Unterwegs bin ich öfter mal. Und so gut wie immer ist eine Handarbeit dabei. Manchmal sogar mehr als eine. Auch diesen Juli war ich unterwegs. Mit dem Zug zu einem Nähwochenende unserer Online Nährunde. Und weil sich die lange Strecke auch lohnen sollte, gab es davor und danach auch noch ein paar Stationen am Weg.
Mit dem Zug durch halb Österreich und halb Deutschland, 11 Stunden insgesamt waren wir unterwegs. Dank einer noch recht neuen Direktverbindung mit einem ICE zwischen Graz und Münster war die Anreise zur ersten Station recht komfortabel ohne Umsteigen. Und Ankunft pünktlich auf die Minute. So viel Glück hatte ich danach nicht mehr mit der Deutschen Bahn.
Angesichts der langen Zugfahrten, die ich geplant hatte, habe ich neben dem allgegenwärtigen Strickzeug nach langer Zeit auch mal wieder mein Langzeit Stickprojekt hervorgekramt und mitgenommen. Kreuzstich mit Seidengarn einfädig auf 13er Leinen. Daran sticke ich aufgrund der Winzigkeit der Kreuzstiche immer nur bei gutem Tageslicht. Im Winter ruht es also, und auch generell geht es nur langsam voran. In zwei Jahren habe ich gerade mal die drei Felder geschafft, das ist etwa ein Drittel des Musters. Aber ich habe keine Deadline und kann deshalb immer dran sticken wenn ich gerade Lust habe. Und für die Zugfahrt hatte ich mal wieder große Lust.
Ans Foto machen habe ich erst gedacht, als ich schon ein paar Reihen gestickt hatte.Erste Station: KölnBeim Abendspaziergang zum Beine vertreten nach der Ankunft entdeckt.Der Grund für den Zwischenstop war die große Yayoi Kusama Ausstellung im Museum Ludwig. Noch am Tag des Ausstellungsbesuchs ging es weiter zur nächsten Station. Mettingen im Tecklenburger Land, NRW. Dank eines Böschungsbrands, zu dem es später ein Bekennerschreiben gab, waren wir statt der genannten zweieinhalb Stunden fast fünf Stunden unterwegs. Auch weil uns beim Umsteigen der Anschlusszug vor der Nase davonfuhr. Zwischendurch dachten wir ja schon, wir müssten im Zug auf der Strecke übernachten, weil nichts mehr ging. Immerhin, bei meiner Stickerei ging einiges weiter.
Das Wochenende ist dann Erholung pur. Nähen, plaudern, essen, erholen. Den Sonntag gab es bereits bei 12 von 12 im Juli zu sehen.
Am Montag Vormittag dann die nächste Zugfahrt, es geht nach Braunschweig. Ankunft mit etwa 40 Minuten Verspätung. Und ich treffe Mano beim Kloster Riddagshausen. Ein sehr schöner Nachmittag und Abend war das. Und passen die Farben des Graffiti nicht gut zu meiner Stickerei?
Braunschweig mache ich dann anderntags unsicher. Berichtet habe ich darüber im Detail und von Kirche zu Kirche hopsend.
Die geplanten 50 Minuten Zugfahrt nach Göttingen dauerten dann auch länger. Denn der reservierte Zug fiel aus, und der Ausweichzug hatte Verspätung. Diesmal habe ich das Strickzeug ausgepackt, für die Stickerei war ich in dem Moment zu aufgeregt. Das Pascuali Pinta Garn lässt sich auch mit schwitzigen Händen noch einigermaßen stricken…
Aber ich kam noch am selben Abend an, mit „nur“ etwa eineinhalb Stunden Verspätung. Die Freundin holte mich vom Bahnhof ab, und alles war gut.
Anderntags spazieren wir durch die Stadtzum Alten Botanischen GartenNoch einen Tag später und nach einem kurzen Zwischenstopp in Nürnberg ging es weiter in die alte Heimat in der Oberpfalz.Am Zielbahnhof begrüßte mich schon ein Plakat mit dem Festival, auf dem meine Schwägerin, Nichten und Neffe auftraten und bei dem ich natürlich auch war. Und der Beste begrüßt mich, der mit dem Auto von Graz angereist war und mich abgeholt hat.Am Hof meines Bruders begrüße ich die große Eiche auf der Hofweide. Und auch sonst gab es großes Hallo 😉
Freitag haben wir noch weiteres Programm. Wir holen die liebste Cousine ab und fahren zur Besichtigung der Glaskathedrale in Amberg. Und weil wir schon mal so nahe waren, besuchten wir auch noch den Europatempel und die Asphaltkapelle in Etsdorf. Das im Bild ist die Schiffgasse in Amberg, dort haben wir verspätet zu Mittag gegessen, bevor wir den Tag bei der Cousine mit ihrer Familie ausklingen ließen.
Tagsüber waren wir am Samstag bei meinen Eltern, am späten Nachmittag haben wir meine Mutter eingepackt, denn es war soweit. Die Familienband trat beim Bright Mountain Festival auf. Bereits zum vierten Mal, aber das erste Mal dass es mir möglich war sie auch zu sehen und zu bejubeln. Highway to Helldrich ist eine Coverband, und ich bin genauso begeistert wie die Menge, wenn nicht noch mehr.
Bei der Heimfahrt am nächsten Tag hatte mich dann ein grippaler Infekt voll im Griff, und auch die ganze darauffolgende Woche.
Kater Kasimir genießt das Kuscheln am Sofa und dass der Quilt mal wieder ausgebreitet ist und er mit drauf liegen darf. So weit bin ich gekommen während meiner zehntägigen Deutschlandreise. Zwei Wochen später war ich wieder unterwegs. Diesmal mit dem Flixbus nach Pula in Istrien, Kroatien. Beim Start war ich so weit. Dank der durch den Infekt erzwungenen Ruhe und weil es gerade auch so richtig Spaß machte, das Sticken.
Noch ein Konzert, diesmal Nick Cave and the Bad Seeds in der Arena Pula.Derzeitiger Stand. Fortschritt: ein weiteres Feld ist fertig, und noch eins angefangen. Ich bin nun über der Hälfte.
Unterwegs mache ich Kreuzstiche, und beim BINGO! von antetanni mache ich ein Kreuz beim entsprechenden Feld. Ein weiteres Mal Bingo rufen kann ich auch. Passt und läuft!
23 Kommentare
Guten Morgen liebe Heike,
da hattest du eine erlebnisreiche Reise und viel Erlebt. Zum Glück hattest du deine Stick- und Strickarbeiten dabei, so konnte die Zeit sinnvoll genutzt werden. Das sind so feine kleine Kreuzstiche, du bist echt weit gekommen und ich bin gespannt, wie es dann fertig aussieht. Was strickst du Schönes? Das Muster gefällt mir sehr.
Liebe Grüessli und einen schönen Wochenteiler,
Edith
Lange Bahnfahrten bieten sich gut für Handarbeiten an. Erst recht, wenn sie noch unfreiwillig verlängert werden 😉
Ich stricke einen Schal nach der Anleitung Cozybiella. Es sind im Prinzip Zöpfe 2×2, die immer in die gleiche Richtung gedreht werden. Mir hat das Muster auch gleich gefallen.
Liebe Grüße heike
Sehr schöner Bericht und du hast wirklich Pech mit der Bahn… ich fand euren Besuch so schön dass ich finde er sollte in eine jährliche Routine umgewandelt werden… es gibt noch so viel zu sehen…. Sommerbesuch mit Kunst? Grüße und Küsse von Elke
Luftmuseum könnten wir auch im Winter machen. Aber ja, es gibt viel zu sehen. Auch im weiteren Umkreis, in Nürnberg die neueren Museen zum Beispiel. Oder auch das Dokumentationszentrum mal wieder. Nächstes Jahr wird es allerdings die Dokumenta werden. Die Opf liegt am Weg, ein Sommerbesuch sollte machbar sein 😊
Big Hug heike
Liebe Heike,
das ist wirklich ein fantastisches Stück und besonders nachdem ich es im Original gesehen habe, bewundere ich dich, wie du diese winzigen Stiche hinbekommst. Da sind doch die großen Entfernungen und langen Zugfahrten zu etwas gut.
Liebe Grüße,
Astrid
Die winzigen Stiche sind auch nur bei gutem Tageslicht machbar, das Fäden zählen bei Kunstlicht ist Horror 😉
Für die Reise ist die Stickerei sehr praktisch, da auch klein und gut verstaubar. Und es geht etwas voran auf den langen Strecken. Daheim würde ich nie so lange am Stück dran sitzen.
Liebe Grüße heike
Was für ein schöner Post, farblich so inspiriert von der tollen Stickerei! Die gefällt mir sehr und erinnert mich, was ich vor Jahrzehnten Ähnliches gestickt habe. Leider schaffe ich das mit meinen Augen nicht mehr. Es ist allerdings so schön bei dir anzuschauen. Und deine Fotos drumherum auch.
GLG
Astrid
Meine Augen mögen diese kleinen Stiche auch nicht allzu gerne. Deshalb auch nur sticken bei sehr guten Lichtverhältnissen. Und die Stickerei war und ist ein guter Aufhänger für den Reisebericht 😊
Liebe Grüße heike
Eine erlebnisreiche Deutschlandreise hast du unternommen, liebe Heike…und eine Besichtigung, Begegnung, Treffen bzw. Highlight löste das andere ab. Klasse, dass deine Stickerei damit immer vollständiger wurde. Ich lese bei Zugfahrten – auch nur kurzen – immer gerne.
Einen lieben Gruß von Marita
Früher habe ich bei Zugfahrten auch immer gelesen. Seit ich das Stricken wiederentdeckt habe, hat das Stricken und generell Handarbeiten das Lesen abgelöst. Und manchmal dazu Podcast hören.
Die Reise war was Highlights angeht wirklich toll, von den Besichtigungen bis hin zu den Menschen, mit denen ich Zeit verbringen durfte 😊
Liebe Grüße heike
Wow, ein herrlicher Post, deine Stationen mit der Handarbeit verknüpft, die große Fortschritte gemacht hat. Auch eine sehr schöne Vorlage, erinnert mich an die Entwürfe der Bauhausweberinnen.Vor Jahren habe ich mal ein Duftkissen in kleiner PetitPoint- Stickerei gemacht, da rief dann gleich eine uralte Verwandte “ Kind, das ist doch Gift für die Augen!“. Es wird schön, dein Stickstück!
Toll, dass ihr eine Familienband habt und du dabei sein konntest beim Auftritt.
Viele Grüße von Karen, die auch immer mit Nadel und faden/Wolle reist.
Die Vorlage heißt auch passend Bauhaus und wurde von den Bauhausmustern inspiriert. Genau das hat mich dann überzeugt, es mal ein bisschen intensiver mit Kreuzstich zu versuchen. PetitPoint ist natürlich nochmal kleiner, da würden mir die Augen glaube ich wirklich übergehen.
Dieses Jahr hat meine Schwägerin frühzeitig und nicht erst 2 Stunden vor dem Auftritt Bescheid gesagt, und so konnten wir es uns einrichten. Eigentlich ist es meine Schwägerin und deren Bruder und jeweils die gesamte Familie, die die Band bilden. Bis auf meinen Bruder, der ist immer der größte Fan im Publikum. Und auch wenn sie „nur“ Coverversionen spielen, ich finde sie sind gut. Ich hätte ja gerne ein Video noch eingebettet, aber irgendwie wollte das mit dem Ton nicht klappen. Und der ist ja das wichtigste dabei.
Verreisen ohne Nadel und Garn geht gar nicht 😉
Liebe Grüße heike
Die Stickerei ist toll und du bist gut vorangekommen. Reisen mit der DB ist inzwischen immer abenteuerlich, ohne Handarbeit halte ich das Chaos und den großzügigen Umgang mit meiner Zeit nicht aus. Verständlich daß du die feinen Stiche nur bei Tageslicht machst, bei manchen Handarbeiten geht es mir genauso.
Deine Reise klingt richtig schön, viele gute Bekannte treffen, das eine oder andere Touristenhighlight besuchen und eine Band live zu erleben, die dir sehr nahe steht. Besser geht es nicht. LG Gabi
Großzügiger Umgang mit unserer Zeit ist schön formuliert für das was dahinter steckt 😉
Dank Handarbeit war aber auch dieser Aspekt bei einer ansonsten wunderbaren Reise gut auszuhalten. Und alles andere, ja, besser geht es nicht 😊
Liebe Grüße heike
das nenn ich mal einen wunderbaren, vielfältigen reisebericht! deine deutschlandtour hat mir sehr gefallen – wenn man mal von der deutschen bahn absieht. und wie schön, dass du diese so hübsche stickerei weitermachen konntest. die farben sind sommerlich-herbstlich und passen wirklich gut zu vielen deiner bilder.
higway to helldrich – den titel finde ich super und die familienband sowieso. schön, dass du gelegenheit hattest, sie live zu erleben.
jetzt bin ich gespannt auf deinen monatsspaziergang, den ich mir später gerne noch anschauen werde.
viele liebe grüße von mano
Der frühere Musikgeschmack des Neffen macht sich ein bisschen bemerkbar im Bandnamen 😉 Bei der Auswahl der gecoverten Stücke dann zum Glück nicht mehr so ganz. Da war so ziemlich für jedes Alter was dabei. Und wirklich gut performt, da spricht nicht nur die stolze Tante aus mir. Dem Publikum hat es auch gut gefallen.
Mit einer schönen Handarbeit ließ sich selbst die Performance der Deutschen Bahn aushalten 😉
Liebe Grüße heike
So, jetzt komme ich langsam wieder rausgekrochen und versuche ein paar Kommentare dazulassen. Geschaut habe ich schon, Du warst sehr fleißig. Auch beim Sticken. Du arbeitest beim Sticken frei? Ohne vorgemalt zu haben? Doppelt beeindruckend!
Reisen mit der Bahn kann sehr herausfordernd sein.Auf Kurzstrecke hier gerade eine Katastrophe.
Aber alles, was Du nach den Bahnfahrten machen konntest, wenn Du treffen und was Du sehen konntest:Wunderb.
sende ganz liebe Grüße
nina
Ich komme auch gerade nicht rum. Nicht mal die Monatsspaziergänge habe ich schon alle geschafft zu kommentieren. Also mach dir keinen Kopf. Du hattest ja auch genug an der Backe.
Wenn inzwischen selbst die Kurzstrecke nicht mehr funktioniert bei der DB, ist echt Feuer am Dach. Die ÖBB ist auch nicht immer superpünktlich, aber im Großen und Ganzen doch verlässlich. Und heute mit der S-Bahn zur Baubesprechung in die Südsteiermark hat 1a funktioniert.
Für meine Stickerei habe ich eine Vorlage. Das ist nicht frei gestickt. Ich muss deshalb immer Fäden zählen. 1 Kästchen der Vorlage sind 2 Fäden am Leinen. Deshalb geht das auch nur bei gutem Licht. Und die zusammenhängenden Flächen am Muster und Wiederholungen machen das Sticken auch einfacher.
Liebe Grüße heike
Ja, beim Bahnfahren muss man immer sehr großzügig Zeit einplanen. Und genügend Wasser, Verpflegung und Unterhaltung dabei haben. Gute Entscheidung mit Nadeln und Fäden zu reisen. Ich sehe Chancen für die Stickerei, nächstes Jahr zur Dokumenta fertig zu werden! Vielleicht treffen wir uns da? Das wär doch was! LG Kristina
So schnell bin ich nicht mit der Stickerei, sie wird nicht allzu oft zur Hand genommen. Aber es wird noch was weitergehen in nächster Zeit. Die eine oder andere Bahnfahrt steht noch bevor. Sowieso, jetzt wo wir kein Auto mehr haben.
Zur Dokumenta treffen klingt nach einer sehr guten Idee. Lass uns das im Auge behalten.
Liebe Grüße heike
Wenn einer eine Reise tut… Herrliche Ein- und Anblicke. ♥
Liebe Grüße
Anita
Gibt es viel zu erzählen und auch zu zeigen 😊
Liebe Grüße heike
Guten Morgen liebe Heike,
da hattest du eine erlebnisreiche Reise und viel Erlebt. Zum Glück hattest du deine Stick- und Strickarbeiten dabei, so konnte die Zeit sinnvoll genutzt werden. Das sind so feine kleine Kreuzstiche, du bist echt weit gekommen und ich bin gespannt, wie es dann fertig aussieht. Was strickst du Schönes? Das Muster gefällt mir sehr.
Liebe Grüessli und einen schönen Wochenteiler,
Edith
Lange Bahnfahrten bieten sich gut für Handarbeiten an. Erst recht, wenn sie noch unfreiwillig verlängert werden 😉
Ich stricke einen Schal nach der Anleitung Cozybiella. Es sind im Prinzip Zöpfe 2×2, die immer in die gleiche Richtung gedreht werden. Mir hat das Muster auch gleich gefallen.
Liebe Grüße heike
Sehr schöner Bericht und du hast wirklich Pech mit der Bahn… ich fand euren Besuch so schön dass ich finde er sollte in eine jährliche Routine umgewandelt werden… es gibt noch so viel zu sehen…. Sommerbesuch mit Kunst? Grüße und Küsse von Elke
Luftmuseum könnten wir auch im Winter machen. Aber ja, es gibt viel zu sehen. Auch im weiteren Umkreis, in Nürnberg die neueren Museen zum Beispiel. Oder auch das Dokumentationszentrum mal wieder. Nächstes Jahr wird es allerdings die Dokumenta werden. Die Opf liegt am Weg, ein Sommerbesuch sollte machbar sein 😊
Big Hug heike
Liebe Heike,
das ist wirklich ein fantastisches Stück und besonders nachdem ich es im Original gesehen habe, bewundere ich dich, wie du diese winzigen Stiche hinbekommst. Da sind doch die großen Entfernungen und langen Zugfahrten zu etwas gut.
Liebe Grüße,
Astrid
Die winzigen Stiche sind auch nur bei gutem Tageslicht machbar, das Fäden zählen bei Kunstlicht ist Horror 😉
Für die Reise ist die Stickerei sehr praktisch, da auch klein und gut verstaubar. Und es geht etwas voran auf den langen Strecken. Daheim würde ich nie so lange am Stück dran sitzen.
Liebe Grüße heike
Was für ein schöner Post, farblich so inspiriert von der tollen Stickerei! Die gefällt mir sehr und erinnert mich, was ich vor Jahrzehnten Ähnliches gestickt habe. Leider schaffe ich das mit meinen Augen nicht mehr. Es ist allerdings so schön bei dir anzuschauen. Und deine Fotos drumherum auch.
GLG
Astrid
Meine Augen mögen diese kleinen Stiche auch nicht allzu gerne. Deshalb auch nur sticken bei sehr guten Lichtverhältnissen. Und die Stickerei war und ist ein guter Aufhänger für den Reisebericht 😊
Liebe Grüße heike
Eine erlebnisreiche Deutschlandreise hast du unternommen, liebe Heike…und eine Besichtigung, Begegnung, Treffen bzw. Highlight löste das andere ab. Klasse, dass deine Stickerei damit immer vollständiger wurde. Ich lese bei Zugfahrten – auch nur kurzen – immer gerne.
Einen lieben Gruß von Marita
Früher habe ich bei Zugfahrten auch immer gelesen. Seit ich das Stricken wiederentdeckt habe, hat das Stricken und generell Handarbeiten das Lesen abgelöst. Und manchmal dazu Podcast hören.
Die Reise war was Highlights angeht wirklich toll, von den Besichtigungen bis hin zu den Menschen, mit denen ich Zeit verbringen durfte 😊
Liebe Grüße heike
Wow, ein herrlicher Post, deine Stationen mit der Handarbeit verknüpft, die große Fortschritte gemacht hat. Auch eine sehr schöne Vorlage, erinnert mich an die Entwürfe der Bauhausweberinnen.Vor Jahren habe ich mal ein Duftkissen in kleiner PetitPoint- Stickerei gemacht, da rief dann gleich eine uralte Verwandte “ Kind, das ist doch Gift für die Augen!“. Es wird schön, dein Stickstück!
Toll, dass ihr eine Familienband habt und du dabei sein konntest beim Auftritt.
Viele Grüße von Karen, die auch immer mit Nadel und faden/Wolle reist.
Die Vorlage heißt auch passend Bauhaus und wurde von den Bauhausmustern inspiriert. Genau das hat mich dann überzeugt, es mal ein bisschen intensiver mit Kreuzstich zu versuchen. PetitPoint ist natürlich nochmal kleiner, da würden mir die Augen glaube ich wirklich übergehen.
Dieses Jahr hat meine Schwägerin frühzeitig und nicht erst 2 Stunden vor dem Auftritt Bescheid gesagt, und so konnten wir es uns einrichten. Eigentlich ist es meine Schwägerin und deren Bruder und jeweils die gesamte Familie, die die Band bilden. Bis auf meinen Bruder, der ist immer der größte Fan im Publikum. Und auch wenn sie „nur“ Coverversionen spielen, ich finde sie sind gut. Ich hätte ja gerne ein Video noch eingebettet, aber irgendwie wollte das mit dem Ton nicht klappen. Und der ist ja das wichtigste dabei.
Verreisen ohne Nadel und Garn geht gar nicht 😉
Liebe Grüße heike
Die Stickerei ist toll und du bist gut vorangekommen. Reisen mit der DB ist inzwischen immer abenteuerlich, ohne Handarbeit halte ich das Chaos und den großzügigen Umgang mit meiner Zeit nicht aus. Verständlich daß du die feinen Stiche nur bei Tageslicht machst, bei manchen Handarbeiten geht es mir genauso.
Deine Reise klingt richtig schön, viele gute Bekannte treffen, das eine oder andere Touristenhighlight besuchen und eine Band live zu erleben, die dir sehr nahe steht. Besser geht es nicht. LG Gabi
Großzügiger Umgang mit unserer Zeit ist schön formuliert für das was dahinter steckt 😉
Dank Handarbeit war aber auch dieser Aspekt bei einer ansonsten wunderbaren Reise gut auszuhalten. Und alles andere, ja, besser geht es nicht 😊
Liebe Grüße heike
das nenn ich mal einen wunderbaren, vielfältigen reisebericht! deine deutschlandtour hat mir sehr gefallen – wenn man mal von der deutschen bahn absieht. und wie schön, dass du diese so hübsche stickerei weitermachen konntest. die farben sind sommerlich-herbstlich und passen wirklich gut zu vielen deiner bilder.
higway to helldrich – den titel finde ich super und die familienband sowieso. schön, dass du gelegenheit hattest, sie live zu erleben.
jetzt bin ich gespannt auf deinen monatsspaziergang, den ich mir später gerne noch anschauen werde.
viele liebe grüße von mano
Der frühere Musikgeschmack des Neffen macht sich ein bisschen bemerkbar im Bandnamen 😉 Bei der Auswahl der gecoverten Stücke dann zum Glück nicht mehr so ganz. Da war so ziemlich für jedes Alter was dabei. Und wirklich gut performt, da spricht nicht nur die stolze Tante aus mir. Dem Publikum hat es auch gut gefallen.
Mit einer schönen Handarbeit ließ sich selbst die Performance der Deutschen Bahn aushalten 😉
Liebe Grüße heike
So, jetzt komme ich langsam wieder rausgekrochen und versuche ein paar Kommentare dazulassen. Geschaut habe ich schon, Du warst sehr fleißig. Auch beim Sticken. Du arbeitest beim Sticken frei? Ohne vorgemalt zu haben? Doppelt beeindruckend!
Reisen mit der Bahn kann sehr herausfordernd sein.Auf Kurzstrecke hier gerade eine Katastrophe.
Aber alles, was Du nach den Bahnfahrten machen konntest, wenn Du treffen und was Du sehen konntest:Wunderb.
sende ganz liebe Grüße
nina
Ich komme auch gerade nicht rum. Nicht mal die Monatsspaziergänge habe ich schon alle geschafft zu kommentieren. Also mach dir keinen Kopf. Du hattest ja auch genug an der Backe.
Wenn inzwischen selbst die Kurzstrecke nicht mehr funktioniert bei der DB, ist echt Feuer am Dach. Die ÖBB ist auch nicht immer superpünktlich, aber im Großen und Ganzen doch verlässlich. Und heute mit der S-Bahn zur Baubesprechung in die Südsteiermark hat 1a funktioniert.
Für meine Stickerei habe ich eine Vorlage. Das ist nicht frei gestickt. Ich muss deshalb immer Fäden zählen. 1 Kästchen der Vorlage sind 2 Fäden am Leinen. Deshalb geht das auch nur bei gutem Licht. Und die zusammenhängenden Flächen am Muster und Wiederholungen machen das Sticken auch einfacher.
Liebe Grüße heike
Ja, beim Bahnfahren muss man immer sehr großzügig Zeit einplanen. Und genügend Wasser, Verpflegung und Unterhaltung dabei haben. Gute Entscheidung mit Nadeln und Fäden zu reisen. Ich sehe Chancen für die Stickerei, nächstes Jahr zur Dokumenta fertig zu werden! Vielleicht treffen wir uns da? Das wär doch was! LG Kristina
So schnell bin ich nicht mit der Stickerei, sie wird nicht allzu oft zur Hand genommen. Aber es wird noch was weitergehen in nächster Zeit. Die eine oder andere Bahnfahrt steht noch bevor. Sowieso, jetzt wo wir kein Auto mehr haben.
Zur Dokumenta treffen klingt nach einer sehr guten Idee. Lass uns das im Auge behalten.
Liebe Grüße heike
Wenn einer eine Reise tut… Herrliche Ein- und Anblicke. ♥
Liebe Grüße
Anita
Gibt es viel zu erzählen und auch zu zeigen 😊
Liebe Grüße heike