Draußen brät die Hitze, drinnen steht die warme Luft. Es ist Sommer, und es fühlt sich an als wären die Hundstage zwei Monate vorverlegt. Denn wir haben Juni, bzw. inzwischen den ersten Tag im Juli. Und da es ein Mittwoch ist, ist auch wieder MeMadeMittwoch. Und damit wieder der Laufsteg für kreative Frauen in selbstgemachter Kleidung. Manchmal schummelt sich auch ein Mann dazwischen.
Sommer und Hitze heißt luftige Kleidung. Leider bin ich nach langen Arbeitstagen und an den Wochenenden aufgrund der Hitze meist so platt, dass alles noch viel langsamer vonstatten geht als sonst schon. Und die vielen Unternehmungen der letzten Wochenenden haben die Nähzeit natürlich auch verkürzt. Allzuviel ist also nicht entstanden. Immerhin habe ich es endlich geschafft, ein UFO vom letzten Sommer fertigzustellen. Und das zeige ich euch diesmal.


Der Schnitt
Bereits im August 2022 hat Julia von piek & fein das Helpa Dress beim MMM vorgestellt, und ich habe mich spontan in den Schnitt verliebt. Damals wusste ich noch nicht, wie ich in Graz das Tauko Magazine beziehen könnte, inzwischen führt mein lokales Lieblings-Woll- und inzwischen auch Stoffgeschäft das Tauko Magazine. Damals habe ich den Schnitt als Einzelschnitt online direkt bei Tauko bestellt. Denn auch das ist möglich. Geplottet war der Schnitt schnell. Es gibt nur drei Größen, der Schnitt ist recht großzügig angelegt und wird durch die ganz besonderen Falten in Form gebracht. Mein Stofffundus gab allerdings kaum Leinen, denn Leinen sollte es sein, in der benötigten Größe her. Bis ich mich kurzerhand entschied, alle Schnittteile quer zum Fadenlauf aufzulegen. So kam ich mit 2m Leinen aus. Inklusive Taschenbeutel, die allerdings leider recht klein geraten sind.
Wie gesagt, das Kleid wird durch die Falten im Taillenbereich in Form gebracht. 7 Falten sind es vorne, im Rücken gibt es noch zwei Abnäher.


Die erste Anprobe brachte dann erstmal eine Ernüchterung. Ich hatte ja schon ein bisschen befürchtet, dass das Kleid in meiner Größe ein bisschen unförmig sein würde. Schließlich gibt es bei Tauko ja auch immer Modellfotos in großen Größen, und die erspähten nicht ganz optimalen Stellen zeigten sich auch bei mir. Vor allem im Rücken war zu viel Stoff. Dem habe ich versucht, mit jeweils einem zweiten Abnäher auf jeder Seite Abhilfe zu schaffen.

Das größere Problem jedoch waren die riesigen Armlöcher. Hätte ich mir mal besser vor dem Zuschnitt nochmal Julias Beitrag durchgelesen, denn sie hatte das Problem bereits erwähnt und ihr Armloch entsprechend kleiner zugeschnitten. Ich leider nicht. Aufgrund der Konstruktion, und weil ich das gesamte Kleid mit französischen Nähten genäht habe, war das mit dem Armlöcher kleiner nähen dann nicht ganz so einfach. Und so landete das Kleid erstmal frustriert in der Ecke und überwinterte dort. Jetzt mit den ersten heißen Tagen habe ich es wieder hervorgekramt und kurzentschlossen fertig genäht.

Ich habe das soweit fertige Kleid also anprobiert, geschaut um wieviel kleiner ich die Armlöcher gerne hätte, und mit einer zweiten Naht die Armlöcher verkleinert. Sicher nicht die feinste Methode, aber die schnellste. Dadurch, dass die Armlöcher wie oben zu sehen nach innen zugeschnitten werden, fehlte einfach das notwendige kleine Stückchen Stoff um es besser zu lösen. Der gerade unter den Armen sowieso schon nicht ganz optimalen Passform tut dieser Bogen nicht unbedingt gut.

Schlussendlich fehlten noch Halslochversäuberung und Saum. Das Halsloch habe ich mit einem gekauften schwarzen Schrägband aus Baumwolle auf der Innenseite versäubert. Der Schnitt sieht Bindebänder beim Rückenschlitz vor. Die habe ich nicht gemacht, stattdessen auf der einen Seite eine kleine Stoffschlaufe unter dem Schrägband mitgenäht, und auf der anderen Seite einen dunklen Perlmuttknopf aus der Knopfkiste aufgenäht.

Fazit
Das verwendete Leinen ist ein etwas gröberes Leinen, das noch etwas steif wirkt. Für den Sitz der Falten noch ein bisschen zu steif, wie ich finde. Ich hoffe das gibt sich nach mehrmaligem Waschen und Tragen. Ganz zufrieden bin ich mit dem Sitz des Kleides nicht. Die zusätzlichen Abnäher im Rücken könnten ein bisschen anders sitzen, und die Partie unter den Armen überzeugt mich auch nicht ganz. Ich werde das Kleid zu unserem Nähkränzchen Mitte Juli mitnehmen und das geballte Schnittanpassungswissen der anwesenden Nähfreundinnen anzapfen.
Nun aber endlich zu den Fotos an der Frau. Damit ihr euch auch ein Bild vom getragenen Kleid machen könnt.

Das Kleid wurde vergangenen Sonntag erstmalig ausgeführt, bei einem vormittäglichen Spaziergang zum Wahllokal und wieder zurück. Graz hatte am letzten Sonntag im Juni Kommunalwahl, eine der wenigen Wahlen bei der ich als EU-Ausländerin auch wählen darf. Das Ergebnis hat es vermutlich wieder überregional und international in alle Medien geschafft, hat doch unsere kommunistische Bürgermeisterin mit ihrer pragmatischen Art eine zweite Amtszeit erhalten und ihr Parteiteam dank der bürgernahen und sozialen Gemeindearbeit sogar noch Stimmen zugelegt. Und auch die Grünen haben weniger verloren als sie aufgrund ihres „ideologiegetriebenen Autohasses“ (O-Ton der Autoverkehrbevorzugerparteien rechts der Mitte im Wahlkampf) verlieren hätten sollen, die verlorenen Stimmen haben sich auch eher zur Bürgermeisterinpartei verlagert. Dunkelrot-Grün geht sich nun sogar ohne SPÖ aus, die massiv Stimmen verloren hat. Politik für alle, auch für alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt, kommt eben doch an. Vor allem in einer Stadt, die dank der schlechtesten Luftwerte Österreichs und regelmäßig überhöhten Feinstaubwerten ihren Mitbürgern Gesundheitsprobleme beschert. Am meisten gepunktet hat jedoch die Sozialpolitik, vor allem was leistbares Wohnen angeht. Und dass die Bürgermeisterin eine regelmäßige Sozialsprechstunde abhält und alle KPÖ-Mandatare inklusive Bürgermeisterin alles Gehalt über 2300€ netto in einen Sozialtopf geben, mit dem Härtefälle aufgefangen werden hat sicher auch beigetragen. Soweit zur Erklärung, Politik ist eigentlich kein Thema hier am Blog, und schon gar nicht beim MMM, aber warum es die Grazer Kommunalwahl in internationale Medien schafft wollte ich dann doch kurz angerissen haben.
Zurück zum Kleid also. Es hatte am Vormittag bereits über 30 Grad, Schwarz war also nicht die beste Wahl für einen Spaziergang im Freien. Dank der Luftigkeit des Schnittes war es aber durchaus erträglich. Nach den Fotos für den MMM auf der Wiese unterhalb des Café Rosenhain nahe beim Wahllokal bin ich aber ganz schnell aus der Sonne wieder in den etwas kühleren, jedoch spärlichen Schatten der Allee aus Kirschbäumen und alten Eichen geschlüpft.


Mit diesem kühlen Baumschatten verabschiede ich mich und schaue hinüber zum MeMadeMittwoch im Juli, wo sich weitere gutangezogene Frauen in selbstgenähter oder anderweitig selbst hergestellter Kleidung tummeln. Aufgrund der Hitze vermutlich in sommerlich luftiger Kleidung. Bleibt kühl und gesund trotz Hitze, bis zum nächsten Monat.

Auf jeden Fall scheint es ein sehr luftiges Kleid zu sein und steht dir, auch in Kombination mit dem Hut, wunderbar.
Btw – deinen Ausflug in die Politik fand ich sehr interessant!
Liebe Grüße von Doro
Durch die Weite ist das Kleid schön luftig, auch weil es im Taillen/Bauch-Bereich nicht ganz eng anliegt, sondern durch die abgenähten Falten leicht tailliert wird. Hut ist bei Sonne und Hitze ein Muss. Dieser hier kommt leider selten raus, da er recht groß ist und nicht so einfach irgendwohin mitgenommen werden kann. Bei Wegen mit Fahrrad, die den Hauptteil meiner Wege ausmachen, oder bei Reisen eher ungünstig. Für diesen Spaziergang perfekt.
Ausflüge in die Politik werden die Ausnahme bleiben, das Grazer Phänomen musste dann allerdings doch erwähnt werden.
Liebe Grüße heike
Spannend! Das Kleid ist super, durch die vielen Falten hat es eine schöne Linie und ist zudem luftig – perfekt für das Sommerwetter! Toll genäht und das nähen war bestimmt aufwändiger als es hier ausschaut. Ebenso spannend was Du zur Komunalwahl geschrieben hast. LG Kuestensocke
Ein dünneres Leinen wäre noch besser gewesen, da fürchte ich jedoch immer ein Durchscheinen beim Rock, deshalb das etwas dickere Leinen. Wenn man die Falten gut aufzeichnet, geht es eigentlich mit dem Nähen. Die französischen Nähte inklusive der dafür benötigten Büglerei waren allerdings wirklich zeitintensiv. Die Grazer Kommunalwahl war spannend, die von 2021 noch viel mehr. Da lohnt sich ein nachlesen.
Liebe Grüße heike
Sorry, aber dein Hut lenkt total vom Kleid ab :). Ich habe dich fast nicht erkannt, auf dem kleinen Bild bei der Vorschau. Ich finde, du beschribst das Kleid zu negativ. Mit den Falten, welche das Kleid in Form bringen sollen, dazu das empfohlene Material, da darf es auch genau so fallen und aussehen. Ich finde es ganz wunderbar. Ja die Armlösung ist nicht perfekt, ich hätte es aber zu dem Zeitpunkt genau so gelöst. Ich mag dich zu gern anschauen, in deinem Kleid mit dem tollen Hut. Bin gespannt was deine Nähfrauen in großer Runde so anmerken. Deine Ausführungen zur Wahl sind sehr interessant. Vielen Dank dafür. Mich überrascht er die „gefühlte“ Stille der Nähbubble.
Sonnige Grüße Birgit
Der Hut ist toll, finde ich auch 😉 Auf den Tragefotos finde ich den Eindruck nun auch schon besser als beim ersten Mal mit komplett fertiggestelltem Kleid vor dem Spiegel. Über die Armlösung habe ich den Winter über immer mal wieder sinniert, bin zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen, und habe dann am Beginn der Hitzeglocke beschlossen, einfach fertig zu machen.
Diese Stille der Nähbubble beim MMM ist mir schon die letzten Monate aufgefallen. Wobei ich manchmal auch erst am Wochenende dazu komme, zu kommentieren. Aber meist bemühe ich mich schneller, ich freue mich ja auch über Kommentare. Es werden aber auch immer mehr Insta Teilnahmen, und immer weniger mit Blog. Insta habe ich nicht, kann also auch nicht kommentieren, und die Nebenkommunikation wie z.B. die Ankündigung von Aktionen bekomme ich auch nicht mit. Umso mehr freue ich mich über schöne, ausführliche Blogbeiträge. So wie über deinen zum Beispiel.
Liebe Grüße heike
Das Kleid sieht klasse aus. Es wirkt luftig, aber mit den vielen Falten in der Taille raffiniert in Form gebracht. Zu große Armlöcher sind echt störend, ich ziehe da immer ein Shirt drunter, was für die jetzt heißen Tage überhaupt keine Lösung war.
Von der Grazer Wahl habe ich tatsächlich in der Zeitung gelesen. Nachdem ihr mir letztes Jahr schon darüber erzählt habe, habe ich besonders aufmerksam gelesen.
LG Gabi
Shirt drunter war für ein Sommerkleid keine Lösung, das ist mir zu warm. Deshalb die schnelle Lösung mit zunähen.
Siehste, so hattest du sogar Informationsvorsprung 😉 Diesmal ist die Aufregung nicht ganz so groß – „eine Kommunistin“ (Schnappatmung, statt die Ursachen dahinter zu beleuchten) – da setzt wohl schon der Gewöhnungseffekt ein.
Liebe Grüße heike
Also mir gefällst du in diesem Kleid auch richtig gut – und der Hut! Ein echtes Statement – steht dir gut 😉
Ich finde die Rückenpartie tatsächlich sehr gelungen und bin eher kritisch bei dieser Falte, die sich am Halsausschnitt vorne zeigt. Bei den Ärmeln wäre ich genauso vorgegangen – manchmal muss es quick and dirty sein. Französische Nähte sehen wirklich immer schön aus, aber es ist eine Menge Zusatzarbeit. In deinem Fall hat es sich aber gelohnt.
Kleine Politikausflüge dürfen immer gerne sein, es ist schön zu lesen, welche positiven Beispiele es doch gibt und das wir den Kopf noch lange nicht in den Sand stecken dürfen. Nein, im Gegenteil, irgendwo ganz am Ende scheint ein Licht.
LG Miriam
Die Falte am Halsausschnitt stört mich auch. Meine Hoffnung ist dass der Stoff weicher wird mit dem Waschen und Tragen und dann auch am Hals etwas besser fällt als diese steife Welle auszubilden.
Die Grazer Wahl gibt Hoffnung, ist aber leider noch nicht mal eine Insel der Seligen in einem Blau-schwarzen Umland. Denn natürlich gibt es mehr als genug Probleme, und auch gewaltige Schulden (großteils unter dem ÖVP-Bürgermeister begonnen anzuhäufen). Aber es ist ein Licht. Die Wählerstromanalyse hat angezeigt, dass Stimmen von Blau nach Dunkelrot gewandert sind, also von rechts nach links. Authentisch und ein Ohr auch für die kleinen Bürger wirkt. Auch das gibt Hoffnung, zumindest auf kommunaler Ebene.
Liebe Grüße heike
Die Kommunen sind das A und O – leistet die Politik hier gute Arbeit und ist nah am Bürger dran, liegt (so meine Meinung) hier der Hebel, um die blauen auszuhebeln. Leider sind die Kommunen bei uns so furchtbar unterfinanziert, dass ihnen das Wasser schon über dem Kopf steht und sie meist gar keine Spielräume mehr haben, um etwas für den Ort selbst zu bewegen. Aber es gibt Lichtblicke! Und die müssen wir feiern!
Nah am Bürger ist das Zauberwort. Mit der Unterfinanzierung hast du allerdings recht. Trotzdem nicht aufgeben und für Lichtblicke sorgen ist die Devise.
Wunderbare Fotos von dir! Du gefällst mir in dem Kleid+Hut sehr gut. Die Art des Schnittes mit diesen Falten ,wird bei jeder Figur aber sehr anders ausfallen, das finde ich schwierig, allein wie sich die Höhe+Sitz der Falten vorn durch BW ändert.
Danke auch für den inhaltlichen Wahlausflug!
viele Grüße Karen
Ich habe tatsächlich die Falten erstmal geheftet und die Schultern genäht, um die Höhe und den Sitz zumindest grob zu testen. Hat zum Glück gepasst vorne. Die Beulen unter den Armen sah man natürlich erst nach dem Schließen der Seitennähte. Und diese Falte am Hals leider auch erst nach Fertigstellung. Die gibt sich hoffentlich noch.
Liebe Grüße heike
Interessanter Post, vor allem die inhaltliche Mischung! Die Wahlergebnisse finde ich ja höchst interessant, da scheinen einige Menschen doch was zu kapieren. Die Baumallee aus Kirschen und Eichen ist auch was Besonderes ( kannste bei „Mein Freund, der Baum“ gerne verlinken ).
Tja und das Schnittmuster für das Kleid. Erst mal zum Trost: In früheren Jahren hätte ich das Schnittmuster, da sehr originell, auch genäht und dann… Inzwischen weiß ich auf solche Details vorher zu achten und lasse die Finger davon. Wobei: Es ist jetzt auch schon wieder fast ewig her, dass ich ein Kleid für mich genäht habe. Inzwischen beschränke ich mich auf den Kauf von T-Shirts und Hosen. In denen fühle ich mich immer wohl. Und das wird mit zunehmendem Alter megawichtig.
Übrigens über dein Nähzimmerchaos im folgenden Post musste ich schmunzeln: ich bin also nicht die Einzige, die das kann…
💚liche Grüße!
Astrid
Wilde Mischung diesmal, da hast du recht 🙂 Die Eiche verlinke ich gerne bei deinen Baumfreunden. Grundsätzlich weiß ich eh, was funktioniert bei mir. Manchmal möchte ich aber doch auch mal etwas ausprobieren, und der Schnitt hat mich einfach fasziniert. Insofern wurde das Kleid sogar besser als zwischendurch befürchtet. Hosen und Blusentops sind das, in dem ich mich wohl fühle. Und bequeme Kleider, wenn es heiß ist. Dieses Kleid ist bequem, es sitzt ohne zu rutschen, und es ist luftig und tailliert zugleich.
Das Nähzimmerchaos ist bei Patchwork immer am schlimmsten 😉
Liebe Grüße heike
Leinen ist bei dem Wetter auch beste Wahl gewesen! und so schön weit geschnitten, dass es Dich gut „umflattert“, erst recht, wenn es dann weicher gewaschen ist.
Jepp, Eure Wahl hat es auch hier in die Nachrichten geschafft! 😊
Ach und die Eiche ist natürlich beeindruckend. Ihre Wurzeln dürften schon sehr tief reichen… (aber Wasser fehlt allerorten)
So, hüpfe zum Bingo Beitrag
Mit lieben Grüßen
nina
Leinen und Viskose sind bei Hitze die mir angenehmsten Stoffe. Ich überlege tatsächlich, mir doch wieder eine Leinenhose zu nähen. Auch wenn Leinenhosen keinen Sommer durchhalten, bevor sie vom Fahrradsattel im Innenschenkelbereich durchgescheuert werden.
Die Grazer Kommunalwahl hat es vermutlich in so einige Nachrichten weltweit geschafft 😉
Es waren 2 Eichen am Weg, beide beeindruckend, die älter aussehende hatte kein Naturdenkmalschild davorstehen.
Liebe Grüße heike
Nach deiner Beschreibung hätte ich nicht mit einer so schönen Passform/so schönen Bildern gerechnet. Ich finde die Front sitzt und steht dir gut. Beim Rücken finde ich die Abnäher zu tief um optisch und logisch zur Front zu passen. Aber die sind ja auch schnell angehoben, wenn’s ist.
Grüße Tina
Die Rüchenabnäher sitzen eigentlich da wo Rückenabnäher sitzen sollten. Die zweiten haben ich jeweils daneben gemacht, da hätte ich ein bisschen mit der Höhe spielen können, um ein Zitat der Falten der Vorderseite zu erreichen. Ich bin noch ein bisschen im Gewöhnungsprozess und werde mich am kommenden Nähwochenende mit den Nähfreundinnen beratschlagen, gerade auch wegen der Rückenabnäher.
Liebe Grüße heike
Beim ersten Blick auf die Bilder des Kleides dachte ich wie schön. Den Punkt mit der Farbe und der Hitze ist nachvollziehbar, aber es sieht halt einfach edel aus. Mein Idee zur Verbesserung der Passform im Rücken, ist die Verlegung der Falten etwas nach oben. Die wEite des Kleides finde ich sehr ansprechend. Grüsse von Jeanette
Genau, Schwarz sieht einfach edel aus. Und nicht immer bin ich im Sommer in praller Sonne unterwegs. Das mit der Verlegung der Falten etwas weiter nach oben werde ich mir ansehen, da es nun bereits mehrmals angesprochen wurde. Danke für die konstruktiven Anmerkungen, das mag ich so am MMM.
Liebe Grüße heike
In schwarzem Leinen zusammen mit dem Hut mutet das Kleid wirklich mondän und avantgardistisch an! Aber ich verstehe, was Du mit der Passform meinst. Vielleicht kann man die Abnäher im Rücken nochmals öffnen und direkt am Körper stecken, wenn Du Dich ohnehin mit Nähfreundinnnen triffst. Ich würde versuchsweise auch Falten wie im Vorderteil probieren und dadurch das Kleid hinten auf Taille bringen. Herzliche Grüße Manuela
P.S. Die Grazer Bürgermeisterin hat meinen tiefen Respekt, allein für ihren freiwilligen Gehaltsverzicht. Sowohl von unten nach oben als auch von oben nach unten, wird ja meistens eher das Geld anderer verteilt…
Das Kleid ist schon eingepackt, gleich geht es los 😊
Genau so wollte ich vorgehen, Rückenabnäher trennen und von den Nähfreundinnen stecken lassen. Mit dem geballten Nähwissen wird das Kleid werden.
Liebe Grüße heike