Der erste Blick nach dem Aufwachen geht wie meist zum Fenster, um zu schauen, welches Wetter sich denn durch den Vorhang erahnen lässt. Vorhang? Ach nein, ich bin ja unterwegs. Und so geht mein Blick erstmal zum Stoffrollo. Die tanzenden Sonnenflecken lassen einen weiteren sonnigen Tag erahnen. Es ist der 12. Tag im Monat Juli, somit gibt es wieder die 12 von 12.
Dieser 12. ist ein ganz besonderer, denn ich darf ihn mit einer Runde ganz besonderer Frauen im Entenhaus verbringen. Beim Offline-Nähwochenende unseres Online-Nähkränzchens, zu dem es mir leider erst zum zweiten Mal möglich war, die doch recht weite Anreise von Graz nach Mettingen in NRW zu machen. Umso schöner, dass es diesmal wieder geklappt hat.
Frühstück im Freien unterm Nußbaum.Duschen und Morgenhygiene. Warum das Entenhaus Entenhaus heißt, ist jetzt auch klar.Der Frühstückstisch ist abgeräumt, die Küche wieder klar Schiff. Die handnähenden machen es sich am Tisch unter dem Nußbaum gemütlich, die anderen bauen die Nähmaschinen wieder auf.Ich nutze das geballte Nähwissen der anwesenden Nähfreundinnen, um mein beim letzten MMM vorgestelltes Kleid etwas auf meine Körperform anzupassen. Es ist dann wesentlich mehr Anpassung nötig als ich zunächst dachte. Den Samstag habe ich mit Trennen und abgesteckt werden und Heften verbracht, nun geht es ans Übertragen der einseitigen Anpassungen auf die andere Seite und ans nähen.Drinnen ist der Büchertisch aufgebaut. Constanze hat ihre Sammlung an Sashikobüchern mitgebracht, da sich einige auch an Sashiko versuchen möchten. Gabi und ich haben bei der Anreise mit dem Zug einen Zwischenstopp in Köln eingelegt und die Yayoi Kusama Ausstellung besucht, der Katalog zeugt davon.Als Mittagsimbiss gibt es die Reste der Gemüsenudeln vom Vorabend als Nudelsalat. Da sind wir bereits eine weniger, und auch Constanze und Clara werden am Nachmittag abreisen. Noch aber haben wir ein paar schöne gemeinsame Stunden vor uns.Kleiner Verdauungsspaziergang durch den Garten und dabei Mechthilds Mispelbaum bewundern.Als Gemeinschaftsprojekt wurde diesmal eine Textzeile auf ein T-Shirt schabloniert. Ich habe ein „altes“ T-Shirt verschönert, und es gefällt mir gut. Und ja, die Spiegelschrift ist Absicht.Am Abend ist die Hälfte der Nähfreundinnen bereits abgereist. Und auch die Biertischgarnituren sind wieder verräumt.Abendjause mit Resten und zum Nachtisch Sahnequark mit frisch gepflückten Ribiseln=Johannisbeeren.Tagesausklang mit einer kleinen Sashikostickerei. Hier zu sehen ist die Rückseite.
Unterwegs sein heißt auch, kein Kater Kasimir am 12. Eigentlich. Als Bonusfoto gibt es nun aber doch eines, das der Beste am Morgen gemacht und mir geschickt hat. Denn unser schwarzer Miezekater wurde am Vortag 19!
Neuer Lieblingsplatz in einer alten Holzkiste im Schatten draußen vor der Küchentür.
Das waren meine 12 von 12 im Juli von Unterwegs. Ab damit zu Draußen nur Kännchen, die alle 12er dankenswerterweise wieder sammelt.
Und noch etwas wird gesammelt, denn niwibo sucht Beige im Juli. Angefangen mit der beigen Tasse beim Frühstück bis zu den wiederholt auftauchenden beige-weiß-gestreiften Polstern gibt es doch einiges an Beige zu finden an diesem 12.