August ist Ferienzeit. Und obwohl wir keine Schulkinder im Haus haben, waren wir ein paar Tage unterwegs. Hätten wir uns den Termin aussuchen können, wären wir im August nicht nach Pula bzw. Kroatien gefahren. Viel zu heiß. Was auch immer sich die Konzertveranstalter dabei gedacht haben. Heiß war es dann wirklich an den beiden Tagen die wir dort waren, und auch während der Anreise. Also haben wir beim Sightseeing auch den einen oder anderen kühleren Ort aufgesucht. Und dabei ein bisschen Kunst entdeckt. Es gibt also mal wieder Kunst in unterirdischen Tunneln zu sehen. Diesmal in Pula.
Zuerst sind wir jedoch zur Festung hinaufgestiegen. Pula liegt an der Südspitze von Istrien in Kroatien und war im 19. und frühen 20. Jahrhundert der wichtigste Militärhafen der österreichischen Habsburgermonarchie. Davor war es seit dem Mittelalter einige Jahrhunderte unter venezianischer Herrschaft. Und noch weiter zurück fanden auch die Römer den Ort und den Naturhafen für eine Siedlung prädestiniert. Und haben einige auch heute noch das Stadtbild prägende Bauten hinterlassen. Die römische Arena unter anderem. Aber auch ein paar Torbögen und einen Tempel, die jedoch allesamt wiedererrichtet wirken. Die Altstadt ist klein, aber fein. Für einen Badeurlaub gibt es bessere Orte in Kroatien, es lassen sich in der Umgebung aber durchaus schöne Buchten finden. Mindestens einen Spaziergang durch Pula wird es also noch geben, drüben am Reiseblog.
Vom Quartier nahe den Giardini geht es erstmal an den Resten der Stadtbefestigung entlang. Nicht nur der Hund hat etwas entdeckt, auch ich sehe etwas. Nämlich einen Stein mit Verzierungen unter all den glatt behauenen Steinen. Da sind noch ein paar. Sieht aus als wären ein paar römische Grabsteine mit verbaut worden. Zum Glück geht es nicht allzu hoch hinauf, denn es hat bereits wieder über 30 Grad, und nicht der ganze Anstieg liegt im Schatten.Die venezianische Festung ist heute ein kleines Museum.Das Tor zur Festung. Und es gibt einen Aussichtsturm, den man offensichtich besteigen kann. Die Habsburger haben sich gerne italienische Baumeister geholt (siehe Graz), die Venezianer haben hingegen einen Franzosen beschäftigt, um die Festung von Pula nach damals neuesten Verteidigungsbaukenntnissen zu errichten.Panoramablick auf den Hafen (mit dem üblichen Knick in der Optik). Links der Glockenturm gehört zum Franziskanerkloster. Rechts ist gerade noch die römische Arena zu erkennen.Im Innenhof spendet eine riesige Platane Schatten, und alle scharen sich darunter. Mein Freund der Baum fürwahr.Auch wir haben den Schatten gesucht.Auch die Kunst ist militärisch in dieser Festung. Janez Boljka, „Nikad Oruzja“, 1968. Keine Waffen oder so ähnlich kann man den Titel übersetzen.
Die Ausstellung zu den Befestigungsanlagen rund um Pula und auch zum Leben in den Befestigungsanlagen war dann interessanter als gedacht. Und es war kühl in den Räumen.
Dort wo wir uns jetzt mittels Aufzug hinbegeben, ist es allerdings auch kühl. Nämlich in die unterirdischen Gänge im Felsen. Dort hat es konstante Temperaturen, kein Wunder dass so viele dort unten die Abkühlung gesucht haben. Es gibt eine Mezzanin-Ebene, auf der Karte gelb eingezeichnet, die ist nur von der Festung aus zu erreichen. Die sog. Zero-Straße darunter kann über Eingänge an 4 Stellen in der Stadt betreten werden und befindet sich mehr oder weniger auf Stadtniveau.Die MezzaninebeneDie Ausstellung hat militärischen Charakter und ist recht klein, war also schnell gesehen.Auf der Ebene der Zero-Straße ist es genauso feucht bis nass, aber schon etwas künstlerischer.Es gibt eine wohl permanente Ausstellung zur nur kurz bestandenen Straßenbahn in Pula.Und eine temporäre Kunstausstellung. Die Erläuterungstafeln waren nur kroatisch, deshalb keine weiteren Infos zu den Werken.So, genug abgekühlt, wir streben dem Ausgang und der Hitze zu.
Gar nicht unterwegs, weil viel zu heiß 😉. Aber ich hatte Anfang des Monats als Archivbild der Woche einiges von unserer Reise 2004 ins ehemalige Jugoslawien erzählt und gezeigt. Damals sind wir auch in Pula gewesen. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, vermutlich auch aufgrund meiner Fotos.
Deine Bilder finde ich sehr interessant.
Herzliche Grüße – Elke
Hätte ich nicht dem Besten Karten für das Nick Cave Konzert in der Arena Pula geschenkt, wären wir bei der Hitze auch nicht dorthin gefahren. Pula mag ich, weil es eher lebendige Stadt als Touristenort ist. Deine Bilder muss ich gleich mal suchen gehen. Ich habe auch noch ein paar mehr, nur Zeit für einen weiteren Beitrag muss ich noch finden.
Liebe Grüße heike
Oh Gott, das ist ein halbes Jahrhundert her, dass ich in dieser Stadt war! Erinnerung: niente! Also ein Gewinn, deine Fotos anzuschauen, über- wie unterirdisch! Was für eine geschichtsträchtige Gegend! Übrigens findet man immer wieder die Reste römischer Grabsteine in Mauern verbaut, hier auch. Was zeigt, dass Stein immer von Wert ist. Eine tolle Platane mit großen Schaukelästen auch. Geschwitzt habe ich bei meinem Spaziergang auch, es dann aber doch vernachlässigenswert gefunden im Vergleich mit dem Menschen auf der Platte.
Sonntagsgrüße!
Astrid
Es ist auch ein Wunder, dass noch so viel von der Arena steht, wurde sie doch über die Zeit immer mal wieder als Steinbruch verwendet. Und auch das der Festung direkt benachbarte römische Theater und noch so einiges andere. Geschichtsträchtige Gegend, da sagst du was. Rund um Pula gibt es auch noch viele andere Befestigungsanlagen. Wie ich bei unserem Weg zu einer Badebucht auch wieder im Gestrüpp des Waldes erblicken durfte. Die Platane war wirklich beeindruckend.
Die Menschen auf der Platte haben wenig Alternativen zum Schwitzen in der Hitze, da hast du recht. Danke für diesen so erhellenden Spaziergang.
Liebe Grüße heike
Ich mag ja so alte Festungen. mit welcher Präzision da gearbeitet wurde und sie haben oft eine besondere Architektur. militärisch war und ist der Mensch immer besonders erfinderisch. Es sieht dort sehr warm und trocken auch aus. da wäre ich auch in diese unterirdische Lage geflohen. Aber eine künstlerische und interessante Ausstellung gibt es ja noch.
ich hab meinen Beitrag zwar schon veröffentlicht, aber noch nicht verlinkt, entschuldige
mit lieben Grüßen
nina
Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich mich ja mit Stadtbefestigung beschäftigt, allerdings eher der mittelalterlichen Variante. Die sich mit den Feuerwaffen wandelnde Befestigung der Renaissance habe ich mir damals nur am Rande angelesen, ausgerechnet mit einem französischen Artikel. So sind mir heute noch die französischen Bezeichnungen der Bastionen und Kurtinen und dergleichen recht geläufig 😉 Dabei mag ich militärisches eigentlich nicht besonders, aber offensichtlich kann ich der Präzision und den Formen der Bauweise ziemlich viel abgewinnen.
Es war heiß, und die Tunnel eine willkommene Abwechslung. Von der unterirdischen Ausstellung hatte ich mir mehr erwartet, aber es war dann doch lustig.
Liebe Grüße heike
Interessante Bilder zeigst du aus Pula…ich kenne nur die Insel Hvar, Split und Dubrovnik aus den 1980 Jahren, aber die Erinnerungen sind doch sehr verblasst. Die Ausstellung in den unterirdischen Gängen war sicher sehenswert und vor allem erfrischend. Schön, dass du uns mitgenommen hast.
Einen lieben Gruß von Marita
Allzu oft war ich auch noch nicht in Kroatien. In Dubrovnik waren wir vorletztes Jahr, da habe ich auch ein paar Beiträge. In Pula waren wir nun zum dritten Mal, und irgendwie mag ich die Stadt. Nur nicht unbedingt im August 😉
Von den Tunneln habe ich diesmal erstmals gelesen, die Kühle war sehr willkommen 😉
Liebe Grüße heike
In Kroatien waren wir noch nie, die französische Festungskunst war damals führend, soweit ich weiß, man sieht sie immer mal wieder. Ich mag die Maueranlagen und die Gewölbe darunter. Bei der Hitze natürlich willkommen kalt und wie gut, daß es da unten dann auch noch interessante Kunstwerke zu sehen gab.
Es gibt so viele europäische Städte die ihre Straßenbahnen leider schon längst wieder abgebaut haben. Jetzt hätten manche sie gerne wieder, scheuen aber den Aufwand, sie neu zu bauen und natürlich kommt jeweils massiver Widerstand von den Autofahrern.
Diesen Monat bin ich auch mal wieder spazieren gegangen, gut, daß es deine Aktion gibt, sonst hätte ich mich sicher nicht aufgerafft.
LG Gabi
Allzu viel kenne ich auch nicht von Kroatien. Als ganz junges Paar haben wir mal eine Woche Roadtrip in Istrien gemacht, mit Zelt und dem Auto der Schwiegermutter, ohne Klimaanlage. War auch heiß 😉
Es kommt ja nicht von ungefähr dass sich die Venezianer einen französischen Festungsbaumeister geholt haben. Wie du ja auch schreibst, die Franzosen waren zu der Zeit führend im Festungsbau.
Die Straßenbahn in Pula fuhr auch nur wenige Jahrzehnte, um 1930 machte der Autobus das Rennen und die Tram wurde aufgegeben. In Graz wird seit einigen Jahren diskutiert, die Ringlinie wieder aufleben zu lassen, bis hin zu konkreten Plänen. Fände ich gut. Die Nichten und Neffen wollten bei ihren Besuchen auch immer Bim fahren, als sie noch kleiner waren 😊
Auch mich bringt die Aktion regelmäßig auf die Beine 😉 schön dass du mal wieder dabei bist
Liebe Grüße heike
Liebe Heike,
ich kenne in Pula nur den Flughafen, von da ging es damals direkt mit dem Bus nach Porec. Schön ist es da auf der Festung. Die Ausstellung hätte mich auch interessiert. Und Bäume sind bei der Hitze immer gut. Aber leider hat es sich hier sowas von abgekühlt und grau ist es. Das mag ich nicht, aber die Natur, die mag es.
Mein Spaziergang ging diesen Monat durch Trier. Warst Du schonmal da? Ich denke, das würde Dich auch interessieren.
Hab einen schönen Abend und lieben Gruß
Nicole
Bäume sind immer gut, vor allem aber wenn man gerne Schatten hätte 😉 Bei uns seit gestern auch grau und regnerisch, aber es ist angenehm temperiert, und die Natur braucht den Regen.
Trier interessiert mich schon lange, und es hat mit den römischen Resten durchaus auch Parallelen zu Pula.
Liebe Grüße heike
Mir gefällt Dein Beitrags-/Intro Bild für diesen Post ungemein! In Pula war ich noch nie, überhaupt kenne ich Kroatien nicht. Daher habe ich Dich sehr gern auf Deinem Spaziergang durch die Stadt begleitet. Mit der Straßenbahn ans Meer bin ich dagegen schon gefahren: in Soller. Dort ist die Straßenbahn altertümlich, aber es gab nicht so ein schönes Schild. Großartiges Foto.
Liebe Grüße Manuela
Ich wäre gerne mit der Straßenbahn ans Meer gefahren. Da es die seit den 1930er Jahren in Pula nicht mehr gibt, haben wir dann eben den Bus genommen. Also zu einer hübschen Badebucht. Meer kann man direkt an der Altstadt auch haben, aber eben eher Hafen, nix Baden. Das Schild gefiel mir auch, gab es auch noch auf Italienisch und Kroatisch. Und das Plakat, wie man sich Pula in der Zukunft so vorstellte, das finde ich auch grandios. Überhaupt habe ich schon noch einen Spaziergang, oberirdisch diesmal, durch die Altstadtgässchen und so. Nur die Zeit zum Fotos raussuchen und Schreiben, die fehlt gerade ein bisschen.
Liebe Grüße heike
Liebe Heike,
Ich hab mir Erlaubt meine Letzte Spaziergang bei dir vorgestellt… es ist leider nicht das ganze Tag nur eine Teil davor … aber ab nächste Monat versuche ich eine EXTRA für dein Projekt ein Beitrag zu veröfentlichen ( wenn ich noch nicht dieses Monat das machen werde 🙂 )
Übrigens deine Spaziergang … war bestimmt eine Fantastische eerläbniss … Sollche Orte ziehen mich immer magisch an .. und bei dem Wetter ist sowieso zwischen solschen Dicken Mauern besser als draussen.
Liebe Grüße czoczo
Spannende Architektur bei deinem Spaziergang. Dann bin ich mal gespannt was du noch so zeigen wirst.
Und mein Spaziergang war auch besonders. Und wie du sagst, bei der Hitze im Felsen besser als draußen 😉
Liebe Grüße heike
Guten Morgen liebe Heike,
die Zeitreise bin ich sehr gerne mit dir gegangen, denn ich kenne diese Gegend überhaupt nicht.
Hab einen schönen Freitag und liebe Grüessli
Edith
Von Graz ist es nicht gar so weit nach Kroatien, und doch sind wir selten dort. Schön, dass ich auch mal wieder etwas anderes zeigen konnte 🙂
Liebe Grüße heike
Mein Besuch in Pula ist schon länger her, aber auf deinen schönen Bildern erkannte ich gleich vieles wieder. Bei uns war es nicht so heiss und am Abend bei dem Konzert in der Arena hat es geregnet, war aber trotzdem sehr schön. Kroatien ist immer eine Reise wert.
L G Pia
Ich habe erst heuer mitbekommen, dass in der Arena in Pula immer wieder Konzerte stattfinden. Das Ambiente fand ich schon sehr beeindruckend.
Liebe Grüße heike
Liebe Heike,
was für ein toller Reisebericht! Ich bin sehr gerne mitgekommen und deine Fotos sind wieder soo klasse! Beeindruckend, die Kunst – und die Platane im Innenhof.
Hab ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Ingrid
Die Platane vor allem, die war wirklich beeindruckend. In ihrem Schatten ließ es sich gut aushalten.
Liebe Grüße heike
es war ja dann wohl ein glückstreffer, dass du diese tunnel entdeckt hast. bei 30 grad und mehr, wäre ich wahrscheinlich die ganze zeit dort gewesen, obwohl ich so unterirdisches gar nicht mag, aber mit interessanten ausstellungen hätte ich es dann wohl ausgehalten. unter die wunderschöne platane wäre ich bestimmt auch geflüchtet.
leider habe ich diesmal keinen monatsspaziergang geschafft, ich habe einfach zu viele fotos in dk gemacht, aber gerade nicht den nerv, sie für einen post zu bearbeiten.
liebe grüße von mano
Die Ausstellung war dann leider nicht so toll wie erhofft, auch kleiner als gedacht, aber zumindest ganz nett. Ich mag so unterirdische Gänge und Kammern auch nicht sonderlich, und war trotz Hitze froh, als wir wieder draußen waren. Aber für kurze Zeit war es eine willkommene Abkühlung. Die Platane war hingegen wundervoll.
Manchmal muss so ein Urlaub auch ein bisschen absitzen, bevor man Fotos aussucht. Geht dann manchmal leichter mit der Auswahl. Leider nicht immer, kann ich ein Lied von singen 😉 Ein paar Tage hättest du noch, falls du doch noch Lust auf Schreiben verspürst. Und Spaziergang vom Vormonat ginge ja auch noch.
Liebe Grüße heike
Gar nicht unterwegs, weil viel zu heiß 😉. Aber ich hatte Anfang des Monats als Archivbild der Woche einiges von unserer Reise 2004 ins ehemalige Jugoslawien erzählt und gezeigt. Damals sind wir auch in Pula gewesen. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, vermutlich auch aufgrund meiner Fotos.
Deine Bilder finde ich sehr interessant.
Herzliche Grüße – Elke
Hätte ich nicht dem Besten Karten für das Nick Cave Konzert in der Arena Pula geschenkt, wären wir bei der Hitze auch nicht dorthin gefahren. Pula mag ich, weil es eher lebendige Stadt als Touristenort ist. Deine Bilder muss ich gleich mal suchen gehen. Ich habe auch noch ein paar mehr, nur Zeit für einen weiteren Beitrag muss ich noch finden.
Liebe Grüße heike
Oh Gott, das ist ein halbes Jahrhundert her, dass ich in dieser Stadt war! Erinnerung: niente! Also ein Gewinn, deine Fotos anzuschauen, über- wie unterirdisch! Was für eine geschichtsträchtige Gegend! Übrigens findet man immer wieder die Reste römischer Grabsteine in Mauern verbaut, hier auch. Was zeigt, dass Stein immer von Wert ist. Eine tolle Platane mit großen Schaukelästen auch. Geschwitzt habe ich bei meinem Spaziergang auch, es dann aber doch vernachlässigenswert gefunden im Vergleich mit dem Menschen auf der Platte.
Sonntagsgrüße!
Astrid
Es ist auch ein Wunder, dass noch so viel von der Arena steht, wurde sie doch über die Zeit immer mal wieder als Steinbruch verwendet. Und auch das der Festung direkt benachbarte römische Theater und noch so einiges andere. Geschichtsträchtige Gegend, da sagst du was. Rund um Pula gibt es auch noch viele andere Befestigungsanlagen. Wie ich bei unserem Weg zu einer Badebucht auch wieder im Gestrüpp des Waldes erblicken durfte. Die Platane war wirklich beeindruckend.
Die Menschen auf der Platte haben wenig Alternativen zum Schwitzen in der Hitze, da hast du recht. Danke für diesen so erhellenden Spaziergang.
Liebe Grüße heike
Ich mag ja so alte Festungen. mit welcher Präzision da gearbeitet wurde und sie haben oft eine besondere Architektur. militärisch war und ist der Mensch immer besonders erfinderisch. Es sieht dort sehr warm und trocken auch aus. da wäre ich auch in diese unterirdische Lage geflohen. Aber eine künstlerische und interessante Ausstellung gibt es ja noch.
ich hab meinen Beitrag zwar schon veröffentlicht, aber noch nicht verlinkt, entschuldige
mit lieben Grüßen
nina
Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich mich ja mit Stadtbefestigung beschäftigt, allerdings eher der mittelalterlichen Variante. Die sich mit den Feuerwaffen wandelnde Befestigung der Renaissance habe ich mir damals nur am Rande angelesen, ausgerechnet mit einem französischen Artikel. So sind mir heute noch die französischen Bezeichnungen der Bastionen und Kurtinen und dergleichen recht geläufig 😉 Dabei mag ich militärisches eigentlich nicht besonders, aber offensichtlich kann ich der Präzision und den Formen der Bauweise ziemlich viel abgewinnen.
Es war heiß, und die Tunnel eine willkommene Abwechslung. Von der unterirdischen Ausstellung hatte ich mir mehr erwartet, aber es war dann doch lustig.
Liebe Grüße heike
Interessante Bilder zeigst du aus Pula…ich kenne nur die Insel Hvar, Split und Dubrovnik aus den 1980 Jahren, aber die Erinnerungen sind doch sehr verblasst. Die Ausstellung in den unterirdischen Gängen war sicher sehenswert und vor allem erfrischend. Schön, dass du uns mitgenommen hast.
Einen lieben Gruß von Marita
Allzu oft war ich auch noch nicht in Kroatien. In Dubrovnik waren wir vorletztes Jahr, da habe ich auch ein paar Beiträge. In Pula waren wir nun zum dritten Mal, und irgendwie mag ich die Stadt. Nur nicht unbedingt im August 😉
Von den Tunneln habe ich diesmal erstmals gelesen, die Kühle war sehr willkommen 😉
Liebe Grüße heike
In Kroatien waren wir noch nie, die französische Festungskunst war damals führend, soweit ich weiß, man sieht sie immer mal wieder. Ich mag die Maueranlagen und die Gewölbe darunter. Bei der Hitze natürlich willkommen kalt und wie gut, daß es da unten dann auch noch interessante Kunstwerke zu sehen gab.
Es gibt so viele europäische Städte die ihre Straßenbahnen leider schon längst wieder abgebaut haben. Jetzt hätten manche sie gerne wieder, scheuen aber den Aufwand, sie neu zu bauen und natürlich kommt jeweils massiver Widerstand von den Autofahrern.
Diesen Monat bin ich auch mal wieder spazieren gegangen, gut, daß es deine Aktion gibt, sonst hätte ich mich sicher nicht aufgerafft.
LG Gabi
Allzu viel kenne ich auch nicht von Kroatien. Als ganz junges Paar haben wir mal eine Woche Roadtrip in Istrien gemacht, mit Zelt und dem Auto der Schwiegermutter, ohne Klimaanlage. War auch heiß 😉
Es kommt ja nicht von ungefähr dass sich die Venezianer einen französischen Festungsbaumeister geholt haben. Wie du ja auch schreibst, die Franzosen waren zu der Zeit führend im Festungsbau.
Die Straßenbahn in Pula fuhr auch nur wenige Jahrzehnte, um 1930 machte der Autobus das Rennen und die Tram wurde aufgegeben. In Graz wird seit einigen Jahren diskutiert, die Ringlinie wieder aufleben zu lassen, bis hin zu konkreten Plänen. Fände ich gut. Die Nichten und Neffen wollten bei ihren Besuchen auch immer Bim fahren, als sie noch kleiner waren 😊
Auch mich bringt die Aktion regelmäßig auf die Beine 😉 schön dass du mal wieder dabei bist
Liebe Grüße heike
Liebe Heike,
ich kenne in Pula nur den Flughafen, von da ging es damals direkt mit dem Bus nach Porec. Schön ist es da auf der Festung. Die Ausstellung hätte mich auch interessiert. Und Bäume sind bei der Hitze immer gut. Aber leider hat es sich hier sowas von abgekühlt und grau ist es. Das mag ich nicht, aber die Natur, die mag es.
Mein Spaziergang ging diesen Monat durch Trier. Warst Du schonmal da? Ich denke, das würde Dich auch interessieren.
Hab einen schönen Abend und lieben Gruß
Nicole
Bäume sind immer gut, vor allem aber wenn man gerne Schatten hätte 😉 Bei uns seit gestern auch grau und regnerisch, aber es ist angenehm temperiert, und die Natur braucht den Regen.
Trier interessiert mich schon lange, und es hat mit den römischen Resten durchaus auch Parallelen zu Pula.
Liebe Grüße heike
Mir gefällt Dein Beitrags-/Intro Bild für diesen Post ungemein! In Pula war ich noch nie, überhaupt kenne ich Kroatien nicht. Daher habe ich Dich sehr gern auf Deinem Spaziergang durch die Stadt begleitet. Mit der Straßenbahn ans Meer bin ich dagegen schon gefahren: in Soller. Dort ist die Straßenbahn altertümlich, aber es gab nicht so ein schönes Schild. Großartiges Foto.
Liebe Grüße Manuela
Ich wäre gerne mit der Straßenbahn ans Meer gefahren. Da es die seit den 1930er Jahren in Pula nicht mehr gibt, haben wir dann eben den Bus genommen. Also zu einer hübschen Badebucht. Meer kann man direkt an der Altstadt auch haben, aber eben eher Hafen, nix Baden. Das Schild gefiel mir auch, gab es auch noch auf Italienisch und Kroatisch. Und das Plakat, wie man sich Pula in der Zukunft so vorstellte, das finde ich auch grandios. Überhaupt habe ich schon noch einen Spaziergang, oberirdisch diesmal, durch die Altstadtgässchen und so. Nur die Zeit zum Fotos raussuchen und Schreiben, die fehlt gerade ein bisschen.
Liebe Grüße heike
Liebe Heike,
Ich hab mir Erlaubt meine Letzte Spaziergang bei dir vorgestellt… es ist leider nicht das ganze Tag nur eine Teil davor … aber ab nächste Monat versuche ich eine EXTRA für dein Projekt ein Beitrag zu veröfentlichen ( wenn ich noch nicht dieses Monat das machen werde 🙂 )
Übrigens deine Spaziergang … war bestimmt eine Fantastische eerläbniss … Sollche Orte ziehen mich immer magisch an .. und bei dem Wetter ist sowieso zwischen solschen Dicken Mauern besser als draussen.
Liebe Grüße czoczo
Spannende Architektur bei deinem Spaziergang. Dann bin ich mal gespannt was du noch so zeigen wirst.
Und mein Spaziergang war auch besonders. Und wie du sagst, bei der Hitze im Felsen besser als draußen 😉
Liebe Grüße heike
Guten Morgen liebe Heike,
die Zeitreise bin ich sehr gerne mit dir gegangen, denn ich kenne diese Gegend überhaupt nicht.
Hab einen schönen Freitag und liebe Grüessli
Edith
Von Graz ist es nicht gar so weit nach Kroatien, und doch sind wir selten dort. Schön, dass ich auch mal wieder etwas anderes zeigen konnte 🙂
Liebe Grüße heike
Mein Besuch in Pula ist schon länger her, aber auf deinen schönen Bildern erkannte ich gleich vieles wieder. Bei uns war es nicht so heiss und am Abend bei dem Konzert in der Arena hat es geregnet, war aber trotzdem sehr schön. Kroatien ist immer eine Reise wert.
L G Pia
Ich habe erst heuer mitbekommen, dass in der Arena in Pula immer wieder Konzerte stattfinden. Das Ambiente fand ich schon sehr beeindruckend.
Liebe Grüße heike
Liebe Heike,
was für ein toller Reisebericht! Ich bin sehr gerne mitgekommen und deine Fotos sind wieder soo klasse! Beeindruckend, die Kunst – und die Platane im Innenhof.
Hab ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Ingrid
Die Platane vor allem, die war wirklich beeindruckend. In ihrem Schatten ließ es sich gut aushalten.
Liebe Grüße heike
es war ja dann wohl ein glückstreffer, dass du diese tunnel entdeckt hast. bei 30 grad und mehr, wäre ich wahrscheinlich die ganze zeit dort gewesen, obwohl ich so unterirdisches gar nicht mag, aber mit interessanten ausstellungen hätte ich es dann wohl ausgehalten. unter die wunderschöne platane wäre ich bestimmt auch geflüchtet.
leider habe ich diesmal keinen monatsspaziergang geschafft, ich habe einfach zu viele fotos in dk gemacht, aber gerade nicht den nerv, sie für einen post zu bearbeiten.
liebe grüße von mano
Die Ausstellung war dann leider nicht so toll wie erhofft, auch kleiner als gedacht, aber zumindest ganz nett. Ich mag so unterirdische Gänge und Kammern auch nicht sonderlich, und war trotz Hitze froh, als wir wieder draußen waren. Aber für kurze Zeit war es eine willkommene Abkühlung. Die Platane war hingegen wundervoll.
Manchmal muss so ein Urlaub auch ein bisschen absitzen, bevor man Fotos aussucht. Geht dann manchmal leichter mit der Auswahl. Leider nicht immer, kann ich ein Lied von singen 😉 Ein paar Tage hättest du noch, falls du doch noch Lust auf Schreiben verspürst. Und Spaziergang vom Vormonat ginge ja auch noch.
Liebe Grüße heike