürbar ist es vor allem dann wenn der Verkehr nach den Ferien wieder signifikant zunimmt.

Noch besser geht es mit Fotos untermauert 😉

Sandalen tragen
Im Freien frühstücken oder generell im Freien essen
Grillen und dabei liebe Menschen um sich scharen
Am Feierabend draußen noch ein bisschen Lesen oder Handarbeiten. Denn es ist noch hell, wenn ich aus der Arbeit komme.
Spätabends auf den warmen Terrassenplatten liegen und den Geräuschen der Nacht lauschen (bis mich die blutrünstigen der Insekten entdecken). Und mich über die kleinen weißen Blüten der unermüdlichen Gaura freuen, die selbst im Dunkeln leuchten. Und ein Bienenmagnet sind.
Bei offenem Fenster schlafen
Beerenobst. Am besten natürlich, wenn man es im eigenen Garten ernten kann. Aber auch sonst ganz wunderbar.
Der Duft von Lavendel
Eis
Freunde mit Pool besuchen
Freunde in ihrem Feriendomizil am See besuchen
Im Meer baden

Alles Fotos von diesem Sommer. Und doch war es kein Sommer wie sonst. Denn Essen und andere Tätigkeiten im Freien waren in diesem Sommer selten möglich. Nicht wegen Regen, sondern weil es über Wochen weit über 30 Grad Celsius hatte und somit viel zu heiß war für einen angenehmen längeren Aufenthalt im Freien. Auch drinnen wurde es irgendwann unerträglich, weil viel zu warm. In unserem grünen Viertel war es schon heiß, in der dichter verbauten und versiegelten Innenstadt war es noch heißer und unerträglich. Die dunkelrot-grüne Stadtregierung hat eh schon vor diesem Hitzesommer angefangen, das Schwammstadtprinzip anzuwenden, der Umbau der Stadt geht aber nicht von heute auf morgen, vor allem nicht bei einem geerbten Schuldenberg und diversen anderen Widerständen.

Summer in the City am Grazer Hauptplatz.
Auch neu in diesem Sommer ist, dass man Regen nicht als schlechtes Wetter ansieht, sondern herbeisehnt.

Es gibt also noch genug, was man am Sommer lieben kann. Hitze von über 30 Grad und Dürre gehören nicht dazu. Ich bin gespannt, ob dieser Hitzesommer eine Ausnahme bleibt, oder ob wir uns auf eine neue Realität einstellen müssen. Vermutlich letzteres. Bevor hier jedoch der Pessimismus überhand nimmt, schließe ich mit meinem liebsten Bild des diesjährigen Sommers. Und mache ein Kreuz bei Sommerliebe beim BINGO! von antetanni.

niwibo sucht Lila im August, der Kaisermantel vom Beitragsbild hat es für sich mit dem lila Schmetterlingsflieder gefunden.

2 Kommentare

  1. Doch doch … Heike. Sommer ist schon schön … ich sehs deutlich an den Fotos… Dankeschön. Und. Kann ich Samen von der Gaura haben…? Bussis von Elke

    • Natürlich ist Sommer schön. Nur heuer hat die unschöne Seite ein bisschen überhand genommen. Aber wir haben es uns trotzdem schön sommerlich gemacht 🙂
      Samen kann ich probieren. du kannst aber auch Pflänzchen haben. Es sind einige aufgegangen.
      Big Hug heike

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