FJKA2026 – Finale

Der Frühlingsjäckchen-Knitalong beim MeMadeMittwoch ist im Finale angelangt. Und wie fast alle die teilgenommen haben habe ich bis zum Finale durchgehalten, bin fertig und megastolz. Und nicht nur das, ich bin bereits beim nächsten Teil. Denn mein roter Turtle Dove Cardigan war bereits 2 Wochen vor dem Finale fertig. Beim 2. Zwischenstand fehlte ja nur noch das Bündchen des zweiten Ärmels und damit wirklich nicht mehr viel.

Auch zur Fertigstellung gehörte das Fixieren des Halsausschnittes gegen Ausleiern mit gehäkelten Kettmaschen. Danach fehlte nur mehr das Vernähen der Fäden. Und eigentlich auch das Einweichen und Spannen. Das Einweichen zumindest besorgte am Samstag der Regen, weshalb es nun auch keine Fotos von der fertigen Strickjacke an der Frau zu sehen gibt. Denn die Strickjacke muss erst wieder trocknen. Die Tragefotos werden deshalb beim nächsten MeMadeMittwoch nachgereicht.

Dafür gibt es beim zweiten Projekt, dem dünnen Jäckchen aus schwarzem Leinengarn, auch schon was zu sehen.

Im Gegensatz zur roten Jacke, die zweifädig mit Nadelstärke 5,5 gestrickt recht flott voran ging, zieht sich bei der Leinenjacke das Stricken etwas. Kein Wunder bei Nadelstärke 3,0. Getrennt habe ich auch bereits wieder ein paar Zentimeter, weil ich einen Fehler beim I-Cord-Rand fabriziert hatte und diesen nicht mehr ausbessern konnte. Merke, stricke nie wenn du zu müde bist. Es hat sich noch immer gerächt.

Die Jacke wird als Raglan von oben gestrickt. Die Anzahl der Anschlagmaschen wurde mittels Maschenprobe ermittelt. Da mir bei meiner grünen Leinenjacke der nachträglich angestrickte I-Cord-Rand wegen der Stege nicht sauber genug ist, wollte ich hier den I-Cord am seitlichen Rand bereits anstricken. Der erste Versuch, einen I-Cord aus 3 Maschen zu stricken und die erforderlichen Anschlagmaschen aus dem seitlichen Rand des I-Cord-Strangs zu stricken, schlug fehl. Auch der zweite Versuch, bei dem ich das Maschen aufnehmen anders probierte, gefiel mir nicht, es entstanden wieder so lange Stege. Fotos habe ich davon keine gemacht. Also habe ich den Versuch wieder aufgetrennt und normal angeschlagen. Wie der Ausschnittrand letztendlich eingefasst werden wird ist also erstmal auf später vertagt.

Am V-Ausschnitt und den seitlichen Kanten stricke ich jedoch bereits einen I-Cord aus 3 Maschen an. Dieser Anschluss gefällt mir besser als ein klassischer Randabschluss oder ein nachträglich angestrickter. Knöpfe habe ich für die Jacke keine vorgesehen, insofern passt es.

Bei mir also leider keine Tragefotos des fertigen Frühlingsjäckchens zum Finale des FJKA. Dafür ganz sicher bei den meisten anderen Teilnehmerinnen beim FJKA2026, deren Frühlingsjäckchen oder Tops es zum Finale drüben beim MeMadeMittwoch zu bewundern gibt.

9 Kommentare

  1. Auf deine Tragefotos bin ich gespannt, aber die Jacke sieht klasse aus und passt zu deinen Farben. Spannend, daß du den Halsausschnitt mit Kettmaschen gegen Ausleiern sicherst. Solche Details bekomme ich erst so nach und nach mit. Weder meine Mutter hat so etwas gemacht, noch stand davon etwas in diversen Anleitungen. Bei mancher Jacke ärgere ich mich im nachhinein, wie sehr sie leiern. Bei einer werde jetzt nachbessern.
    Das schwarze Jäckchen wird ja ein Hauch von Jacke, sehr schön für die ganz heißen Sommertage. Auch ich finde es nicht immer ganz einfach einen I-Cord ordentlich anzustricken. Aber er sieht so chic aus, da lohnen sich mehrere Versuche.
    Liebe Grüße Gabi

    • Das Sichern mit Kettmaschen habe ich tatsächlich dank dieser Anleitung gelernt, da war es enthalten. Werde ich mir aber zukünftig merken. So wie ich ganz viel mit diversen Anleitungen lerne, andere Anschlag- oder Abkettmethoden zum Beispiel. Hier nicht, außer die Kettmaschen, aber z.B. beim Garden Cardigan der provisorische Häkelanschlag und italienisch abketten.
      Das dünne Leinengarn ergibt tatsächlich einen Hauch von Jäckchen, genau so wie ich mir das für den Sommer vorgestellt habe. Mal sehen wie es dann nach Fertigstellung und Einweichen wird.
      Liebe Grüße heike

  2. Das mit dem einmal lang häkeln kenne ich von meiner Mutter, die das allerdings nicht nach dem fertigen Strickstück eingesetzt hat, sondern, wenn etwas anfing, „zu leiern“. Oder ein Schrägband einnähen. )
    Sehr schön ist Deine neue Jacke, auch wenn mir just die Vorstellung, sie anzuziehen, die Schweißperlen auf die Stirn treibt. 😉
    Jäckchen No 2 wäre da eher etwas und wird Dir sicher auch noch gelingen!
    Liebe Grüße und gute Woche
    nina

    • Bei uns hat es eher angenehme plus minus 25 Grad, mit dem gelegentlichen Gewitter dazwischen. Die Jacke ist trotzdem bereits zu warm, vor allem bei Gewitterschwüle. Ich fürchte, ich brauche auch noch ein richtiges Sommerjäckchen in der Farbe.
      Das kleine Schwarze 😉 wird dafür richtig luftig. Der Weg dahin ist allerdings eher mühsam.
      Liebe Grüße heike

  3. Eine wirklich clevere Idee mit den Kettmaschen, muß ich mir merken. Du hast ja sozusagen doppelt erfüllt. Da freut man sich doch sehr! Ich habe in den Nebenspur auch mitgemacht, bin noch dabei.
    Auch zarte Wolle kann extrem warm sein, da ist ein Leinengarn für den Sommer passender oder auch Seide. Bei Insta sah ich von einer Japanerin schöne Flächenaufteilungen mit farbigem Leinengarn, sehr toll.
    wollige Grüße, karen

    • Die Kettmaschennaht ist auch nötig, der Halsausschnitt würde sonst zu sehr nachgeben. Noch ist es am Abend kühl genug für den Cardigan, aber für den Sommer reicht dann das dünne Leinenjäckchen. Mit den Farbflächen in Leinengarn hast du mich jetzt natürlich neugierig gemacht.
      Liebe Grüße heike

  4. Omg, wie toll, bin auch gespannt auf die Tragefotos, das rote gefällt mir soooo gut, lg Anja

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