Das neue Jahr fing schon mal wunderbar an. ZusĂ€tzlich zu den bereits seit Silvester bei uns weilenden Freunden kam mein Bruder mit den beiden JĂŒngsten zu Besuch. Stadterkundung zu FuĂ stand auf dem Programm. Und eine Fahrt mit der MĂ€rchenbahn. Also sind wir losmarchiert. Zu FuĂ die etwa 4km in die Innenstadt und halb um den Schlossberg herum zum Eingang zur MĂ€rchenbahn. Beim Anblick der vielen Stiegen auf den Schlossberg wollte die achtjĂ€hrige Nichte jedoch lieber da hinauf und die MĂ€rchenbahn war abgeschrieben. Und auch der groĂe Bruder und die fĂŒnf Erwachsenen fanden viel mehr Gefallen daran, statt einer Fahrt im dunklen kalten Stollen lieber das herrliche Wetter auf dem Schlossberg zu genieĂen. Also haben wir uns ans Erklimmen der 260 Stufen gemacht. Und das sind nur die Stufen des Kriegssteigs. Ganz hinauf bis zum obersten Plateau kommen da in Summe ĂŒber 400 Stufen zusammen. SchlieĂlich erhebt sich der Schlossberg bis zu 123m mehr an Höhe ĂŒber dem Grazer Hauptplatz.
Aber bevor wir uns tatsĂ€chlich an den Aufstieg machen, gibt es erstmal ein paar Informationen zum Grazer SchloĂberg (das Ă ist kein Schreibfehler, die Stadt Graz hat sich den Namen mit der Schreibweise sogar schĂŒtzen lassen).
Der SchloĂberg ist ein sich direkt östlich des Flusses Mur erhebender Fels aus Dolomitgestein. Seit dem 8. vorchristlichen Jahrhundert gibt es Besiedelungsspuren. Vermutlich seit dem 8. Jahrhundert gibt es auf ihm eine Burg. Um 1125 entstand eine romanische Burg, die spĂ€ter gotisiert wurde. Ab 1544 wurde diese Burg zu einer mĂ€chtigen Renaissancefestung ausgebaut, als Teil eines weitreichenden FestungsgĂŒrtels der Habsburger gegen das Osmanische Reich. Diese Festung wurde nie eingenommen! Allerdings war die einzige wirkliche BewĂ€hrungsprobe auch erst 1809, als die Franzosen Graz belagerten. All die Jahrhunderte davor reichte anscheinend bereits die MĂ€chtigkeit der Festung aus, es gar nicht erst zu versuchen. Erst die Franzosen unter Napoleon Bonaparte bzw. einem seiner GenerĂ€le versuchten es, scheiterten und zogen unverrichteter Dinge wieder ab. Trotzdem ist Napoleon schuld daran, dass es diese Festung auf dem SchloĂberg heute nicht mehr gibt. Denn Ăsterreich hatte den 5. Koalitionskrieg gegen Napoleon verloren, und der Friede von Schönbrunn sah neben Abtretungen groĂer Gebiete auch die Schleifung der Festung auf dem Grazer SchloĂberg vor. Nachtragend war er also auch, der Herr Napoleon. Uhrturm und Glockenturm entgingen nur deshalb der Schleifung, weil die Grazer BĂŒrger zusammenlegten und beide freikauften.
Damit ihr euch ein Bild von der Festungsanlage machen könnt, hier ein Ausschnitt aus einer Ansicht von Westen (Andreas Trost: Wahre Abbildung der Kayserlich- und Lands-FĂŒrstlichen Haubt Stadt Gratz, wie selbe von unter gegen den Aufgang zu sehen ist, 1699; Kupferstich auf Papier, nachtrĂ€glich koloriert, Graz Museum)
Nach der Zerstörung der Festungsanlagen ging das vormalige Sperrgebiet SchloĂberg an das Land Steiermark ĂŒber. Zwar wurden die wenigen verbliebenen Wehranlagen in den Revolutionsjahren um 1848 nochmal kurz reaktiviert, unter anderem als GefĂ€ngnis, und im 2. Weltkrieg wurde in seinem Inneren eine groĂe Stollenanlage als Schutz vor Luftangriffen angelegt, aber hauptsĂ€chlich wurde der SchloĂberg seither als Erholungsgebiet gesehen und ausgebaut. Waren es zunĂ€chst vor allem Privatleute wie verdiente und wohlhabende BĂŒrger, die FlĂ€chen am SchloĂberg gepachtet oder gar gekauft hatten und GĂ€rten anlegten (und Schutt wegrĂ€umten), wurden nach und nach auch immer mehr FlĂ€chen der Ăffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht und ein einzigartiger Naturraum entstand. „Der Berg wurde zu einer idyllischen Sehnsuchtswelt mitten in einer sich nach und nach industrialisierenden Stadt. Nach politisch und wirtschaftlich unruhigen Jahrzehnten stand die Naturidylle am Schlossberg fĂŒr den Wunsch nach Ruhe und Frieden“ (Zitat aus der Ausstellung des Schlossbergmuseums, Tafel 2). Nachdem der Berg schlieĂlich Ende des 19. Jahrhunderts in den Besitz der Stadt ĂŒberging, entstanden Aussichtsterrassen, Restaurants und eine Bahn auf den Berg.
Bevor ich mich jetzt zu sehr in Geschichte und Bauwerken usw. verliere, immerhin gĂ€be es so viel mehr zu erzĂ€hlen, und euch nur noch zutexte, machen wir uns lieber endlich an den Aufstieg. Wir hatten ĂŒbrigens GlĂŒck. Eigentlich gibt es fĂŒr den Kriegssteig und einige der Wege am SchloĂberg eine Wintersperre. Aufgrund der anhaltenden milden Witterung hat man diesen Winter offensichtlich bisher davon abgesehen.
Das Cerrini-Schlössl ist nach seinem Erbauer, einem der erfolgreichen Verteidiger der SchloĂbergfestung 1809, benannt, dem in einer durch die Schleifung verursachten Bresche der Mauern der BĂŒrgerbastei erlaubt wurde ein Sommerhaus zu bauen. Das um 1995 renovierte GebĂ€ude beherbergt nun 3 Wohnungen, die jeweils fĂŒr 1 Jahr unter anderem dem Stadtschreiber, dem Writer in Exile und Kurzstipendien zur VerfĂŒgung stehen.Der Uhrturm von der BĂŒrgerbastei aus gesehen. Ăber den Uhrturm, das Wahrzeichen von Graz, wird es mal einen eigenen Beitrag geben, deshalb wird er hier und jetzt nur gestreift. Die dem Uhrturm vorgelagerte BĂŒrgerbastei musste im Gegensatz zur dem LandesfĂŒrsten unterstehenden ĂŒbrigen Festung in Kriegszeiten ebenso wie der Uhrturm von den Grazer BĂŒrgern verteidigt werden. Daher der Name. Sie wurde allerdings entgegen dem Namen erst 1930 der Ăffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht. Die Gartenanlage ist der blumenreichste Teil des SchloĂbergs.Blick auf die Stadt von der BĂŒrgerbastei. Entlang der SackstraĂe reihen sich die ursprĂŒnglich mittelalterlichen HofstĂ€tten, die mit der Zeit immer mehr nach hinten durch HofgebĂ€ude erweitert wurden. Die Dachlandschaft war lange strengstens geschĂŒtzt. Die Dachdeckung durfte auch nur ĂŒberklaubt und nicht komplett erneuert werden. In letzter Zeit vermehren sich die zuvor nicht erlaubten Dachgauben und Neudeckungen. Der silbrige Dachaufbau in der Mitte ist ein Dorn im Auge von ICOMOS. Nicht der von Nieto Sobejano geplante Dachaufbau an sich, der wurde genehmigt und ist entschieden besser als das, was zuvor dort war, sondern die Farbe. Nach zĂ€hen Verhandlungen und Androhung der Aberkennung des Weltkulturerbetitels einigte man sich auf Bronze als Farbe fĂŒr die Dachplatten, jedoch zögern die EigentĂŒmer des Kaufhauses die Umsetzung seit Jahren hinaus. Das an sich blaue Ding mit den Noppen in der rechten oberen Ecke ist das 2003 im Kulturhauptstadtjahr erbaute Kunsthaus.
Es gĂ€be noch soviel zu erzĂ€hlen und zu entdecken am SchloĂberg, und als Sonnenuntergangsplatz macht er auch eine sehr gute Figur, aber wir waren dann langsam ziemlich hungrig. Also die Stiegen wieder hinunter und ein Restaurant gesucht. Eines, das montags geöffnet hat. Denn wie ursprĂŒnglich geplant erst nach Hause und kochen, das hielt vor allem die JĂŒngste nicht mehr durch. Gut gestĂ€rkt haben wir dann auch den Heimweg zu FuĂ angetreten.
Kristina sammelt auch diesen Monat wieder unsere MonatsspaziergÀnge, und so wandert auch dieser unser Tag-nach-Neujahrsspaziergang zum Monatsspaziergang im Januar. Es hat wie immer Spaà gemacht.
23 Kommentare
Hallo Heike,
auch bei dir gibt es einiges zu sehen und sollte ich jemals nach Graz kommen werde ich mit der Standseilbahn fahren.
Ich werde meinen Beitrag noch ergĂ€nzen mit einem Link zum „Balkanradweg“ und Obstweg.
GruĂ
Hannelore
Ja, eine Fahrt mit der SchloĂbergbahn ist ein Erlebnis. Zuerst taucht sie zwischen den WohnhĂ€usern auf und beschert also zuerst Blicke auf Hinterhoffassaden und dann einen tollen Blick auf die Mur und Murvorstadt. Das Kabinendach ist glĂ€sern, damit der Blick auch möglichst uneingeschrĂ€nkt ist. Dann werde ich nochmal bei dir nachschauen, danke und LG heike
die alte festungsanlage muss ja sehr monströs gewesen sein. mir gefĂ€llt, dass der gesamte schlossberg jetzt der öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht worden ist und fĂŒr die einheimischen und besucher*innen ein wunderbarer platz zum entspannen und entdecken geworden ist. die ausblicke mit den alten dĂ€chern und ĂŒber die gesamte stadt sind grandios. ach wie schade, dass graz so weit weg von mir liegt!
liebe grĂŒĂe
mano
Auch wenn es ein bisschen schade ist, dass diese Festung nicht mehr vorhanden ist, hat der SchloĂberg in der jetzigen Form doch so viel mehr Mehrwert fĂŒr alle, sei es Mensch, Fauna oder Flora. FĂŒr mich war es auch faszinierend, mal tiefer in die Entwicklung des Berges einzutauchen. Vor allem die Entwicklung vom felsig-kahlen Sperrgebiet zum grĂŒnen Lebensraum mitten in der Stadt. Und einige Bereiche kannte ich auch noch nicht. Der nĂ€chste Besuch wird wieder raufgeschleppt, unbedingt. Du auch, wenn du die weite Reise angehen magst. Du bist jedenfalls herzlich willkommen. LG heike
das ist ein sehr liebes angebot, danke! meistens fahren wir ja richtung norden, aber wer weiĂ…
Angebot steht đ
So hab ich also endlich einen Eindruck von Graz, besonders der Blick vom Berg hat es mir angetan. Ich liebe ja das rote DÀchermeer, da stört der silbrige Dachaufbau sehr.
Eine gute neue Woche!
Astrid
Die Dachlandschaft der HofstĂ€ttenanlagen im Sack fasziniert mich, seit ich sie im Oktober 1994 erstmals gesehen habe. Damals störte die inhomogene DachflĂ€che des Kaufhauses mit vielen LĂŒftungsaufbauten sehr, da ist das neue eine gewaltige Verbesserung. Die Faltung des inzwischen auch nicht mehr so neuen Daches ist ja eine Neuinterpretation der GrabendĂ€cher und durchaus gelungen, bis auf die nach wie vor sehr fehlende Bronze OberflĂ€che.
LG heike
Das ist nicht das erste mal, dass ich nach dem lesen deines Beitrages denke, sollte ich einmal nach Graz kommen, möchte ich das selber sehen. Chapo, dass ihr die vielen Stufen geschafft habt. Auch die Bilder auf dem Weg nach oben und natĂŒrlich die Aussicht vom Plateau sind fantastisch.
L G Pia
Graz ist auf jeden Fall einen Besuch wert, es gibt so viel zu sehen. Ich bin auch noch lange nicht durch. Normalerweise gehen wir die Steigung von Osten hoch, und die Stufen nur runter, das ist moderater, aber letztendlich war es nicht schlimm. Vor allem wenn man stĂ€ndig zum fotografieren stehen bleibt und dabei verschnaufen kann. Am Abend waren wir auch alle geschafft. Bis auf die JĂŒngste, die wĂ€re gleich nochmal hoch đ
LG heike
Wow, was fĂŒr ein Beitrag, liebe Heike! Beeindruckt hat mich gleich mal das alte Bild von der Festungsanlage. Das muss gigantisch gewesen sein! Schön, dass der Glockenturm und der Uhrturm erhalten blieben! Und der Blick auf die Stadt ist phĂ€nomenal! Ich mag diese roten DĂ€cher auch sehr! Das Foto von den Weinbergterrassen gefĂ€llt mir ebenso. Ein wirklich verlockendes PlĂ€tzchen, dieser Schlossberg!
Im Sommer ist da oben bestimmt sehr viel los… Vielen Dank fĂŒr diesen tollen Spaziergang!
Liebe GrĂŒĂe
Ingrid
Wegen des herrlichen Wetters mit frĂŒhlingshaften Temperaturen war auch als wir am 2. JĂ€nner oben waren sehr viel los. Bei der GröĂe des Areals verlĂ€uft sich das dann aber ganz gut. Gerade diese sonnigen und lauschigen Terrassen mit Lauben an der Westflanke bieten sehr schöne ruhige PlĂ€tzchen, wo man sich hinsetzen und auch in Ruhe ein Buch lesen kann. Beim Uhrturm ist hingegen immer recht viel los. Ich mag mir den Schlossberg gar nicht ohne Uhrturm vorstellen. Zum GlĂŒck haben die BĂŒrger da alle Einigkeit bewiesen und zusammengelegt. Danke fĂŒrs begleiten, LG heike
Hallo Heike,
danke fĂŒr den wunderbaren Rundgang mit einem traumhaften Ausblick. Ich stelle fest, dass ich unbedingt einmal Graz besuchen sollte.
Liebe GrĂŒĂe vom Niederrhein
Tina
Liebe Tina, Graz ist eine Reise wert. Und wird sicher auch öfter Thema beim Monatsspaziergang hier und auf hm-unterwegs sein. Danke fĂŒrs mitspazieren, LG heike
Hallo Heike,
ein sehr interessanter und spannender Spaziergang. Der Blick vom Biergarten auf die Stadt ist herrlich,
da kann Mann gut verweilen.
Danke und liebe GrĂŒĂe,
Claudia
parfois je n’arrive pas Ă trouver la fin đ merci, heike
Ohhhhh, wie ich mich ĂŒber diesen Beitrag freue. Wir waren letztes Jahr im FrĂŒhsommer zum ersten Mal in Graz (und in der Steiermark) und sind sehr begeistert von der steierischen Bundesstadt. Wunderschön gelegen und so ein Flair… â„ Ich freue mich ĂŒber die Hintergrundinformationen und kann auf deinen Beitrag verlinken, wenn ich es endlich geschafft bekomme, Teil 2 unserer Murradweg-Reise zu schreiben (zum Teil 1 geht es hier entlang, falls du mal gucken möchtest -> https://antetanni.wordpress.com/2022/06/25/murradweg-antetanni-unterwegs-teil-1/).
HerzensgrĂŒĂe
Anita
Ich wohne seit nunmehr 27 1/2 Jahren auch sehr gerne in Graz. Ich mag die Stadt und das Flair und dass ich mit dem Fahrrad einigermaĂen gut und heil ĂŒberallhin komme und das GrĂŒn und die Altstadt und ĂŒberhaupt. Unter „MeineStadt“ und „Spaziergang“ findest du meine anderen BeitrĂ€ge zu Graz (sofern ich die Schlagworte richtig gesetzt habe), auĂerdem bei hm-unterwegs.eu noch den Neujahrsspaziergang. Da hattet ihr ja einiges vor euch mit dem Murradweg, der Bericht bis Judenburg liest sich ja schon mal interessant. Auf den Rest wĂ€re ich jetzt sehr gespannt đ Vielleicht verschlĂ€gt es euch ja mal wieder nach Graz? Dann auf jeden Fall melden. LG heike
Was fĂŒr Fantastische Bericht mit Tollen Bildern dazu …
So und nicht anders stelle ich mir ein Reise Blogg vor . danke !
Dank deine Bericht war ich jetzt mit Dir auf dem Grazer SchloĂberg ,,, theoretisch muss ich jetzt nicht mehr nach Graz . Aber ich kann mir gut vorstellen der SchloĂberg ist nicht alles was man im Graz sehen kann… vielleicht irgendwann đ
Liebe GrĂŒĂe czoczo
Das ist tatsĂ€chlich nur ein Bruchteil all des Schönen, das es in Graz zu sehen gibt. Da ist noch viel mehr. Ab und zu werde ich auch hier auf diesem Blog oder auf unserem Reiseblog hm-unterwegs.eu ĂŒber Graz berichten. Ich mag diese Stadt sehr.
LG heike
Hallo Heike,
auch bei dir gibt es einiges zu sehen und sollte ich jemals nach Graz kommen werde ich mit der Standseilbahn fahren.
Ich werde meinen Beitrag noch ergĂ€nzen mit einem Link zum „Balkanradweg“ und Obstweg.
GruĂ
Hannelore
Ja, eine Fahrt mit der SchloĂbergbahn ist ein Erlebnis. Zuerst taucht sie zwischen den WohnhĂ€usern auf und beschert also zuerst Blicke auf Hinterhoffassaden und dann einen tollen Blick auf die Mur und Murvorstadt. Das Kabinendach ist glĂ€sern, damit der Blick auch möglichst uneingeschrĂ€nkt ist. Dann werde ich nochmal bei dir nachschauen, danke und LG heike
die alte festungsanlage muss ja sehr monströs gewesen sein. mir gefĂ€llt, dass der gesamte schlossberg jetzt der öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht worden ist und fĂŒr die einheimischen und besucher*innen ein wunderbarer platz zum entspannen und entdecken geworden ist. die ausblicke mit den alten dĂ€chern und ĂŒber die gesamte stadt sind grandios. ach wie schade, dass graz so weit weg von mir liegt!
liebe grĂŒĂe
mano
Auch wenn es ein bisschen schade ist, dass diese Festung nicht mehr vorhanden ist, hat der SchloĂberg in der jetzigen Form doch so viel mehr Mehrwert fĂŒr alle, sei es Mensch, Fauna oder Flora. FĂŒr mich war es auch faszinierend, mal tiefer in die Entwicklung des Berges einzutauchen. Vor allem die Entwicklung vom felsig-kahlen Sperrgebiet zum grĂŒnen Lebensraum mitten in der Stadt. Und einige Bereiche kannte ich auch noch nicht. Der nĂ€chste Besuch wird wieder raufgeschleppt, unbedingt. Du auch, wenn du die weite Reise angehen magst. Du bist jedenfalls herzlich willkommen. LG heike
das ist ein sehr liebes angebot, danke! meistens fahren wir ja richtung norden, aber wer weiĂ…
Angebot steht đ
So hab ich also endlich einen Eindruck von Graz, besonders der Blick vom Berg hat es mir angetan. Ich liebe ja das rote DÀchermeer, da stört der silbrige Dachaufbau sehr.
Eine gute neue Woche!
Astrid
Die Dachlandschaft der HofstĂ€ttenanlagen im Sack fasziniert mich, seit ich sie im Oktober 1994 erstmals gesehen habe. Damals störte die inhomogene DachflĂ€che des Kaufhauses mit vielen LĂŒftungsaufbauten sehr, da ist das neue eine gewaltige Verbesserung. Die Faltung des inzwischen auch nicht mehr so neuen Daches ist ja eine Neuinterpretation der GrabendĂ€cher und durchaus gelungen, bis auf die nach wie vor sehr fehlende Bronze OberflĂ€che.
LG heike
Das ist nicht das erste mal, dass ich nach dem lesen deines Beitrages denke, sollte ich einmal nach Graz kommen, möchte ich das selber sehen. Chapo, dass ihr die vielen Stufen geschafft habt. Auch die Bilder auf dem Weg nach oben und natĂŒrlich die Aussicht vom Plateau sind fantastisch.
L G Pia
Graz ist auf jeden Fall einen Besuch wert, es gibt so viel zu sehen. Ich bin auch noch lange nicht durch. Normalerweise gehen wir die Steigung von Osten hoch, und die Stufen nur runter, das ist moderater, aber letztendlich war es nicht schlimm. Vor allem wenn man stĂ€ndig zum fotografieren stehen bleibt und dabei verschnaufen kann. Am Abend waren wir auch alle geschafft. Bis auf die JĂŒngste, die wĂ€re gleich nochmal hoch đ
LG heike
Wow, was fĂŒr ein Beitrag, liebe Heike! Beeindruckt hat mich gleich mal das alte Bild von der Festungsanlage. Das muss gigantisch gewesen sein! Schön, dass der Glockenturm und der Uhrturm erhalten blieben! Und der Blick auf die Stadt ist phĂ€nomenal! Ich mag diese roten DĂ€cher auch sehr! Das Foto von den Weinbergterrassen gefĂ€llt mir ebenso. Ein wirklich verlockendes PlĂ€tzchen, dieser Schlossberg!
Im Sommer ist da oben bestimmt sehr viel los… Vielen Dank fĂŒr diesen tollen Spaziergang!
Liebe GrĂŒĂe
Ingrid
Wegen des herrlichen Wetters mit frĂŒhlingshaften Temperaturen war auch als wir am 2. JĂ€nner oben waren sehr viel los. Bei der GröĂe des Areals verlĂ€uft sich das dann aber ganz gut. Gerade diese sonnigen und lauschigen Terrassen mit Lauben an der Westflanke bieten sehr schöne ruhige PlĂ€tzchen, wo man sich hinsetzen und auch in Ruhe ein Buch lesen kann. Beim Uhrturm ist hingegen immer recht viel los. Ich mag mir den Schlossberg gar nicht ohne Uhrturm vorstellen. Zum GlĂŒck haben die BĂŒrger da alle Einigkeit bewiesen und zusammengelegt. Danke fĂŒrs begleiten, LG heike
Hallo Heike,
danke fĂŒr den wunderbaren Rundgang mit einem traumhaften Ausblick. Ich stelle fest, dass ich unbedingt einmal Graz besuchen sollte.
Liebe GrĂŒĂe vom Niederrhein
Tina
Liebe Tina, Graz ist eine Reise wert. Und wird sicher auch öfter Thema beim Monatsspaziergang hier und auf hm-unterwegs sein. Danke fĂŒrs mitspazieren, LG heike
Hallo Heike,
ein sehr interessanter und spannender Spaziergang. Der Blick vom Biergarten auf die Stadt ist herrlich,
da kann Mann gut verweilen.
Danke und liebe GrĂŒĂe,
Claudia
Ja, der Stadtblick hat schon was. LG heike
trÚs impressionnant avec beaucoup de détails * merci !
parfois je n’arrive pas Ă trouver la fin đ merci, heike
Ohhhhh, wie ich mich ĂŒber diesen Beitrag freue. Wir waren letztes Jahr im FrĂŒhsommer zum ersten Mal in Graz (und in der Steiermark) und sind sehr begeistert von der steierischen Bundesstadt. Wunderschön gelegen und so ein Flair… â„ Ich freue mich ĂŒber die Hintergrundinformationen und kann auf deinen Beitrag verlinken, wenn ich es endlich geschafft bekomme, Teil 2 unserer Murradweg-Reise zu schreiben (zum Teil 1 geht es hier entlang, falls du mal gucken möchtest -> https://antetanni.wordpress.com/2022/06/25/murradweg-antetanni-unterwegs-teil-1/).
HerzensgrĂŒĂe
Anita
Ich wohne seit nunmehr 27 1/2 Jahren auch sehr gerne in Graz. Ich mag die Stadt und das Flair und dass ich mit dem Fahrrad einigermaĂen gut und heil ĂŒberallhin komme und das GrĂŒn und die Altstadt und ĂŒberhaupt. Unter „MeineStadt“ und „Spaziergang“ findest du meine anderen BeitrĂ€ge zu Graz (sofern ich die Schlagworte richtig gesetzt habe), auĂerdem bei hm-unterwegs.eu noch den Neujahrsspaziergang. Da hattet ihr ja einiges vor euch mit dem Murradweg, der Bericht bis Judenburg liest sich ja schon mal interessant. Auf den Rest wĂ€re ich jetzt sehr gespannt đ Vielleicht verschlĂ€gt es euch ja mal wieder nach Graz? Dann auf jeden Fall melden. LG heike
Was fĂŒr Fantastische Bericht mit Tollen Bildern dazu …
So und nicht anders stelle ich mir ein Reise Blogg vor . danke !
Dank deine Bericht war ich jetzt mit Dir auf dem Grazer SchloĂberg ,,, theoretisch muss ich jetzt nicht mehr nach Graz . Aber ich kann mir gut vorstellen der SchloĂberg ist nicht alles was man im Graz sehen kann… vielleicht irgendwann đ
Liebe GrĂŒĂe czoczo
Das ist tatsĂ€chlich nur ein Bruchteil all des Schönen, das es in Graz zu sehen gibt. Da ist noch viel mehr. Ab und zu werde ich auch hier auf diesem Blog oder auf unserem Reiseblog hm-unterwegs.eu ĂŒber Graz berichten. Ich mag diese Stadt sehr.
LG heike