Das diesjährige BINGO! von antetanni enthält ein Feld mit dem Namen Sommerliebe. Nach diesem Sommer mit seiner Dürre und den unendlichen Hitzetagen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich den Sommer auch weiterhin lieben kann. Also habe ich mich mal aufgemacht, zu sammeln, was ich am Sommer liebe.
- Radeln ohne Handschuhe und auch ohne Jacke
- Barfuß laufen, Sandalen tragen, und vor allem keine kalten Füße
- Ein Kleid überwerfen, und man ist angezogen
- Zumindest während der Sommerferien ist weniger Verkehr in der Stadt. Spürbar ist es vor allem dann wenn der Verkehr nach den Ferien wieder signifikant zunimmt.
Noch besser geht es mit Fotos untermauert 😉












Alles Fotos von diesem Sommer. Und doch war es kein Sommer wie sonst. Denn Essen und andere Tätigkeiten im Freien waren in diesem Sommer selten möglich. Nicht wegen Regen, sondern weil es über Wochen weit über 30 Grad Celsius hatte und somit viel zu heiß war für einen angenehmen längeren Aufenthalt im Freien. Auch drinnen wurde es irgendwann unerträglich, weil viel zu warm. In unserem grünen Viertel war es schon heiß, in der dichter verbauten und versiegelten Innenstadt war es noch heißer und unerträglich. Die dunkelrot-grüne Stadtregierung hat eh schon vor diesem Hitzesommer angefangen, das Schwammstadtprinzip anzuwenden, der Umbau der Stadt geht aber nicht von heute auf morgen, vor allem nicht bei einem geerbten Schuldenberg und diversen anderen Widerständen.


Es gibt also noch genug, was man am Sommer lieben kann. Hitze von über 30 Grad und Dürre gehören nicht dazu. Ich bin gespannt, ob dieser Hitzesommer eine Ausnahme bleibt, oder ob wir uns auf eine neue Realität einstellen müssen. Vermutlich letzteres. Bevor hier jedoch der Pessimismus überhand nimmt, schließe ich mit meinem liebsten Bild des diesjährigen Sommers. Und mache ein Kreuz bei Sommerliebe beim BINGO! von antetanni.

niwibo sucht Lila im August, der Kaisermantel vom Beitragsbild hat es für sich mit dem lila Schmetterlingsflieder gefunden.
