Monatsspaziergang im März 2026

Wir sind in Sachen Freundschaftspflege unterwegs, meinen Monatsspaziergang wird es deshalb erst mit etwas Verspätung geben. Denn wenn es schon mal die Gelegenheit gibt, einen anderen Ort als Graz zu zeigen (auch wenn meine Wahlheimatstadt natürlich immer schön ist und noch viel bieten würde), nutze ich die natürlich. Nur eben erst dann, wenn wir wieder zhaus sind, denn jetzt wollen wir die Zeit natürlich den Freunden widmen. Das Verlinkungstool steht allerdings schon mal offen für diejenigen, die gerne zum üblichen Zeitpunkt verlinken möchten.

Mit einem Tag Verspätung gibt es nun auch hier einen Monatsspaziergang. Wie nahezu alljährlich Mitte März sind wir nach Bamberg gefahren, um mit dem Freund Geburtstag zu feiern. Am Hinweg haben wir in Erlangen Halt gemacht, dazu gibt es hier einen Monatsspaziergang (Link folgt). Und am Samstag sind wir ein bisschen durch Bamberg spaziert. Eigentlich hatte ich geplant, endlich mal wieder einen Spaziergang zum und im Bamberger Hain zu unternehmen, mit einem Besuch des Botanischen Gartens. Da machte uns dann leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Freitag war es den ganzen Tag sonnig gewesen, und auch Sonntag zeigte sich zwischendurch die Sonne, und es blieb trocken. Nur am Samstag, da war es trüb und nass. Es regnete nicht viel, aber es regnete stetig. Oder eher es nieselte. War auch nass genug. Ein Hainspaziergang war dann eher nicht so prickelnd. Also sind wir eben nur kurz in die Stadt, die geplanten Besorgungen machen. War dann eh nicht so kurz. Und trotz Regen ergab der Stadtspaziergang etliche Fotos, Bamberg ist eben immer fotogen.

Die Freunde wohnen im Gärtnergebiet, und die nahe Mittelstraße zeigt noch sehr gut die historische Struktur der jahrhundertealten Bamberger Gärtnerey. Auch das kleine aber feine Gärtner- und Häckermuseum befindet sich in der Mittelstraße. Leider hatte es noch Winterpause, und hat auch sonst selten mit unserem Besuch kompatible Öffnungszeiten. Es ist jedenfalls in einem typischen eingeschossigen Gärtnerhaus mit Tordurchfahrt und direkt dahinter anschließender Gärtnerflur untergebracht. Der innerstädtische Erwerbsgartenbau hat in Bamberg eine lange Tradition. Seit dem 14. Jahrhundert wurden auf den fruchtbaren Schwemmsandböden örtliche Gemüsesorten und Kräuter angebaut, vor allem Salat- und Kohlsorten, Rettich, Zwiebel, Knoblauch. Der Zwiebelanbau brachte den Bamberger Gärtnern auch den Beinamen Zwiebeltreter ein. Dank Klimagunst konnten auch empfindlichere Sorten angebaut werden, wie etwa Spargel. Exportschlager über die Jahrhunderte war jedoch das Süßholz. Der Anbau der Gewürz-, Genuss- und Heilpflanze bildete einen eigenen Wirtschaftszweig. In den letzten Jahrzehnten ging das Wissen um die Kultivierung des Süßholzes nahezu verloren, wird nun jedoch durch erneuten Anbau mittels eines Projektes auf brachliegenden urbanen Gärtnerflächen reaktiviert.

Wie gut dass im Schaufenster einer Apotheke eine stark vergrößerte colorierte Kopie des sogenannten Zweidlerplans von 1602 ausgestellt war, eine bessere, nicht spiegelnde Version findet sich hier auf Wikimedia. Die Gärtnerflächen befinden sich nämlich leider am rechten Bildrand, und vor allem dort wo es spiegelt. Dicht bebaut, mit einer Biegung zur Brücke über die Regnitz, das ist die Königsstraße, die alte Hohe Straße. Dahinter, parallel zum Fluss verlaufend, das ist die Mittelstraße. Die fotografierte Straßenflucht befindet sich vom Wegkreuz nach oben verlaufend. Die Gärtnerfluren gingen noch viel weiter nach Osten, bis zum Hauptsmoorwald. Durch die Eisenbahnlinie im 19. Jahrhundert abgetrennt, sind diese Flächen fast zur Gänze der Stadtentwicklung zum Opfer gefallen. Während sich die stadtnahen Gärtnerflächen innerhalb der bebauten Straßenkanten größtenteils erhalten haben und einen großen Anteil an der Verleihung des Welterbestatus hatten. Die Herausforderung ist nun auch, diese Flächen trotz permanentem Entwicklungs- und Nachverdichtungsdruck und Aufgabe von immer mehr Erwerbsgärtnereien weiterhin im ursprünglichen Sinne zu erhalten.

Der Typus des Gärtnerhauses ist dann auch stadtbildprägend mit seinen zumeist geschlossenen Reihen und den großen Tordurchfahrten. Vereinzelt gibt es auch freistehende Gärtnerhäuser.

Ebenfalls in der Mittelstraße, aber schon nahe an der Luitpoldstraße, der Hauptverbindung zum Bahnhof, und deshalb bereits städtischer und zweigeschossig.
Färbergasse Ecke Tocklergasse

Unser weiterer Weg führt uns dann durch das nachverdichtete Gebiet, dessen Name An den Wachsbleichen viel schöner klingt als die gebaute Wirklichkeit sich dann darstellt.

Immerhin gibt es einen Büchertauschschrank. Und vereinzelt verstecken sich auch historische Gebäude im Randbereich des leider so gar nicht gelungenen städtischen Wohnbauquartiers.

Zur Mangschen Wachsbleiche gäbe es auch noch das eine oder andere zu erzählen, auch weil im Garten unseres studiumszeitlichen Mietwohnhauses noch steinerne Relikte der Wachsbleichtische standen. Da ich davon aber keine aktuellen Fotos habe, nicht hier beim Monatsspaziergang.

Irgendwie spiegelt dieser traurige Pflanztrog genau die gebaute Umgebung wider.
Und leitet perfekt über zur Schaufensterdeko ein gutes Stück weiter, nun schon auf der anderen Kanalseite im Bereich der Inselstadt, Nähe Maxplatz.
Am Maxplatz ist gerade wieder mal Markt mit allerlei Besen- und Haushaltsgeräten und auch mit Korbwaren.
Kaiserin Kunigunde schaut sich das Treiben vom Brunnensockel herab an. Als einzige Frau zwischen 4 Männern.
Ganz anders hingegen die Brunnenfigur der Humsera am Grünen Markt. Womit wir wieder bei den Gärtnern wären, in diesem Fall bei einer Gärtnerin. Und einem Bamberger Original. Die 1910 verstorbene Humsera, also die Humserin, entstammte der Gärtnerfamilie Hums und verkaufte auf dem Bamberger Wochenmarkt ihr Gemüse. Bekannt war sie vor allem für ihr loses Mundwerk. Sagt zumindest Wikipedia, wo es auch ein fränkisches Mundartgedicht über sie zu lesen gibt.

Und ich konnte mal wieder bunten Tulpen nicht widerstehen. Die wir dann während des weiteren Spaziergangs mitgetragen haben, tüdelü. Und dann auch die Seifen aus dem Seifengeschäft. Und den Tee aus dem Teegeschäft.

In einer kleinen Gasse zwischen Seifengeschäft und Teegeschäft findet sich dieses Ladenportal. Letztes Jahr gab es die Kunsthandlung mit Rahmenwerkstätte noch, zumindest war noch Inhalt hinter den Fenstern. Auch wenn das Foto es anscheinend nicht auf den Blog geschafft hat. Müsst ihr mir also einfach glauben. Dafür hat es diesmal der Straßenmusikant im Clownskostüm mit gitarrespielendem Hund nicht mal zu einem Foto gebracht, beide waren wieder da, sogar fast an der gleichen Stelle, und mit genau dem gleichen Kostüm.
Den Teeladen gab es auch letztes Jahr bereits zu sehen, er ist noch genauso hübsch. Am Vortag gab es so viele hübsche Sitzgelegenheiten vor Ladenlokalen in Erlangen zu sehen und abzulichten, da musste die Bank vor dem Bamberger Teeladen dann auch noch sein.
Lange Straße.

Dann ums Eck Richtung Obere Brücke. Weil ein Besuch im Mohrenhaus auch immer sein muss.

Im Hintergrund ist die Obere Pfarre zu sehen. Die Kirche der Oberen Gärtnerei. Die Bamberger Gärtner sind nämlich in die Obere und die Untere Gärtnerei aufgeteilt. Womit auch hier nochmal ein Hinweis auf die Gärtner untergebracht wäre 😉
Wenn wir schon mal da sind, müssen wir zumindest bis vor zum Alten Rathaus gehen. Immer wieder hübsch. Und im März bei Nieselregen sogar fast ohne Menschenmassen zu erleben.
Hier haben wir dann kehrt gemacht und uns auf den Rückweg gemacht.
Nicht ohne jedoch ein weiteres Mal den Höhensprung der Gebäude an der Oberen Brücke zum eigentlichen Flussufer festzuhalten.
Und natürlich waren wir dann auch noch im Mohrenhaus. Dessen Balustergeländer zum Obergeschoss mich jedesmal wieder fasziniert. Die lila Farbe kommt übrigens vom Kunstlicht, die Wandfarbe ist weiß.
Und mit diesem schönen Motto wären wir dann auch wieder in der Gärtnerstadt angelangt.

Ich hoffe Bamberg hat euch auch im Nieselregen gefallen, ich jedenfalls mag die Stadt bei jedem Wetter.

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20 Kommentare

    • Nachdem die Freunde so weit weg wohnen und wir uns nicht allzu oft sehen, mussten Prioritäten gesetzt werden 😉
      Liebe Grüße, heike

    • Das Wochenende war sehr schön, auch wenn wir 2 Tage davon hauptsächlich auf der Autobahn verbracht haben. Aber es gibt dann doch einiges aus Bamberg und auch aus Erlangen zu zeigen, ich fürchte jedoch ich werde erst Montag Abend veröffentlichen können. Und dann auch alle bereits veröffentlichten besuchen, ebenso wie die 12 von 12.
      Liebe Grüße, heike

  1. Liebe Heike,
    deine Impressionen von Bamberg sind ganz wunderbar. Ich bin auch im Nieselregen sehr gerne mitgekommen ;-). Sehr interessant finde ich die Geschichte der Gärtner. Und auch die Gärtnerhäuser gefallen mir sehr. Du hast wieder tolle Bilder gemacht, danke für‘s Zeigen.
    Liebe Grüße
    Ingrid

    • Zu den Gärtnern gäbe es auch noch mehr zu sagen und zu zeigen. Das kleine Museum ist da auch sehr fein. Aber leider nicht diesmal.
      Liebe Grüße, heike

  2. ach, das schöne bamberg! wo ich immer hinwollte und wo herrn manos nichte sogar studiert hat. wir sind trotdem nie hingekommen, weil der familientreffpunkt immer woanders lag.
    am spannendsten finde ich ja, dass bamberg eine gärtnerstadt war, denn wolfenbüttel trägt diesen namen auch zu recht und gibt mir gleich den hinweis, mich einmal damit zu beschäftigen. auch hier gibt es – glaub ich – nur noch eine einzige gärtnerei von so vielen früheren. alles ist inzwischen bebaut. aber dazu mehr später mal.
    ich bin ganz traurig ob der geschlossenen kunsthandlung und rahmenwerkstatt. das ist sicher nur ein beispiel dafür, wie städte veröden, weil es nirgends mehr kleine, inhabergeführte läden und handwerksbetriebe gibt. die hohen mieten und geringe einkünfte lassen sie nach und nach verschwinden. ich kenne genügend beispiele aus anderen (klein-)städten.
    sehr spannend finde ich den höhenunterschied bei den häusern an der regnitz und dass sie wohl direkt am rathaus vorbeifließt. ich muss da einfach noch mal hin!!
    danke für den rundgang, der regen hat mir nichts ausgemacht ;)!
    liebe grüße von mano

    • In Bamberg gibt es noch mehr als eine Gärtnerei im innerstädtischen Gebiet, wieviele genau müsste ich nachschauen. Ich finde so spannend, dass man es auch baulich sieht, an den geschlossenen Reihen, und auch an den großen Freiflächen im Blockinneren. Die nun auch durch das Welterbe etwas besser geschützt sind. Aber sie müssen eben auch genutzt werden.
      Um die Rahmenhandlung finde ich es auch schade. Seifenladen, Teeladen, auch das Geschäft mit der hübschen Treppe sind inhabergeführt, wie noch einige mehr. Weil es sie eben so woanders nicht gibt, besuchen wir sie meist wenn wir in Bamberg sind. Die Rahmenhandlung war eher abseits.
      Die Regnitz fließt mit mehreren Armen durch Bamberg, ein Arm ist Teil des Donau-Main-Kanals. Die bürgerliche Stadt wird nicht von ungefähr Inselstadt genannt. Und das Alte Rathaus steht mitten im Fluss, ist von allen Seiten von der Regnitz umflossen.
      Ach, die Stadt ist einfach bei jedem Wetter schön 😊
      Liebe Grüße, heike

  3. sehr interessant dein Bericht..
    das Bamberg eine Gartenstadt ist wuß´te ich nicht
    ich überlege krampfhaft ob ich schon einmal dort war 😉
    ich weiß es einfach nicht mehr ..
    lohnen würde sich ein Besuch schon ..
    danke fürs mitnehmen
    liebe Grüße
    Rosi

    • Das Bamberger Gärtnergebiet liegt auch nicht so direkt an den klassischen Touristenwegen. Und es gibt soooo viel zu sehen in Bamberg, da kommen die Gärtner wenn überhaupt erst an xter Stelle. Was ein bisschen schade ist, andererseits aber dann auch nicht so überlaufen. Lohnen würde sich ein Besuch in Bamberg auf jeden Fall.
      Liebe Grüße, heike

  4. Das war ja total interessant, danke dass Du uns auf diesen Spaziergang mitnimmst. Über Gärtnerhäuser und innerstästische Gärten habe ich noch nie etwas gelesen oder gehört, da gibt es sicher eine Menge zu entdecken. Ich habe sofort nachgesehen, ob Bamberg irgendwie auf einer miener diesjährigen Reiserouten liegt, leider nicht. Und einfach mal über ein Wochenende weit weg fahren wird es wohl in diesem Jahr nicht geben. Umso schöner, wenn einen die Monatsspaziergänge in andere Gegenden mitnehmen.
    Liebe Grüße, Stefanie

    • Die innerstädtischen Gärten nimmt man leider auch kaum wahr, weil sie sich im Inneren der Blockrandbebauungen verstecken. Aber sie sind noch in bedeutendem Ausmaß vorhanden, wenn auch nicht mehr vollständig erwerbsgärtnerisch genutzt. Im Rahmen der Landesgartenschau 2012 wurden auch ein paar der Gärtnerflächen begehbar gemacht. Und auch das Gärtner- und Häckermuseum hat einen bewirtschafteten Garten, sogar Süßholz wird dort auf einem Beet angebaut. Mittwoch Nachmittag und Sonntag Nachmittag in den Sommermonaten sind nur nicht die Zeiten, zu denen ich in Bamberg bin, meist kommen wir Freitag Abend und fahren Sonntag Mittag wieder. Weil eben leider selten mehr als ein kurzes Wochenende drin ist, trotz der doch recht weiten Anreise. Wenn du mal in die Nähe kommst, würde ich dir einen Besuch sehr ans Herz legen. Oder gleich einen Urlaub dort in der Gegend machen, denn auch die Fränkische Schweiz, Coburg, Erlangen, Nürnberg, das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim und noch viel mehr sind sehenswert. Wobei man in Bamberg selbst schon mehr als 3-4 Tage bleiben sollte, weil es einfach so viel zu sehen gibt 😉 Ich nehme aber auch gerne immer wieder auf einen Spaziergang mit, hier und am Reiseblog hm-unterwegs.eu (wo es gerade ein bisschen was zu Erlangen zu sehen gibt).
      Liebe Grüße, heike

  5. Ein schöner Spaziergang durch Bamberg, so schlimm kann der Nieselregen nicht gewesen sein ;). Wir sind oft in Bamberg, meine Schwester wohnt in der Nähe. Das sich sich hinter den geschlossenen Häuserreihen große Gärtnereien verstecken, hatten wir erst zur Landesgartenschau mitbekommen.
    LG Gabi

    • Wir wurden feucht, weil wir uns den Schirm gespart haben, sind aber in den Läden immer wieder aufgetrocknet 😉 Das ist natürlich eine gute Gelegenheit immer wieder nach Bamberg zu kommen, wenn man liebe Menschen besucht. Ist bei uns ja auch so. Von den Gärtnern und den Gärtnerflächen wusste ich schon früher, ich habe am Rand des Gärtnergebiets gewohnt. Und musste in Stadtgeschichte ein Referat über die Bamberger Gärtner und Häcker halten, lang ists her 😉 Bei der Landesgartenschau waren wir natürlich auch, und erst letzten Juni wieder auf der Erba-Insel unterwegs.
      Liebe Grüße, heike

  6. Liebe Heike, habe soviel wieder erkannt und gemerkt, was ich nicht kenne, die Gärtnerhäuser. Als wir kürzlich in dem Cafe direkt neben der Apotheke saßen, haben wir uns gewundert, was die Guide mit den ganzen Asiaten ewig vor dem Schaufenster in die Apotheke schaut. Hinterher haben wir dann auch den Plan gesehen. Mohrenhaus sagt mir tatsächlich nichts. Auf den Spaziergang in Erlangen freue ich mich, das habe ich mir nämlich auch erst einmal von einem Freund zeigen lassen und alles ging sehr schnell. Immerhin war ich ausnehmend positiv überrascht, denn so eine schöne Stadt hatte ich nicht erwartet, man kennt Erlangen irgendwie immer in Zusammenhang mit Siemens und Bergkirchweih. LG Anja

    • Da hätten wir uns ja fast begegnen können, wenn du auch erst kürzlich in Bamberg warst. Und in Erlangen. Der Beitrag dazu wird allerdings auf hm-unterwegs veröffentlicht werden. Ich hoffe ich finde kommendes Wochenende die dafür benötigte Zeit. Beide Städte, Bamberg wie Erlangen, sind nicht nur hübsch, sondern auch stadthistorisch sehr interessant. Auch jenseits von Siemens und Bergkerwa bzw. Sandkerwa in Bamberg, wie du auch gut erkannt hast 😉
      Liebe Grüße, heike

  7. Ich finde es gar nicht so einfach, Freundschaften im Alltag über die Distanz und Jahre zu pflegen. Schön, dass Ihr Euch regelmäßig besucht. Unter Bamberg konnte ich mir bisher nichts vorstellen. Insofern war Dein Monatsspaziergang eine Horizonterweiterung. Ein wenig erinnern mich diese einstöckigen Gärtnerhäuser an die Weberhäuser in Potsdam… Das Foto, Färbergasse Ecke Tocklergasse, bzw. das Haus darauf ist einfach großartig! Herzliche Grüße Manuela

    • Es ist nicht einfach. Aber es ist umso schöner, wenn man sich dann mal wieder trifft. Und die Bamberger Freunde kommen uns genauso gerne besuchen wie wir sie. Mal davon abgesehen dass ich die Stadt, in der ich zwar nur 2 Jahre studiert habe, die aber besonders gerne, auch immer wieder sehr gerne besuche. Über die Jahre haben sich dann auch ein paar Beiträge hier und auf hm-unterwegs.eu zu Bamberg angesammelt. Weberhäuser in Potsdam muss ich nun gleich nachschauen, ich habe von Potsdam nur Stapfen durch den verschneiten Schlosspark und das Holländische Viertel in Erinnerung. Und den Bornstedter Friedhof von einer Icomos-Tagung zu historischen Friedhöfen. Bamberg hat viele nette Häuser zu bieten, aber mir gefällt das Haus Ecke Färbergasse/Tocklergasse auch.
      Liebe Grüße, heike

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